Rockstar Award auf dem Partnerkongress

Hört mal wer da pitcht! Der Rockstar Award auf dem Partnerkongress

i2x

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: 60

Das Geschäftsmodell in einem Satz: i2x revolutioniert die Kundeninteraktion am Telefon, durch KI-unterstütztes Echtzeit Coaching und Sprachanalyse, made in Germany!


Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Durch den Einsatz von i2x werden im Vertrieb Up-Sell und Cross-Sell Raten signifikant gesteigert.
  • Feedback zu neuen Versicherungsprodukten kann in Echtzeit gemessen und entsprechend die Vertriebsstrategie kann in Echtzeit angepasst werden. Im Bereich Kundenservice kann die Gesprächsqualität mit i2x durch das Echtzeit-Coaching verbessert werden.
  • Die Kundenzufriedenheit wird nachweislich und messbar gesteigert. Die Einhaltung von geltenden Gesetzen und unternehmensinternen Regelwerken bzw. Grundsätzen wird durch den Einsatz von i2x ermöglicht, somit steht die Einhaltung der Compliance an oberster Stelle.

Den Trend für die kommenden Jahre in der Versicherungswirtschaft sehen wir im Bereich Training on the Job und enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen.



Buildsimple

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Münster
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: Insgesamt 20

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Buildsimple ermöglicht es Fachbereichen eine Dokumentenanalyse mittels AutoML-Plattform und vortrainierten K.I. Branchenstandards schnell und einfach einzurichten.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Buildsimple ermöglicht das Lösen von Problemen, die bisher mit regelbasierten Ansätzen und aufgrund von fehlenden IT-Ressourcen nicht lösbar waren. Beginnend beim Inputmanagement steigt so die Prozessautomatisierung im Unternehmen, unterstützt durch vortrainierte Branchenstandards, welche für alle Versicherer relevant sind.

Effizienzsteigerung durch Standardisierung, Digitalisierung und Prozessautomatisierung in Unternehmen mittels Cloud und Künstlicher Intelligenz ist für uns der Trend für das kommende Jahr.



MyHomely

  • Gründungsjahr: 2020
  • Gründungsort: München
  • Mitarbeiter-Anzahl: 7

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserem Co-Investment-Modell erleichtern wir den Zugang zu Wohneigentum, indem wir durch unser Eigenkapitalinvestment Miteigentümer der zukünftigen Wohnimmobilie unserer Kunden werden.

Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die Versicherer sind in der Lage, ihre Vertriebskanäle zu nutzen, indem sie das MyHomely-Produkt anbieten und so ein Segment der Kundenfinanzen optimieren, das bisher eine Domäne der Banken war.

Der Trend für dieses Jahr wird sein, dass mehr Millennials Investitionen in ihre eigenen Hände nehmen, um finanzielle Freiheit zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen.

Complero GmbH

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Technische Universität Kaiserslautern, aktuell Kelberg und Köln
  • Mitarbeiteranzahl heute: 30-40 Mitarbeiter

    Das Geschäftsmodell in einem Satz: Complero unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kundenstammdaten vollständig und dauerhaft aktuell zu halten – inkl. DSGVO-Dokumentation.


Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • In der Versicherungsbranche können im Durchschnitt 16 Prozent der Kunden nicht mehr postalisch erreicht werden. Die korrekten Daten der Kunden zu haben, ist jedoch nicht nur im Rahmen der DSGVO oder des Versicherungsgesetzes vorgeschrieben, sondern elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kundenbeziehung. So führen veraltete Kontaktdaten nicht nur zu enormen Folgekosten, sondern auch zu entgangenem Umsatzpotenzial.
  • Hier setzt Complero an, den vorhandenen Datenbestand zu aktualisieren und zu vervollständigen, womit zunehmend auf digitale Kommunikationswege wie E-Mail gesetzt werden kann. Dazu liefert Complero ebenfalls die passenden Werbeeinwilligungen der Endkunden. Das Beste daran: die Versicherung profitiert gleich mehrfach und erhöht gleichzeitig den Service für ihre Versicherten. Complero kann innerhalb von vier Wochen ohne großen IT-Aufwand eingebunden werden und liefert pro aktualisierten Kontakt einen 10-15-fachen Return-on-Investment.

Customer Centricity durch Software, die Prozesse verbessert und dabei den Endkunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, ist der Trend für das kommende Jahr.



