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Finance-IT Innovation Award geht in die 8. Runde

Morgen, am 21. Mai 2019 ist es soweit: Der Finance-IT Innovation Award wird zum 8. Mal im Rahmen des Business Engineering Forums in St. Gallen verliehen.

“Call for digital innovations in the financial industry”

Worum geht’s? Unternehmen der Finanzindustrie,  FinTechs und InsurTechs aus dem deutschsprachigen Raum hatten die Chance, ihre innovativen Digitalprojekte und Services in den Kategorien „Ecosystems“ und „Innovative Technologien“ einzureichen. Der Award gilt als renommiertes Gütesiegel von Wissenschaftlern und Praktikern – und bietet gleichzeitig die Chance, die eigene Idee vor einem hochkarätigen Publikum aus Führungskräften der Finanzindustrie aus der DACH-Region zu pitchen. Mit dabei ist u.a. unser NPN- Mitglied Imburse (Kategorie „Ecosystems“).

Wir als NPN sind durch unseren Head of Transformation, Theresa, als Teil der Jury vertreten und freuen uns auf einen spannenden Tag mit kreativen Einreichungen!

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

 

Bild: Unsplash / Clark Tibbs

Pitch wanted! Zoom Session Messekongress Kundenmanagement in Versicherungen

 

Auf dem Messekongress Kundenmanagement in Versicherungen, veranstaltet durch die Versicherungsforen Leipzig, finden die Themen Vertrieb, Beschwerde- und Qualitätsmanagement, Social Media und Kundenmanagement in der Assekuranz zusammen. Mittelpunkt der Ausstellermesse sind Lösungsansätze für neue Strategien und Prozesse an den Kundenschnittstellen sowie zeitgemäße Kommunikations- und Interaktionsmittel. Klingt gut? Dann nichts wie los: Wir suchen noch drei Start-ups, die Lust haben, sich und ihr Geschäftsmodell am 5. Juni in einem zehnminütigen Pitch vorzustellen.

Wann? 5./6. Juni 2019 | Zoom Session am 5. Juni um 16:30 Uhr

Wo? Kongresshalle am Zoo in Leipzig

 

Ready, Set, Pitch!

Die Zoom Session läuft unter dem Titel „Starting Up – das Kundenmanagement der Zukunft“. Nehmt ihr an beide Tagen teil, habt ihr außerdem die Chance mit rund 200 anderen Teilnehmern – darunter insbesondere Vorstände und Bereichsleiter von Versicherungen, Maklerunternehmen und Assekuradeuren – interessanten Vorträgen zu lauschen und könnt netzwerken, was das Zeug hält.

Bereits mit an Bord sind aktuell u.a. Maximilian Nedjelik, Co-Founder und Geschäftsführer der baningo GmbH, sowie Fabian Beringer, Geschäftsführer und Gründer der e-bot7 GmbH. Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr hier: www.assekuranz-messekongress.de/mkk.

Moderiert und verantwortet wird die Zoom Session durch uns, das New Players Network  – wir freuen uns auf euch!

Bild: Unsplash / Fab Lentz

Grafik: Leipziger Foren Holding GmbH

 

Global InsurTech Roadshow 2019

Unser Head of Transformation, Theresa, war am 19. und 20. März zu Gast bei der zweiten Global InsurTech Roadshow 2019. Unser kurzer Rückblick nimmt euch mit nach Frankfurt und der zweiten Ausgabe des Start-up-Events.

Die Global InsurTech Roadshow (GIR) richtet sich an InsurTechs, die sich noch in der Anfangsphase befinden und hatte in diesem Jahr die Schwerpunkte “International Earlystager-Pitch Competition”, “Collaborate & Network” sowie “Israel Partner-Country 2019”. Begleitet und moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Moritz Finkelnburg, Akademischer Direktor der Goethe Business School.

Tag 1

Am ersten Veranstaltungstag fanden 7-minütige Pitches von 20 spannenden, internationalen Start-ups aus dem DACH-Markt, UK, Mazedonien und Israel statt. Darunter waren auch einige unserer NPN-Mitglieder wie Anivo, Hepster und unserem neuesten internationalen Mitglied Gefen Technologies aus Israel. Moderiert und bewertet wurden die Start-ups bei ihren Pitches von verschiedenen bekannten Größen aus dem Start-up-Markt, wie Alex Grimm von Getsafe, Stephen Voss von neodigital, Sebastian Langrehr von friendsurance.

Um ein kurzes Resümee zu ziehen, wurden noch einige junge Unternehmen auf die Bühne geholt, die im vorherigen Jahr gepitcht haben. Darunter war auch Nect – der Gewinner des Rockstar Awards beim Partnerkongress der Versicherungsforen 2018. Unser Head of Transformation, Theresa, tauschte sich mit Carlo Ulbrich, Founder und CSO von Nect, zum aktuellen Stand des Start-ups aus und erfuhr, dass ein sehr erfolgreiches Jahr hinter Nect liegt. Sie hoffen darauf, bald die Standard-Lösung zur „Identitätsfeststellung per Video-Aufnahme“ im Versicherungsbereich zu sein.

Ausgeklungen ist die Veranstaltung bei typisch hessischen „Äppelwoi“ und einem leckeren Dinner, bei dem die drei Gewinner der Pitches gekürt wurden:

Platz 3: insurdata (UK)

…sammelt mittels Augmented Reality und 3-D-Scanning und -Modellierung Daten über Immobilien. Gemeinsam mit Konstruktions- sowie Umgebungsdaten der Gebäude lassen sich Risiken abschätzen, wie zum Beispiel die Gefahr einer Überschwemmung oder eines Erdbebens.