Garantiemax

  • Gründungsjahr: 12.02.2020
  • Gründungsort: Bünde und Herford
  • Mitarbeiterzahl heute: 5

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Die Herstellung von echten digitalen Versicherungsprodukten spezialisiert auf Garantieverlängerungsprodukte im b2b, b2c und b2b2c Bereich.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Unsere Fokussierung auf Kernzielgruppen, wie z. B. Küchen- und Möbelhandel, Industrie, Banken, Energieversorger, aber auch b2c Kunden.
  • Nachhaltig smarte Produkte, skalierbares und datengetrieben über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Die Fähigkeit branchenspeziefische Lösungen anzubieten und herzustellen

Versicherungen als ein positives, erlebbares Produkt nach außen zu präsentieren, wird einer der Trends im kommenden Jahr. Das heißt, die Anwendung von IoT und KI bei den größten Touchpoints im Bereich Versicherungen für den Endkunden  anwendbar und greifbar zu machen.

EMIL Group

  • Gründungsjahr: 2016
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiteranzahl Heute: über 30

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserer modular aufgebauten sowie rein digitalen EMIL Insurance Suite decken wir die gesamte Wertschöpfungskette des Versicherungswesens sowie alle Bereiche der digitalen Verwaltung ab, um Versicherern dabei zu helfen, innovativer, flexibler, schneller, kostengünstiger und somit wettbewerbsfähiger zu werden.



Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die EMIL Insurance Suite wird rein cloudbasiert und als Stand-Alone System betrieben und stellt somit eine flexible und skalierbare Technologie-Infrastruktur dar.
  • Anpassungen und Konfigurationen können ausschließlich durch Fachabteilungen und ohne technischen Support durchgeführt werden.
  • So werden ohne Integrationsaufwand sowohl ein günstiger Betrieb und eine vereinfachte, rein digitale Bestandsverwaltung als auch schnelle und günstige Produktstarts mit Flexibilität bei der Konfiguration und Anpassung von Produktideen/ -verprobungen ermöglicht.

Der Trend für das kommende Jahr: Der Wettbewerbsdruck in der Versicherungsbranche wird aufgrund u.a. steigender Kosten sowie einer erforderlichen individualisierten Kundenansprache zunehmen. Als Gegenmaßnahme werden Versicherer ihren Digitalisierungsprozess im kommenden Jahr beschleunigen, um die eigene Flexibilität zu steigern, Kunden schneller und mit maßgeschneiderten (neuen) Produkten zu begegnen sowie interne Kosten zu senken.

Das war die Start-up-Pitch-Session des Partnerkongresses 2021

Auch der diesjährige Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig fand virtuell statt. Obwohl wir uns natürlich gefreut hätten, euch im schönen Leipzig begrüßen zu dürfen, müssen wir doch sagen, dass wir uns langsam an das virtuelle Format gewöhnen und uns auch die online abgehaltenen Start-up-Pitch-Sessions immer wieder viel Spaß bereiten! Das liegt natürlich auch an der tollen Moderation und den spannenden Teilnehmern.

Da die Session unserer Meinung nach wie immer viel zu schnell vorbei war, hier ein kleiner Rückblick:

Baukastensystem für digitale Ökosysteme

Den Start macht NPN-Mitglied SDA SE (auch nicht zum ersten Mal bei einer unserer Start-up-Sessions dabei). CCO Laura Kauther gab uns in den festgelegten 5 Minuten einen kleinen Einblick, wie die Service-Plattform als Baukastensystem die Entwicklung digitaler Ökosysteme ermöglicht – ein Thema, was die Branche im Moment tatsächlich sehr beschäftigt und welches selbstverständlich ganz im Sinne des Themas des Partnerkongresses: “Zukunft im Netzwerk gestalten” steht.

Embedded Insurance gefällig?

Weiter ging es mit bsurance, ebenfalls NPN-Mitglied und alter Hase im NPN-Pitch-Game. Thomas Rettenwander, Business Development Manager, erläuterte uns das B2B2C-Geschäftsmodell, das am Point-of-Sale Versicherungsprodukte digitalisiert, individualisiert und entwickelt.

“New Player braucht das Land”

Nächster an der Reihe: L’AMIE direkt. “New Player braucht das Land”, so startete Thomas Aumayr, Head of Marketing, sehr passend seinen Pitch. Hier lag der Schwerpunkt ebenfalls auf Embedded Insurance, wobei besonders auch die bislang ungenutzten Potenziale von Ökosystemen genutzt werden und somit Versicherung neu gedacht werden soll. Auf diese Weise können Zeit, Geld und auch Nerven gespart werden.

Digitale Vorsorge und Nachlassverwaltung

Mit Ninebarc, noch ganz neues Mitglied beim NPN, ging es weiter. Wie digitale Vorsorge und Nachlassverwaltung funktionieren kann, erklärte uns Co-Founder Cedric Horstmann. Dazu können die Informationen gespeichert, Vorsorgedokumente erstellt und anschließend ein Nachlassplan konfiguriert werden. Somit dient die Plattform sowohl als Orientierungshilfe als auch als digitaler Safe.

Call-Bot als Gamechanger?

Von Callbots, Voicebots über Chatbots und Messagingbots bis hin zu E-Beratern; wie die KI-unterstützen Sprachbots Kundenbeziehungen erleichtern und sogar verbessern können, durften wir im Pitch von Manon Parent, Business Developer bei zaion, erfahren. Von wegen, das Telefon ist als Kommunikationskanal mit Kunden nicht mehr aktuell!

Digital erinnern und bezahlen

Den Abschluss der Pitch-Session machte collectAI. Wie Versicherer die Kundenbindung mit innovativen Zahlungserinnerungen sogar stärken können und wie das KI-basierte Mahnverfahren mit zeitgemäßen Kommunikationskanälen funktioniert, erfuhren wir von Ulf Graubohm, Senior Sales Consultant bei collectAI.

Danke für eure Teilnahme!

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an all unsere Pitch-Teilnehmer! Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß wie wir und konntet selbst zum Thema “Zukunft im Netzwerk gestalten” neue Eindrücke gewinnen!

Bleibt gesund und wir hoffen, euch beim nächsten Partnerkongress am 28. und 29. September 2021 wieder in Leipzig begrüßen zu dürfen!

Bild: eigene Abbildung mit Logos von collectAIbsurance, Ninebarc, SDA SE, L’AMIE direkt und zaion, Blick hinter die Kulissen, Screenshots der Pitch-Präsentationen

Zukunft im Netzwerk gestalten

Der diesjährige Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig, der morgen startet, steht ganz unter dem Thema “Zukunft im Netzwerk gestalten”. Deswegen haben wir die Teilnehmer der Start-up-Pitch-Session schon im Voraus gefragt, was sie sich darunter vorstellen.

Mit dabei ist heute auch ein Überraschungsgast, den wir euch heute final vorstellen können! Also lest bis zum Schluss, vielleicht fällt euch ja ein InsurTech auf, was bisher noch nicht auf unserem Blog vorgestellt wurde… 😉

Die Zukunft im Netzwerk gestalten bedeutet für uns… 

Gerade in einer traditionellen Branche mit hohem Digitalisierungbedarf ist es wichtig, durch ein geschlossenes Auftreten die Potenziale neuer Technologien aufzuzeigen. Ein Netzwerk bietet den idealen Ansatz dafür – vielfältige junge Unternehmen mit spannenden Lösungen können dank des New Players Networks mit traditionellen Versicherern in den Austausch treten. Gleichzeitig erschließen sich so wertvolle Synergie-Effekte. Start-ups können voneinander lernen, und so profitieren letztlich alle von der Zusammenarbeit.

… so weiterzumachen wie bisher. Unser B2B2C-Modell funktioniert nur partnerschaftlich im Netzwerk.

Ein Netzwerk gewinnt durch Einsatz und Kontakte an Mehrwert. Das bedeutet für uns die proaktive Teilnahme an Events und die Bereitschaft in das Netzwerk und seine Kontakte zu investieren. In diesem Sinne freuen wir uns, mit Partnern und Mitgliedern des Netzwerks in den Austausch zu treten, um so Know-how und Kontakte zu teilen.

… voneinander zu lernen, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und sich gegenseitig zu befähigen. Für uns ist es wichtig, sowohl einen fachlichen als auch persönlichen Austausch anzuregen, um die Transformation der Branche weiter voran zu treiben und sie zur (digitalen) Bestleistung zu motivieren.

… täglich an neuen Konzepten zu arbeiten und bestehende Prozesse zu optimieren, zu digitalisieren und vor allem neu zu denken. Nicht nur Versicherungen, ganz Europa hat die erste Halbzeit der Digitalisierung verschlafen. Doch die zweite Halbzeit gehört digitalisierten Ökosystemen, die mit einzigartiger Customer-Experience Kunden begeistern können und den Versicherungsmarkt auf den Kopf stellen können. Das gelingt nur mit der richtigen Kombination verschiedener Stärken und spezialisierten Partnern. Wir sind immer auf der Suche nach Erweiterungen für unser Ökosystem bzw. nach spannenden Kooperationspartnern und können umgekehrt sicherlich auch für andere Start-ups ein interessanter Zugang zu neuen Märkten und Ländern sein.

Und unser Überraschungsgast für morgen:

… ganz nah am Puls der Zeit zu sein, zu verstehen worum es wirklich geht, eng mit Kunden und Partnern Lösungen zu entwerfen, dabei neue Wege einzuschlagen und die Digitalisierung gemeinsam voranzutreiben.

Vielen Dank an euch für die spannenden Einschätzungen zum Thema! Nun freuen wir uns auf euch morgen und darauf, noch mehr über eure Perspektiven zum Thema “Zukunft im Netzwerk gestalten” zu erfahren! 