Platz 2: yous (Israel)

…identifiziert über eine App anhand von Aktivitäten, Aufenthaltsort und persönlichen Daten ein Risikoprofil für den Nutzer und schlägt Versicherungsleistungen vor, z. B. Usecase Skifahren. Der Nutzer gibt ein, wo er Skifahren möchte, die App erkennt, ob es dort viele rote oder schwarze Pisten gibt und „spuckt“ das richtige Produkt aus.

Platz 1: Air doctor (Israel)

… ist eine Service-App für Auslandskrankenversicherer. Sie hilft den Kunden einen Arzt im Ausland zu finden, der die Sprache der Kunden spricht und ermöglicht durch Bewertungen eine Einschätzung, ob der Arzt vertrauensvoll ist.

Tag 2

Am zweiten Tag fanden noch einige Paneldiskussionen zu den Themen Cyber, Blockchain und AI statt. Dank der hervorragenden Moderatorenleistung von Pierre von TempoCap bekam das Panel zu Blockchain ein lustige sowie emotionale Note.

Im Regulators Talk sprach ein Vertreter der BaFin (Dr. Grund) sowie Vertreter aus Mazedonien und Israel über regulatorische Aspekte im Umgang mit InsurTechs. Die Diskussion zwischen den Akteuren hat noch einmal unterstrichen, wie unterschiedlich das Thema in den einzelnen Ländern gesehen und gehandhabt wird.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

What’s coming next? #hacknext

Streicht euch den 7. bis 9. März 2019 farbig im Kalender an! Die Hacknext geht in München in die nächste Runde. Bereits zum zweiten Mal organisieren DataArt, Franke & Bornberg, Kaiser X Labs und zeb die Hacknext, dem innovativen Hackathon-Format zum Austausch von Digitalisierungsansätzen in der Versicherungswirtschaft. Fokusthemen wie Smart Data, Altersvorsorge, Versicherungsberatung der Zukunft sowie Bancassurance stehen auf der Event-Agenda. Nach dem Erfolg im Jahr 2017 wird das Spektakel erneut im alten Kohlebunker in München stattfinden. 120 Hacker werden erwartet, die sich innerhalb von 28 Stunden vier knallharten #InsurTech-Challenges stellen. Auf die Top-Teams und deren Ideen warten Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro.

Und auch ihr könnt dabei sein! Noch bis zum 1. März können sich interessierte Teams oder Einzelpersonen, Versicherungsexperten, InsurTech-Talente, Programmierer, Design Thinker und Studenten für die Teilnahme am Hackathon Hacknext registrieren: www.hacknext.de
Und ganz am Rande erwähnt: Die Teilnehmergebühr von 25 Euro für aktive Hackathon-Teilnehmer wird nach Erscheinen auf dem Hackathon zurückerstattet!

Hier die Hackathon-Challenges im Überblick:

Challenge 1: Ruhestand neu denken
Wieviel Geld ist für einen sorgenfreien Lebensabend nötig? Entwickelt Konzepte, die Menschen dabei helfen, ihre finanzielle Zukunft vorauszuplanen, Kontrolle über ihr Renteneintrittsalter zu wahren und ohne monetäre Schwierigkeiten in den Ruhestand zu treten!

Challenge 2: Das Potenzial von Smart Data voll ausschöpfen
Wie können Versicherungsgeber und -nehmer nachhaltig von enormen Datenbergen profitieren? Identifiziert neue Potenziale und enthüllt, wie Kunden durch intelligente Versicherungsprodukte oder Assistenzleistungen ihr Leben sicherer und komfortabler gestalten!

Challenge 3: (R)evolution des Versicherungsagenten
Wie werden Versicherungsverkäufe wohl im Jahr 2025 ablaufen? Gestaltet eine zukunftstaugliche Interaktion zwischen Versicherungsgesellschaften und Agenten!

Challenge 4: Die Zukunft der digitalen Bancassurance
Wie können mit PSD2, Online- und Mobilebanking Risikobewertungen verbessert, wie die Versicherungsportfolios der Kunden optimiert werden? Präsentiert eure Lösung wie der Vertriebskanal Bancassurance in Zukunft kundenzentrierter gestaltet werden kann!

Und falls ihr euch nicht zu den vor Ideen sprudelnden Hackern zählt, dann bietet euch die Hacknext außerdem ein spannendes Konferenzprogramm am 8. und 9. März. Dort könnt ihr ausgewählten Vorträgen und Key Notes lauschen und an interaktiven Workshops teilnehmen. Tickets und alle weiteren Infos findet ihr hier.

By the way: Wir als NPN sind auch dabei und freuen uns auf das Event! Man sieht sich im Kohlebunker!

Bilder: zur Verfügung gestellt von Kaiser X Labs

Von 0 auf 100 in drei Jahren

Das New Players Network ist jetzt eine InsurTech-Großfamilie

Vor beinahe drei Jahren sind wir angetreten – ohne konkrete Start-ups im Gespräch und lediglich mit der Idee, die Vernetzung zwischen Start-ups und Versicherern voranzutreiben. Mittlerweile sind wir bei über 100 Mitgliedern angekommen. Darüber sind wir mächtig stolz! Der richtige Moment für uns, einen Blick zurück zu den Anfängen zu werfen.

Wie alles begann

Die Versicherungsforen Leipzig sind seit vielen Jahren ein lebendes Netzwerk. Doch um auch Akteure aus der Start-up-Welt einzubeziehen, fehlte es an dem passenden Angebot. Für junge Gründer war es zu sehr auf traditionelle Unternehmensformen ausgelegt, zu kostspielig, zu umständlich und die Ansprache zu sachlich. Es wurde deutlich, dass ein eigenes, gezieltes Konzept benötigt wird, um diese wichtigen Marktteilnehmer abzuholen. „Aus einer kleinen Veröffentlichung zum Status Quo des damals noch weitgehend unbekannten Begriffs der InsurTechs, die ich gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Beenken von der Fachhochschule Dortmund geschrieben hatte, entstand die Idee, Start-ups ihre verdiente Bühne zu geben und dort Brücken aufzubauen, wo zuvor noch keine waren“, erinnert sich Sascha, unser Head of Network. Daraus entstand die Intention, die Verbindung zwischen alt und neu aufzubauen und Start-ups zu unterstützen. „Heute können wir stolz sagen, dass wir unseren kleinen Teil zu den Kooperationen zwischen Old and New Economy beigetragen haben.“

Wer dabei ist

Zu den ersten unserer derzeit 106 Mitglieder des New Players Network zählten beispielsweise Anyline, AppSichern, Clark, Covomo, IDnow und Optiopay. Die neuesten Player im Netzwerk sind dydon, Digital Claim, elinor, dbi Ingenieure, Skribble und Signaturit. InsurTech Power hoch 100!

Was wir umgesetzt haben

And the Winner is…Bislang haben wir unseren Rockstar Award (Partnerkongress, Innovationsmarktplatz der Versicherungswirtschaft) und unseren Claims Rockstar Award (Messekongress Schadenmanagement) jeweils zweimal verliehen. „Rockstar“ können sich die New Players Network-Mitglieder Nect und DIPAT nennen. Den Claims Rockstar Award holten sich Shift Technology und Gini. Im März 2019 wird der dritte Claims Rockstar Award *Sponsored by Crawford* bei dem 12. Messekongress Schadenmanagement & Assistance unseres Partners Versicherungsforen Leipzig verliehen.

Ein Netzwerk profitiert von seinen Partnern, Mitgliedern und den vielseitigen Möglichkeiten zum Austausch. 13 Start-ups des New Players Network konnten wir in den vergangenen drei Jahren die Möglichkeit vermitteln, sich bei den Werkstattwochen unseres Partners Insurance Innovation Lab vor Entscheidern der Assekuranz zu präsentieren. Sken Data pitchte bei der Werkstattwoche zum Thema „Big Data“, auxmoney referierte zu dem Thema „Peer-to-Peer“ und Bitbond und Versicherix stellten ihre Ansätze zur „Blockchain“-Technologie vor. Bei der Werkstattwoche zum Themenschwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ waren mit Rasa, Snapsure, Docyet und Kauz sogar vier Mitglieder des New Players Networks vertreten. Das Thema „Internet of Things“ brachte Ambiotex den Teilnehmer näher, während K4A und filee ihr Geschäftsmodell bei der Werkstattwoche „Prozessautomatisierung“ vorstellten. Zuletzt waren Docyet und Sensape zum Thema „Start-up für eine Woche“ und linx4 zu „Big Data Review“ bei dem Insurance Innovation Lab vor Ort.

Nach unserem Marktmonitor zum Thema „Chatbot“ haben wir zuletzt knapp 80 Seiten voller wissenswerter Informationen rund um Big Data und Data Analytics-Start-ups zusammengestellt. Der Marktmonitor bietet einen Überblick über Start-ups, ihre Geschäftsmodelle, erste Prototypen und Kooperationen sowie konkrete Produkt- und Serviceangebote. Dabei behandeln wir Technologien und Trends, erstellen eine Marktübersicht, stellen relevante Start-ups sowie Kooperationen und Use Cases vor und analysieren die Geschäftsmodelle.

Ende letzten Jahres haben wir die dritte Version unserer InsurTech-Übersicht herausgegeben. 80 Start-ups wurden betrachtet und in verschiedene Cluster eingeteilt. Doch die Branche verändert sich – zu unserer großen Freude – so schnell, dass die Übersicht wieder einen neuen Anstrich benötigt. Wir sammeln bereits die ersten Ideen für die neue Version. Ihr hört von uns sobald die InsurTech Übersicht #4 veröffentlicht wird.

Gemeinsam mit dem Insurance Innovation Lab, Sensape, Kompass Digital und der JALCEM Beteiltigungs UG hat das New Players Network das Innovators Meet Up Leipzig ins Leben gerufen, um einen Austausch von Start-ups und Innovatoren in Leipzig zu ermöglichen. Bei einer Mischung aus Start-up Pitches und entspannten Gesprächen findet unser Netzwerk-Gedanke volle Entfaltung. Anfang Oktober fand das bereits siebte Innovators Meet Up statt, zuletzt lud das Co-Working Space Rent 24 ein.

Wir haben nicht nur bei unseren Mitgliedern, sondern auch bei Twitter die magische Grenze und somit über 100 Follower erreicht. Bei Twitter erfahrt ihr immer als erstes, wer neu hinzugekommen ist und was im Netzwerk und in der Branche passiert. Außerdem nehmen wir euch über unseren Kanal virtuell auf Veranstaltungen mit. So könnt ihr beispielsweise den Claims Rockstar und den Rockstar Award von überall verfolgen.