Bilder: Logo Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig und Logos von collectAIbsurance, Ninebarc, SDA SE, L’AMIE direkt und Syncier

3 Fragen an L’AMIE direkt

Der Partnerkongresses der Versicherungsforen Leipzig steht vor der Tür, deswegen dürfen euch heute den nächsten Teilnehmer der Start-up-Pitch-Session vorstellen. Eines dürfen wir darüberhinaus noch verraten: Einen Überraschungsgast wird es am Donnerstag auch noch geben, also stay tuned! 😉

Aber nun Vorhang auf für: L’AMIE direkt.

Was würdet ihr seit der Gründung von L‘AMIE direkt​ als euren größten Erfolg sehen?

Wir sind sehr stolz als full-stack InsurTech und als Entwickler digitaler Versicherungslösungen für mehr Transparenz und Einfachheit auf dem Versicherungsmarkt zu sorgen – nicht nur in Österreich, sondern mittlerweile auch international. Genau diese „Internationalisierung“ war zu Beginn eine große Herausforderung für uns. Unsere ersten neuen Märkte waren damals Serbien und Bulgarien. Der Sprung ins kalte Wasser – erstmalig einen neuen Markt – mit unbekannten Eigenheiten, kulturellen Unterschieden, unzähligen versicherungsrechtlichen Bestimmungen und natürlich auch Sprachbarrieren – zu betreten, war etwas ganz Neues für uns. Rückblickend haben wir dies aber ganz erfolgreich gemeistert und daher ist dies auch definitiv als einer unserer größten Erfolge einzuordnen. Aus Businesssicht eröffneten sich uns wahnsinnig viele neue Möglichkeiten und auch abgesehen vom Wachstum haben wir aber auch intern vielfällig profitiert und ganz viele liebe Kollegen aus allen möglichen Ländern dazugewonnen. Der Spaßfaktor hält sich hoch in so einem internationalen Team zu arbeiten und die verschiedenen kulturellen Unterschiede zu nutzen. Mit der Türkei als nächsten Erweiterungsschritt steht dabei bereits der nächste große Kulturkreis vor der Tür.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Um ehrlich zu sein, würden wir die leider weit verbreitete Denkweise, dass die Leistungsfähigkeit eines Start-ups allein vom Investmentvolumen bestimmt wird, als unsere größte Herausforderung sehen. Um für echte Veränderung im Versicherungsbereich zu sorgen ist es für unser Business-Model essenziell, unabhängig von traditionellen Versicherungen agieren zu können – wir haben angebotene Investments in Millionenhöhe von Versicherungen abgelehnt und deswegen unseren eigenen Versicherungsträger gegründet. Unsere Eigenfinanzierung bzw. Unabhängigkeit ist also eigentlich eines unserer größten Assets für unsere Partner, doch fehlte uns der mit größeren Investments verbundene mediale Hype, gerade in der frühen Anfangsphase. Dieses Manko konnten wir aber mit kontinuierlichem Wachstum und der angesprochenen internationalen Expansion ausräumen und mittlerweile sprechen unsere Zahlen für sich, schließlich haben wir mit unseren 500.000 Kunden im Verhältnis zur Marktgröße vermutlich einen größeren Market Share als Lemonade erzielt, nur das wir bereits profitabel operieren.

Was war das schönste Event, das ihr gemeinsam als Team erlebt habt?

Ein besonderes Event war das Go-live unserer „Smart“ Reiseversicherung, also einer auf Roaming-Data basierenden, automatisch aktivierende Reiseversicherung, die wir zusammen mit einem Mobilfunker vor circa zwei Jahren erstmalig entwickelt haben. Auf Grund externer Einflüsse waren wir allerdings mit einem kurzen Entwicklungsfenster von nur sechs Wochen konfrontiert, was rückblickend eigentlich verrückt war, da es eine komplette Neuentwicklung war. Wir haben aber als Team gemeinsam beschlossen, diese Herausforderung anzunehmen und jeder Einzelne ist dabei über sich hinausgewachsen. Nach sechs stark intensiven Wochen mit unzähligen Ups and Downs konnten wir dann tatsächlich rechtzeitig den Launch-Button drücken und das gesamte Team lag sich bei der anschließenden Feier erschöpft, aber glücklich in den Armen.

Wie schön, dass ihr es so genießt in einem internationalen Team zu arbeiten und das klingt ja wirklich nach einer verdienten Feier! Bis Donnerstag, wir freuen uns auf euch! 

Bild: Teambild und Logo von L’AMIE direkt.

3 Fragen an SDA SE

Wir freuen uns, euch heute das nächste InsurTech als Teilnehmer der Start-up-Pitch-Session des Partnerkongresses der Versicherungsforen Leipzig vorstellen zu dürfen!