Wer wir aktuell sind

Das New Players Network ist schon lange nicht mehr ‚nur‘ ein InsurTech Netzwerk. Unsere Mitglieder vereinen eine weite Bandbreite mit Kenntnissen und Skills von Health, AI, Data-Focused Business Modells, HR, Digital Sales, FiNTech über Sensorik bis hin zu Property… um nur ein paar Beispiele zu nennen. Für die Auswahl ist immer unser Mantra entscheidend, ob das Geschäftsmodell für die Versicherungsbranche einen Mehrwert bietet, denn wir sind Netzwerk und Brücke zur Assekuranz zugleich. Wir verstehen uns als Austauschpartner auf Augenhöhe, der Start-ups versteht, aber auch die etablierten Marktteilnehmer kennt und so die besten Voraussetzungen hat, um beide Akteure zusammenzuführen. Hier findet ihr unser Mission Statement und unsere Leistungen im Überblick.
Heute sind wir das größte unabhängige ‚Insurance-focused‘-Start-up Netzwerk im DACH-Raum und erste Ansprechpartner für Start-ups, die den Kontakt zur Assekuranz suchen.

Wo es hingeht

Unser Ziel es ist, dass das New Players Network stetig wächst, daher arbeiten wir immer tatkräftig an dem Ausbau unseres Netzwerks. „Zudem wollen wir noch stärker nach unserem Leitsatz leben und handeln“, erklärt Robert, unser Head of Operations. „Das bedeutet den Austausch von Versicherern und Start-ups zu fördern, Kooperationen zwischen allen Marktteilnehmern anzustoßenund Start-ups in ihrer Entwicklungzu unterstützen.“ Auch Sascha blickt motiviert in das nächste Jahr: „Wir sind erst am Anfang. Türen zu öffnen ist schön und gut, aber wir wollen in Zukunft noch aktiver dabei unterstützen gemeinsame Projekte mit Versicherern und Start-ups zu verwirklichen. 2019 wird für die Branche aber auch für uns spannend! Stay Tuned!“

Zum Abschluss bleibt uns nur noch eins: All unseren Mitgliedern, Kooperationspartnern und Unterstützern „DANKE“ zu sagen. Wir freuen uns auf das Jahr 2019 mit euch!

Bilder: Unsplash / Jason Leung; rawpixel

Schon mal vor 800 Zuhörern gepitcht…?

…na dann, nichts wie los!
Bewerbt euch jetzt für den Claims Rockstar Award 2019!

Zum dritten Mal verleihen wir zusammen mit unserer Schwesterngesellschaft, den Versicherungsforen Leipzig, den Claims Rockstar Award. Das bedeutet für euch: Dies ist eure Chance zum innovativsten InsurTech im Bereich Schadenmanagement gekürt zu werden!
Bis zum 14. Dezember 2018 könnt ihr euer Start-up als Kandidat für den Wettbewerb vorschlagen und mit etwas Glück am 26. März 2019 pitchen. Unter allen Einreichungen wählen wir die zehn spannendsten aus und schicken sie auf die Bühne des Messekongresses Schadenmanagement & Assistance.

Was ist der Claims Rockstar Award?

Der Claims Rockstar Award findet im Rahmen des 12. Messekongress Schadenmanagement & Assistance *Sponsored by Crawford* am 26. März 2019 in Leipzig statt. Zehn Start-ups präsentieren innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird drei Minuten diskutiert und die Jury trifft eine Vorentscheidung. Die drei Favoriten kommen eine Runde weiter und präsentieren schließlich bei der Abendveranstaltung des Kongresses vor rund 800 Besuchern – allerdings nur drei Minuten und ohne Slides! Der Applaus entscheidet zum Abschluss der Veranstaltung wer der Claims Rockstar 2019 wird und somit DAS InsurTech im Bereich Schadenmanagement ist.

Die Themenschwerpunkte des diesjährigen Messekongresses Schadenmanagement & Assistance sind IoT, Cyber sowie Digitalisierung und Mobilität im Schadenmanagement. Es erwarten euch insgesamt 7 Bühnen, 90 Referenten, mehr als 110 Aussteller und über 1.300 Teilnehmer.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die einen Bezug zum Schadenmanagement sowie zur Versicherungswirtschaft vorweisen und noch nie auf dem Messekongress Schadenmanagement & Assistance gepitcht haben. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Es lohnt sich übrigens nicht nur wegen der Chance auf den Claims Rockstar Award, sich zu bewerben. Wenn ihr zu den ausgewählten Start-ups gehört, könnt ihr zudem an beiden Veranstaltungstagen (26./27. März 2019) mit den Entscheidern aus der Branche netzwerken.

Wie könnt ihr euch bewerben?

Schickt einfach bis zum 14. Dezember 2018 eine kurze Mail an Sascha (sascha@newplayersnetwork.jetzt), unserem Head of Network, und erklärt, warum IHR das Zeug zum Claims Rockstar habt und bei dem 12. Messekongress Schadenmanagement & Assistance dabei sein wollt.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Bild: Unsplash / Oscar Keys

 

Lust auf Lab in Leipzig?

Das SpinLab – The HHL Accelerator (www.spinlab.co) ist auf der Suche nach innovativen Gründern im Bereich InsurTech – gern auch für gemeinsame Pilotprojekte. Mehrere Klassen mit insgesamt 30 Startups konnten das sechsmonatige SpinLab-Programm bisher durchlaufen und insgesamt über 17,3 Mio. Euro sowie 30 Preise einsammeln. Neben einem intensiven Beratungsangebot profitieren die Gründer von zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern.

Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern. Auch nach dem eigentlichen Programm sind die ausgewählten Startups Teil des Recruiting-Netzwerkes, können über ein internationales Austauschprogramm die Expansion planen und erhalten die Möglichkeit, neben dem SpinLab Büroräume anzumieten. Jedes Gründerteam erhält zudem bis zu 10.000,00 Euro. Die Teams können mit der Aufnahme in das sechsmonatige Gründerprogramm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.SpinLab_Logo_big

Bis 17.10. 2017 können sich interessierte Startups unter www.spinlab.co bewerben. Gemeinsam mit renommierten Branchengrößen liegen die Schwerpunkte diesmal auf Energie (Partner VNG Gruppe), Smart City (Leipziger Gruppe), eHealth (AOK PLUS), InsurTech (Insurance Innovation Lab) sowie darin anwendbaren Querschnittstechnologien.
Interessierte erhalten alle Details zum Programm und zum Bewerbungsprozess auf der Website www.spinlab.co/apply-now

Start-up Interview mit crowdheroes

Wir haben mit Johannes, einem der Gründer des Start-ups crowdheroes gesprochen und ihm einige Fragen zu den Themen Gründung, Umsetzung und insbesondere Herausforderungen gestellt. Warum selbst ein “ungeduldiger Macher” wie Johannes gelernt hat, dass eine ausgereifte Konzeption das A und O sind, erfahrt im folgenden Interview.

Wenn ich mich recht erinnere, ist das nicht eure erste Geschäftsidee, die sich nicht weniger als eine Revolution der Versicherungswirtschaft vornimmt. Warum gerade diese Branche? Warum brauchen Kunden euer Produkt?

Das ist richtig. Mit Alpha Beta haben wir einen jungen Company Builder, der über die notwendigen Ressourcen für ein Startup verfügt, angefangen vom Team über IT, Investoren, Marketing und das notwendige Netzwerk. In der Versicherungsbranche sehen wir noch enorm Potential im Bereich der Digitalisierung. Mit crowdheroes wollen wir konkret die Kraft der Gemeinschaft aktivieren, indem wir jeden einzelnen, wie z.B. Dich zu einer Gemeinschaft (crowd) bündeln und somit unsere Verhandlungsposition stärken. Die Kunden erhalten dabei das gleiche Produkt, bei mindestens gleicher Qualität zu einem deutlichen Kostenvorteil.

So richtig gestartet sind wir letztes Jahr im Dezember. Du hast vollkommen Recht, bei dem Aufbau des Unternehmens helfen uns die bestehenden Prozesse und Strukturen von Alpha Beta, egal ob Firmengründung, Zusammenstellung Team, Aufbau von Businessplänen und Pitch Decks, Suche von Investoren, Teilnahme an Wettbewerben, Marketing- und Kommunikationsstrategie sowie Aufsetzung der IT-Infrastruktur. Damit bekommen wir schnell mehr PS auf die Straße.

Wie seid ihr auf diese Idee gekommen und wieviel Zeit ist vergangen von der Idee bis zur Umsetzung?

Ideengeber ist Herr Dr. Frank Riemann mit dem wir gemeinsam das Konzept konkretisiert und ausformuliert haben. Wenn Du mich fragst wie viel Zeit, würde ich immer sagen „viel zu lange“ (lacht). Persönlich bin ich ein Freund von schnell raus und Fehler machen, anstatt zu lange zu warten. Die Perfektionisten in unserem Team bieten aber wahrscheinlich die notwendige Balance. Somit brauchen wir knapp 9 Monate von der Unternehmensgründung bis zu einem POC.

Was waren bisher eure größten Herausforderungen und was eure lessons learnt?

Größten Herausforderungen sind wie so oft IT und das Team. Bei komplexeren Softwarelösungen, die es in der Form noch nicht am Markt gibt, sind Überraschungen vorprogrammiert. Nicht selten bedeutet das höhere Budgets und Zeitverschiebungen. Beim Team sind enge Kommunikationswege und Ausrichtung gleicher Interessen für den Erfolg entscheidend.

Was wir gelernt haben? Dass Energie bei zu geringer Struktur unnötig verbraucht wird. Beim nächsten Mal werden wir mit Sicherheit mehr Zeit in die Konzeptionsphase und Design des Gesamtkonzepts stecken. Und dass sage ich als ungeduldiger „Macher“

Wie sieht euer Big Picture aus?

Unser Fokus liegt ganz stark darauf den Zugang zu Qualitätsprodukten zu erleichtern. Konkret bedeutet das Synergien für den Anbieter zu schaffen, indem wir eine gebündelte Nachfrage mitbringen. Der Kunde kann bei uns immer flexibel und unverbindlich seine maximale Zahlungsbereitschaft und damit Wunschpreis definieren.

Die Versicherungswirtschaft basiert u.a. auf dem Gesetz der großen Zahlen. Im Big Picture schaffen wir so eine starke Gemeinschaft, dass wir im Idealfall mit einem Rückversicherer zusammenarbeiten und damit für den Kunden viel Geld umverteilen, die er besser für kleine oder große Träume investieren kann

Wie läuft die Zusammenarbeit mit kooperierenden Versicherern?

Grundsätzlich sehen wir eine große Bereitschaft mit uns zusammenzuarbeiten, gerade bei Versicherern die wie wir, zukünftig einen notwendigen Wandel im Vertrieb und der Produktlandschaft sehen.

Bei den Versicherungen liegen die Herausforderungen meistens im technischen Detail. Bei großen Nachfragen sind automatisierte Prozesse wichtig. Besonders die IT-Schnittstellen stellen ein zu überwindendes Hindernis dar. Langjährig gefüllte IT-Bebauungspläne sowie lange Entscheidungsprozessen der großen Konzerne führen zu einem anderen Tempo und Flexibilität als wir uns wünschen und gewohnt sind. An dieser Stelle sind wir gefragt Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen, um eine technische Zusammenarbeit zu ermöglichen.

 

#_hackNEXT – der erste Hackaton mit dem New Players Network

„30 hours to redefine InsurTech“ – so lautete der Claim des ersten Hackathon, den das New Players Network zusammen mit vielen anderen Unternehmen als Network-Partner ausgerichtet hat. 13 Teams traten 30 Stunden lang in drei verschiedenen Challenges gegeneinander an, um herauszufinden, wer die kundenzentrierteste Lösung unter hohem Zeitaufwand „coden“ kann. Die Challenges reichten von der Verbesserung der Customer Experience, über neue Produkte für die Generation 50+ bis hin zu Anwendungsfällten im gehypten IoT-Umfeld. Auf den Gewinner warteten 10.000 Euro und die Chance, die Idee bei der ExecInsurtech zu pitchen – größer geht es kaum im Bundesgebiet. Auch die zweit und drittplatzierten durften sich über ein wenig Anschubfinanzierung freuen.
…Und da wir Hackathon-Newbies sind, kommt hier ein kleines (persönliches) Review aus Sicht eines Organisators, der auf einmal Hacker wurde…coder
Tag 1 – 08.58 Uhr: Pünktlich zum Beginn der Veranstaltung kam ich im Werk1 an, dem inoffiziellen Innovationsmittelpunkt Münchens. So sitzen im Nachbargebäude des W1 Accelerator u.a. „the Lab“ der MunichRe und die „Digital Factory“ der Allianz. Die Stimmung war recht entspannt, die Teams hatten sich größtenteils ihre Workingstations aufgebaut und Max (ZEB) – als Hauptorganisator – sprach die ersten Worte. Mir wurde der rote „I am advisor“ Sweater übergestreift, der mich befähigte, Tipps und Hinweise zu geben – zumindest zum Insurance Content. Hiermit war ich klar in der Unterzahl gegen die schwarzen Hoodies („I am hacker“) die aus dem ganzen Bundesgebiet kamen, um ihre Coding Skills zu beweisen.

Tag 1 – 10.11 Uhr: Max schickte mich gleich zum ersten Team, die noch einen spannenden Use Case brauchten, um überhaupt ins coden starten zu können. Also steckten Chris (ZEB), Stefan (R+V), Ralf (Allianz) und ich unsere Köpfe zusammen und überlegten, was man eigentlich machen könnte. Die Idee war dann auch schnell gefunden: Der Bau eines Assistenten (der InsuranceBuddy), der anhand von Kontobewegungen des Kunden individualisierte Versicherungsprodukte anbietet.. Der Case war schnell gebaut, die Schnittstellen von Figo sowie Franke und Bornberg als Enabler erkannt und dann konnte es auch losgehen…dachten wir… Das Problem: wir hatten gar keine Coder im Team. Freundlicherweise schickte uns Katrin von Franke und Bornberg ihre zwei fähigsten Jungs rüber. Mit Sascha (Nummer2) und Christian (Nummer2) war das Team vollständig.

Tag 1 – 12.17 Uhr: Der anfänglich so logische Use Case eröffnete erste Challenges: Welche Zahlungsdaten kann ich eigentlich durch die Schnittstelle sehen? Heißen Versicherungsprodukte immer gleich? Welche Zahlung impliziert welche Präferenz des Kunden? Die erste große Iteration nahte: Um die Komplexität vorerst zu verringern, einigten wir uns darauf, den Showcase auf Krankversicherungsprodukte zu begrenzen und Fitness-affine Versicherungen in den Mittelpunkt zu stellen.

Tag 1 – 13.37 Uhr: Der Tisch füllte sich mit leeren Club Mate Flaschen. Unsere Köpfe glühten: Wie hoch war die Einkommensbemessungsgrenze? Können wir Zusatzversicherungsprodukte integrieren? Welche Fitnesstarife gibt es? Wir iterierten uns Schritt für Schritt an den finalen Use Case heran.

Tag 1 – 15.14 Uhr: Ruhe an den Tischen um uns herum. Die „Profi-Coder“ hatten Kopfhörer auf und redeten wenig. Hier schien großes zu entstehen.

Tag 1 – 16.02 Uhr: Die vier BWLer im Team wagten sich in unbekanntes Terrain: Erkläre dem Coder, was du willst. Nachhilfe in Sachen „Coding-Business-Model – Business-Modell-Coding“ wäre hier spitze gewesen. Aber hey, die Zeit lief. Mit Händen und Füßen, mit Bildern und Präsentationen konnten wir vermitteln, was wir wollten. Hier ein wenig mehr Daten. Da ein bisschen mehr Produkt. Und ja, bitte noch ein geiles Frontend. Sascha und Christian behielten eine stoische Ruhe, die uns das Gefühlt vermittelte, die machen das schon.

Tag 1 – 18.37 Uhr: Das erste Bier des Abends wurde geöffnet – und siehe an – schon ging es mit der Kreativität vorwärts. Ein Logo wurde gebaut, eine Corporate Identity geschaffen (jaja, die BWLer) und ein Unternehmens-Slogan entwickelt. Der InsuranceBuddy erblickte das Marketing-Licht der Welt.

Tag 1 – 18.38 Uhr:…Kurz ein Blick rüber zur anderen Seite des Tisches: Entspannung. Tastengeklimper. Coolness. Auf die Frage, ob wir alles schaffen, kam nur ein entspanntes: „Läuft“.