Und damit Bühne frei für: SDA SE. Die drei Fragen beantwortete uns Laura, Chief Commercial Officer bei SDA SE.


Was würdet ihr seit der Gründung von SDA SE als euren größten Erfolg sehen?

Wir sind sehr stolz, starke Partner als Shareholder gewonnen zu haben. Die SDA SE wurde 2016 als Joint Venture von den Unternehmen Signal Iduna, msg und IBM gegründet. Im Jahr 2019 haben wir es geschafft, weitere Player am Markt, die Debeka und Allianz X, von unserer servicedominierten Plattform zu überzeugen und sie als zusätzliche Shareholder zu gewinnen. Unsere Partner und Kunden sind begeistert von der SDA SE und das motiviert uns! Die Anzahl und auch die unternehmerische Stärke der Partner zeigt, dass unser Produkt sowohl eine hohe Relevanz als auch Marktstandardpotential für die Digitalisierung in der Versicherungsbranche besitzt.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Eine große Herausforderung – die vermutlich viele Start-ups zu Beginn haben – war, als ernstzunehmender Player wahrgenommen zu werden. Das war am Anfang oftmals schwierig. Aber über viele Gespräche hinweg konnten wir uns mit unserer Idee und unserem Produkt durchsetzen und uns so, insbesondere auch durch die Erweiterung des Shareholderkreises, etablieren.

Gibt es ein Erlebnis, über das ihr heute noch lacht?

Oh ja auf jeden Fall! Wir sind einmal auf eine Makler-Messe eingeladen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir jedoch wenig „Content“ in diesem Bereich, den wir anbieten konnten und wir wussten nicht so recht, wie wir auf uns aufmerksam machen sollten, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Am nächsten Tag brachte dann ein Mitarbeiter einen kleinen Plastik Dinosaurier mit ins Büro. Warum? Er sagte, Makler kennen Versicherungen ja schließlich als Dinos. Wir haben ihn auf der Messe aufgestellt und es hat sehr gut funktioniert! Er hat für viele Lacher gesorgt und seitdem steht der kleine T-Rex im Eingang unseres Büros.

Was für ein schöne Geschichte, wir hoffen, der kleine T-Rex bringt euch weiterhin so viel Erfolg! Jetzt sind wir aber erst einmal gespannt auf euren Pitch nächste Woche, bis dahin!

Bild: Teambild und Logo von SDA SE.

3 Fragen an Ninebarc

Nur noch eine Woche und dann findet endlich der Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig statt! Und damit auch die von uns heiß ersehnte Start-up-Pitch-Session. Deswegen dürfen wir euch diese Woche gleich zwei weitere Teilnehmer vorstellen. Also seid gespannt! 😉

Heute an der Reihe: Ninebarc.

Was würdet ihr seit der Gründung von Ninebarc als euren größten Erfolg sehen?

Unser größter Erfolg ist der Aufbau unseres Team mit einer offenen Unternehmenskultur, die durch jeden einzelnen gelebt wird. Darüber hinaus war es ein großer Erfolg, mit der ersten Produktversion im letzten Jahr an den Markt zu gehen.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Unsere Vision “Prepare people for the unforeseen” ist eine ganz eigenständige Herausforderung, der wir uns beim Aufbau unseres Unternehmens und und der Entwicklung unseres Produktes tagtäglich stellen. Mit einem offenen Ohr treten wir an unsere Kunden, um dieser Vision gerecht zu werden. Insbesondere in einem kleinen Team wie unserem heißt das, auch füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu bekräftigen. Ein schwerer Schicksalsschlag im engeren Umfeld selbst hat zur Gründung von Ninebarc geführt. Daraus haben wir eine Chance geschaffen und helfen Menschen, die sich der gleichen Herausforderungen stellen – dem Tod.

Was war das schönste Event, das ihr gemeinsam als Team erlebt habt?

Wir haben vor der Einführung der Corona-Maßnahmen regelmäßig Teamevents durchgeführt. Gemeinsame Kletterausflüge, kreative Workshops und natürlich auch geselliges Beisammensein bei leckerem Essen und Getränken. Durch die einsetzenden Maßnahmen war es dann aber natürlich nicht mehr möglich, Events in diesem Sinne zu veranstalten. Trotzdem führten wir weitere Team Calls außerhalb der Arbeitszeiten durch, um uns auszutauschen und auf dem Laufenden zu halten. Diese gegenseitige Unterstützung ist das, was uns als Team ausmacht, hat so zu einem unfassbar starken Zusammenhalt geführt und ist somit das schönste Erlebnis in unserem Team.