Tag 1 – 20.12 Uhr: Neue Idee: Wir wollen Dashboards. Im Frontend. Wieviel Einkommen hat der Kunde zur Verfügung? Wieviel gibt er für Versicherung aus? Es läuft: Die IT-Jungs machen das schon.Photo 27-03-2017, 14 17 34

Tag 1 – 22.04 Uhr: Die Räume leeren sich. Die Coder schicken uns heim. „Hier könnt ihr gerade nicht viel helfen.“. Noch nie habe ich mich so nutzlos gefühlt. Schnell noch ein gemeinsames Abschiedsbier und dann ab ins Hotel. Für mich gibt es heute Schlaf. Jedoch nicht für alle, denn der ein oder andere Coder sitzt die Nacht durch.

Tag 2 – 09.38 Uhr: Ankunft im Werk1. Sascha und Christian hauen bereits in die Tasten. Erstmal einen heißen Kaffee. Warum war ich noch mal hier? Als Sponsor? Als Advisor? Egal. Das hier war jetzt größer. Jetzt ging es um den Sieg. I am Hacker.

Tag 2 – 12.13 Uhr: Noch knapp 4 Stunden. Der Show Case hat noch Optimierungspotenzial: Ein Chat muss rein. Aber wo bekommen wir einen her…IBM! Watson! Neue Aufgabe für die Jungs: Nutzt IBM Bluemix, um dem Kunden die richten Antworten auf seine Fragen zu geben. Die Zeit rannte.

Tag 2 – 15.08 Uhr: Nur noch 52 Minuten. Die Präsentation war vorbereitet. Die Argumentation stimmte. Die Coder… ja.. die codeten noch. Das wird Just-in-Time. Das wird ein Zieleinlauf in der letzten Sekunde. Aber wir glauben an unsere Jungs.

Tag 2 – 15.59 Uhr: Fertig! Präsentation schnell in den Slack-Channel geschmissen. Link zum Prototyp hinterher. Done. Done. Done. Nun hieß es: abwarten!

Tag 2 – 16.41 Uhr: Die Sponsoren bekamen die Chance, 10 Minuten zu einem Thema zu sprechen. Ich referierte zu Open Innovation. Andere zu Startups, Customer Experience und IoT. Eines kam bei allen durch: PUT THE CUSTOMER FIRST. Produkte waren gestern, baut Lösungen, integriert den Kunden, nutzt Start-ups und bedient euch neuer Technologien. Auch die angeschlossene Podiumsdiskussion spiegelte das wieder. Die Veränderung ist hier. Das Credo: Kooperiert mit den neuen Playern oder verliert langfristig an Relevanz.

Tag 2 – 18.01 Uhr: Pünktlich auf die Minute machte sich die hochkarätige Jury (u.a. mit Mehrdad Piroozram, Cliff Moyce und Olaf Tidelski) in den vorbereiteten Ledercouches bereit. 13 Pitches folgten. Wir waren Nummer 11. Die Ideen waren allesamt spannend und hochwertig umgesetzt. Sie reichten von smarten Bots, über persönliche Assistenten bis hin zu individuellen und situativen Produktangeboten. Jedes Team hätte ein Funding verdient! Jede Idee sollte von Versicherern unterstützt werden.

Tag 2 – 21.13 Uhr: Es war soweit. Der Showdown. Die Entscheidung. Nun sollten die Ideen gekrönt werden, die in schweißtreibender Arbeit und unter hohem Club Mate Konsum erzeug wurden. Die Spannung war unerträglich. Die Gesichert angespannt. Die Luft zum Schneiden. Und dann kam das Ergebnis:
Platz 3: Widgetlabs – Ein Chatbot, der vermietete Gegenstände versichert.
Platz 2: Carlexa – Schadenmanagementprozess beim Endkunden über Alexa steuern
Platz 1: Meta@Hack – ein Tool zur automatisierten Benachrichtigung von Patienten über Ihre einzunehmende Medikation – mitgeteilt durch Alexa

Das Team InsuranceBuddy wurde fünfter (so war die inoffizielle Mitteilung). Ein großartiger Erfolg, für ein zusammengewürfeltes Team. Sieger waren am Ende aber irgendwie auch alle.
Tag 2 – 22.17 Uhr: Die afterHACK-Party war in vollem Gange. Es wurde genetworkt, gefachsimpelt und getrunken. Es sollte noch eine lange Nacht werden.
insurancebuddy
Fazit: Wenn Menschen mit tollen Ideen und unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen, entstehen großartige Dinge. Sicherlich wird nicht jedes Produkt umgesetzt werden, und nicht jede Idee die Tür in die großen Häuser finden. Ansätze wie Hackathons, Labs, Inkubatoren und Accerlatoren leisten jedoch alle einen immens wichtigen Beitrag, um die Assekuranz auf morgen vorzubereiten.

In diesem Sinne: PUT THE CUSTOMER FIRST.

InsurTechs – The next Generation

Im Mai dieses Jahres haben wir erstmals eine fundierte Übersicht zum InsurTech-Markt im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. In den vergangenen vier Monaten haben sich bereits einige Änderungen im Markt ergeben. Die wichtigsten Aspekte finden Sie nachfolgend zusammengefasst.

Unbenannt 

#1 Der InsurTech-Markt verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum

Konnten wir in der zuletzt veröffentlichten Übersicht noch 37 Unternehmen verzeichnen, so sind es – kein halbes Jahr später – bereits 10 zusätzliche Markteilnehmer. Hierbei handelt es sich jedoch nicht ausschließlich um Neugründungen. Vielmehr scheint es, als hätten sich einige der neuen InsurTechs erst im Laufe der letzten Wochen aus der „Deckung“ gewagt. Dies wird insbesondere durch den Anstieg (+8) bei den im Jahr 2015 gegründeten Unternehmen deutlich, die nach und nach ihr Produkt als marktreif erachten und damit in die Öffentlichkeit treten.