Wir freuen uns sehr zu hören, dass ihr als Team das beste aus dieser Zeit macht und hoffen, dass ihr bald auch so wieder zusammenfinden könnt! Jetzt freuen wir uns aber ersteinmal auf euren Pitch nächste Woche, bis dahin!

Bild: Teambild und Logo von Ninebarc

3 Fragen an bsurance

Der Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig rückt immer näher und wir möchten euch heute einen weiteren Teilnehmer der Start-up-Pitch-Session vorstellen.

Diese Woche an der Reihe: bsurance. Die drei Fragen beantwortete uns Thomas, Business Development Manager bei bsurance.

Was würdet ihr seit der Gründung von bsurance als euren größten Erfolg sehen?

Definitiv unser Team. bsurance hat in den letzten drei Jahren ein sehr vielfältiges und internationales Team aufgebaut, das sich mittlerweile aus zehn Nationen zusammensetzt und zum Beispiel über eine 50/50 Balance von Männern und Frauen verfügt. Wir haben mit vier Personen angefangen, jetzt sind wir fast 30 und bis Ende des Jahres voraussichtlich 50. Ein sehr diverses Team mit einem unglaublich kreativen und produktiven Input, was unser Wachstum erklärt!

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Gerade letztes Jahr war die Veränderung unseres etablierten B2B Salesprozesses durch die aktuelle Pandemie eine Herausforderung. Bis dahin hatten wir einen stark auf Veranstaltungen ausgerichteten Lead Generierungsprozess. Besuchten wir 2019 noch circa 60 Veranstaltungen, mussten wir ab März 2020 komplett auf Digital umstellen. Wir haben dann aber schnell reagiert und bereits kurz danach mit einer bis jetzt sehr erfolgreichen Webinar Serie angefangen. Abgesehen davon schauen wir über den Tellerrand hinaus und sind sehr spannende strategische Partnerschaften mit Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen eingegangen.

Was war das schönste Event, das ihr gemeinsam als Team erlebt habt?

Unser jährlicher Ski-Trip ist, mit Ausnahme von diesem Jahr, bereits zu einer Tradition geworden, aber das schönste Event war wohl der gemeinsame Weinwandertag im Frühjahr, kurz nach dem ersten Covid-19 Lockdown. Mit entsprechendem Mindestabstand und eingeteilt in Business Continuity Gruppen konnten wir, trotzdem oder gerade deswegen, ein wunderschönes Teamerlebnis in den Weinbergen Wiens verbringen.

Vielen Dank für das Interview, wir hoffen, ihr könnt bald wieder so wunderbare Teamevents erleben und freuen uns auf euren Pitch am 4. März! Bis dahin! 😉

Bild: Teambild und Logo von bsurance

3 Fragen an collectAI

Wir freuen uns sehr, euch heute den ersten New Player, der an der Start-up-Pitch-Session des Partnerkongresses der Versicherungsforen Leipzig teilnehmen wird, etwas genauer vorstellen zu dürfen

Hier unsere 3 Fragen an collectAI und damit Bühne frei!

Was würdet ihr seit der Gründung von collectAI als euren größten Erfolg sehen?

Seit der Gründung haben wir uns stetig weiterentwickelt. Zum einen sind wir stolz auf zahlreiche erfolgreiche Projekte mit unseren Geschäftskunden, die den Mehrwehrt unserer KI-basierten Lösung für digitales Forderungsmanagement belegen. Dabei erzielen wir messbare Verbesserungen – Realisierungsquoten steigen, Kosten sinken und die Kund*innenbindung wird verbessert.

Zum anderen ist unsere organisationale Weiterentwicklung für uns ein großer Erfolg – mit etwa 50 Mitarbeitenden aus mehr als 10 Ländern, und gemeinsam ziehen wir alle an einem Strang. Dieser Teamspirit hat sich auch in Zeiten von Corona bewährt: Seit fast einem Jahr arbeiten wir wir mobil und bringen auch weiterhin unsere Technologie und unsere Geschäftsbeziehungen voran.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Ein wichtiges Thema zentrales Thema stellt für uns stets der Datenschutz dar – schließlich geht der Umgang mit Daten der Kund*innen unserer Geschäftskunden mit einer großen Verantwortung einher.

Das Erreichen der TÜV-Zertifizierung im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit war für uns ein wichtiger Schritt, um unseren hohen Standard in diesem Bereich zu untermauern.

Gibt es ein Erlebnis, über das ihr heute noch lacht?

Dazu müssen wir gar nicht weit in die Vergangenheit schauen – unsere Geschäftsführer bewiesen bei unserer Corona-bedingt digitalen Weihnachtsfeier viel Humor beim Powerpoint-Karaoke.

Na da sind wir ja mal gespannt auf euren Pitch, vielleicht gibt es ja auch für uns eine kleine Karaoke-Einheit? 😉 Bis zum 4. März, wir freuen uns auf euch!

Bild: Teambild und Logo von collectAI

Das war die Start-up-Session des diesjährigen MK IT 2020

Der Messekongress IT für Versicherungen fand das erste Mal nach so vielen Jahren tatsächlich 100 Prozent virtuell statt. Unser Fazit? Auch virtuell können Veranstaltungen sehr viel Spaß machen!

Das haben wir besonders bei der Start-up-Session miterleben können, in der sich uns am Dienstag sieben spannende InsurTechs in jeweils 7-minütigen Pitches vorgestellt haben (und dies ohne eine einzige technische Schwierigkeit!). Moderiert wurde die Session souverän wie eh und je von unserer bezaubernden NPN-Kollegin Marianne.

Solving confusion?

Den Anfang machte CEO und Co-Founder Christopher Helm von Konfuzio, der uns in seinem Pitch erläuterte, wie ihre KI-basierte Software Informationen in Dokumenten liest, extrahiert und validiert. Dadurch soll die schon bestehende IT-Infrastruktur in Versicherungsunternehmen verbessert und die Technologie zum Verstehen und Verarbeiten unstrukturierter Dokumente revolutioniert werden.

Profit as a service:

Nächster an der Reihe: Founder & Managing Director Ingo Reinhardt von Buynomics. Der Schwerpunkt ihres Geschäftsmodells liegt auf der Produkt- und Preisoptimierung. Mithilfe von KI werden auf der vom Unternehmen entwickelten Pricing-Plattform Kaufprozesse simuliert. Der Fokus liegt dabei auf dem virtuellen Kunden, der der Kern der Lösung in einer Kaufentscheidung ist.

Time to talk!

Ebenfalls mit dem Schwerpunkt Kundenbeziehungen: der Pitch von Jean-Louis Daligaux von Zaion. Ziel von Zaion ist es, Kundenbeziehungen mithilfe von Call-, Voice- und Chatbots sowie E-Beratern zu verbessern. Dafür können die Bots individuell für das Versicherungsunternehmen angepasst und trainiert werden. Langes Warten seitens der Kunden und repetitive Gespräche und Prozesse für Mitarbeitende sollen so durch Prozessautomatisierung vermieden und effizienter gestaltet werden.

Agilität kombiniert mit Stabilität:

Weiter ging es mit SDA SE, deren Geschäftsmodell CEO Stephan Hans pitchte. Auch hier steht das Kundenerlebnis im Mittelpunkt. SDA SE will mithilfe seiner Service-Platform digitale Ökosysteme aufbauen und entwickeln und dabei als Brückenbauer zwischen Versicherungsunternehmen agieren. Externe Partner und Kompetenzen sollen in die Customer Journey des Versicherungsunternehmens miteingebunden werden, um so ein zielgerichtetes und personalisiertes Kundenerlebnis zu ermöglichen.

InsurTech as a Service?

Wie das mithilfe ihrer Lösung funktioniert, erläutert uns CEO & Founder Nikolaus Sühr von KASKO in seinem Pitch. Dabei will KASKO Technologien und Produkte über verschiedene Vertriebskanäle zusammenbringen und somit Kosten und Zeit sparen. Gemeinsam mit dem Kunden werden Ideen, Produkte und Design entwickelt und anschließend bei der technischen Umsetzung geholfen. Bestehende Versicherungsservices werden digitalisiert und skaliert, ohne auf die eigenen IT-Ressourcen des Versicherungsunternehmens zurückgreifen zu müssen.

Insure as you feel!

Nächster in der Reihe ist Franz Ihm, CEO unseres brandneuen NPN-Mitglieds Segurio. Segurio stellt eine Datenschnittstelle zwischen Kunde und Versicherern dar. Dabei kann ein hochwertiges Einzelstück zu All-Risiko-Konditionen versichert werden und papierlos und transparent online verwaltet werden. Besonders wichtig ist Franz dabei Transparenz und Flexibilität, welche zu Vertrauen als Basis für eine gute Zusammenarbeit beitragen sollen.

OpenSource solution:

Den krönenden Abschluss bildete Genadi Man von kasko2go. Mit ihrer OpenSource-App wollen sie die Zukunft der Autoversicherung revolutionieren und bieten eine transparente, individualisierte und leicht abzuschließende Autoversicherung an, die bis 50 Prozent billiger als vergleichbare Anbieter ist.

Danke für eure Teilnahme!

An dieser Stelle noch einmal vielen, herzlichen Dank an all unsere Pitch-Teilnehmer! Wir hoffen, euch hat es genau so gut gefallen wie uns!

Bleibt gesund und wir hoffen, euch auch bei den nächsten Veranstaltungen wieder anzutreffen, sei es virtuell oder persönlich!