#2 Der Großteil der InsurTechs setzt weiterhin auf vertriebsnahe Geschäftsmodelle

Von den 47 gelisteten InsurTechs setzen 42 auf Geschäftsmodelle, die direkt oder indirekt die Kundenschnittstelle besetzen – sei es in Form von Versicherungsprodukten, Vertragsverwaltungstools oder Aggregatoren. Die Ausnahmen bilden hierbei Backend- (unadox) oder Schadenmanagementtools (Unfallfuchs, Unfallhilfe24, MotionsCloud) bzw. der Roboadvisor Klar+.

#3 Die Anzahl an Software/SaaS-Anbietern steigt rasant an

Waren es im Mai noch 6 Software/SaaS-Anbieter, so stieg die Zahl im September bereits auf 15 an. Die Anzahl an Geschäftsmodellen, die als Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter im Markt agieren, wuchs vergleichsweise weniger stark von 27 auf 30. Eine Erklärung – neben der bereits starken Marktsättigung für Modelle, die auf Onlinevertriebskonzepte setzen – können die steigenden Anforderungen an Versicherungsvermittler als auch die potenziellen Haftungsansprüche der beratenden Kunden sein. Zum anderen setzen einige der InsurTechs zweifelsohne auf ihre originäre Kernkompetenz – die Programmierung und Bereitstellung von leistungsstarken Softwarelösungen – und entfernen sich daher von den Fallstricken komplexer versicherungstechnischer und -rechtlicher Fragestellungen, die durch die an Komplexität zunehmenden regulatorischen Anforderungen (insb. IDD) voraussichtlich weiter steigen werden.

#4 85 Prozent der InsurTechs haben nach wie vor den Endkunden als Zielgruppe

Nur 7 der 47 InsurTechs weisen ein Geschäftsmodell auf, das ausschließlich auf Geschäftskunden fokussiert ist. Das entspricht auch dem Investorenwunsch mit dem Geschäftsmodell den Endkunden direkt zu adressieren. Der Großteil aller Start-ups verfolgt zumindest teilweise den B2C- oder B2B2C-Ansatz. Dabei ist das Ziel, den Intermediär zu eliminieren sowie die Hoheit über den Kunden und dessen Daten zu erlangen. Darüber hinaus erschwert ein nennenswerter Kundenstamm Wettbewerbern die Substitution des Geschäftsmodells.

#5 Nach wie vor ist kein InsurTech disruptiv. Einige der neuen Geschäftsmodelle scheinen aber Entwicklungsstufen zu einer sich nachhaltig verändernden Industrie zu sein:

  • MotionsCloud  Während ein Großteil der Start-ups an der Vertriebsschnittstelle ansetzt, konzentriert sich MotionsCloud auf die automatisierte Schadenregulierung – smart, machen doch 70 % der Versicherungsprämie in der Sachversicherung die Schäden aus. Automatisierungen in den Prozessen können daher schon bei vergleichsweise geringen Verbesserungen zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.
  • Snapsure  Die weltweit erste AI-Plattform zur automatisierten Generierung von Versicherungsvorschlägen auf Basis von abfotografierten Gegenständen. Die Technologie erinnert an den Amerikanischen Anbieter „Tröv“, ist jedoch fortschrittlicher, da Produktdatenbänke im Hintergrund implementiert sind, die es ermöglichen, Gegenstände individuell zu identifizieren. Sobald der erste Versicherer in Deutschland auf minutengenaue Deckungskonzepte setzt, kann Snapsure der große Gewinner sein.
  • Versicherix  Der erste wahre Peer2Peer-Versicherer der Schweiz – das zumindest könnte er werden. Noch in der Konzeptionsphase versucht Versicherix zukünftig das Versicherungsgeschäft zu demokratisieren, indem es preisewertere und kundenzentrierte Versicherungsprodukte anbietet. Beginnend mit einem Poolingmodell, welches zunächst darauf abzielt, die bestmöglichen Preis-Leistungs-Angebote an Kunden weiterzureichen, soll die Implementierung eines wirklichen Peer2Peer-Modells, bei dem Kunden ihre Risiken in Gruppen selbst absichern, schnellstmöglich folgen.

#6 Es geht gerade erst los

Die Ausganglage für Veränderung schien nie besser: Eine konservative und von technologischen sowie bürokratischen Lasten gelähmte Branche trifft auf eine kundenzentrierte und durchgängig digitalisierte Gründergeneration, in einem Markt, der sich durch billiges Geld und gigantische Investitionsvolumina auszeichnet.

Ob die Zukunft nun durch die aktuellen und zukünftigen InsurTech-Generationen geprägt werden, komplett digitalisierte Versicherer (PDI)[2] entstehen oder neue Ansätze wie Peer2Peer als auch Blockchain eine Branche in ein neues Zeitalter führen, ist aktuell nur schwer abzusehen und für den Moment auch irrelevant. Sicher ist nur, dass eine Branche deren Innovationsgrad und Veränderungsgeschwindigkeit in der Vergangenheit gegen Null tendierte, neuen externen Impulsen ausgesetzt ist, vor welchen sie sich nicht mehr verstecken kann. Denn: Veränderung vergeht nicht. Die Versicherer – passen sie ihr Geschäftsmodell nicht nachhaltig an – vielleicht schon.