Bild: eigene Abbildung mit Logos von Konfuzio, Buynomics, Zaion, SDA SE, KASKO, Segurio und kasko2go, Screenshot Abschlussrunde 

3 Fragen an Jean-Louis und Manon von Zaion

Da die Start-up-Session des Messekongress IT leider viel zu schnell vorbeiging, kommt hier auch für diejenigen, die nicht live dabei sein konnten, noch ein letztes Interview unserer Reihe “3 Fragen an”.

Diese Woche als krönender Abschluss: Jean-Louis und Manon von Zaion.

Wie seid ihr auf die Idee eures Geschäftsmodells gekommen?

Zuerst einmal: warum Z.A.I.O.N ?

„Z“, weil es nach etwas sehr Schnellem klingt, genau wie Innovationsfähigkeit
„A“ und „I“ stehen für Artificial Intelligence
„ON“, steht für Einschalten.

Der Gründer und Vorsitzende von Zaion, Franz Fodéré, ist Experte für Customer Relationship Management, besonders im Bereich von Call Centern. Im Laufe seiner Karriere wurde er sich drei besonderen, aktuellen Herausforderungen im Bereich Customer Relationship bewusst:

  • Erstens: Wenn eine Firma eine aktive und effektive Anrufabwicklung bieten will, braucht sie mehr Mitarbeiter, welche die Betriebskosten erhöhen.
  • Zweitens: Es gibt Zeiträume, in denen die Mitarbeiter nicht alle ankommenden Anrufe bearbeiten können; wenn z. B. ein Klima-Schaden vorliegt, nimmt die Anzahl von Kundenanforderungen drastisch zu. Es kommt zu einer sogenannten Anrufspitze und nicht jedem Kunden kann geantwortet werden.
  • Drittens: Es gibt viele wiederkehrende Aufgaben für Telefonberater und die Mitarbeiter-Schwankungsrate in Call Centern ist sehr hoch. Solche Fluktuationen können geschäftliche Unsicherheiten bewirken.

Mit Zaion wollte Franz Fodéré einen fließenden Arbeitsablauf in Call Centern einführen. Darüber hinaus kann man vier typische Irritationen bei Kundenbeziehungen beobachten: den Sprachserver, den beschränkten Stundenbereich, die Wartezeiten und die Eignung der Antworten. Diese können von den Call-, Voice, Chatbots und E-Beratern gelöst werden. Diese KI-Lösungen sind für die  24/7-Bearbeitung von Anrufen, die Bearbeitung von wiederkehrenden Kundenanforderungen und eine bessere Anrufvermittlung gedacht.

Was sind eure persönlichen Stärken im Bereich Technologie und IT?

Die Ehe mit Zaion gilt ein Leben lang!

Im Vergleich zu anderen Wettbewerbern, führen wir eine vertikale Kundengewinnung durch. Wir bieten KI-Lösungen an, die spezifisch für Customer Relationship in der Versicherungsbranche bestimmt sind, wie z. B. Terminvereinbarungen mit dem Sachgutachter oder Techniker, die Abholung eines Zeugnisses oder persönlichen Informationen aus dem Benutzerkonto.

Unsere Kunden verwenden unsere Bots für ihre individuellen Aufgaben. Aus diesem Grund entwickeln wir zusammen mit den Kunden Anwendungsfälle für unsere Lösungen. Jedem Kunden wird ein ZAION-Projektmanager zugewiesen. Wir strukturieren das Botgespräch zusammen und trainieren unsere Bots durch Machine Learning zunächst intern und im nächsten Schritt mit dem realen Kunden. Dabei werden die Fähigkeiten und das Verhalten der Bots stetig verbessert und das gesamte Projekt regelmäßig überwacht.

Ein starke Innovationskultur!

Unsere F&E Abteilung besteht aus Ingenieuren, Doktoren mit KI-Wissen und Sprachwissenschaftlern aus der ganzen Welt. Die Arbeit des Teams beschäftigt sich mit KI, mit besonderem Schwerpunkt auf Interaktionen. So konnten Algorithmen entstehen, die mit globalen Marktteilnehmern konkurrieren können. Diese Algorithmen wurden auf Basis von Deep Learning aufgebaut und verwenden Daten von Zaion, um die Bots mit hochwertiger Sprach- und Emotionserkennungsfähigkeit auszustatten.

Durch Natural Language Processing und Sprach- und Emotionserkennung im Laufe des Gesprächs (Mensch-Bot) sind die Bots in der Lage Kundenanforderungen zu verstehen. Sie können einen Schaden von Beginn an behandeln und dienen als telefonische Berater durch eine genaue Analyse des Gesprächsverlaufs in Echtzeit.

Was ist eure größte Vision für die Versicherungsbranche?

Die Zukunft der Versicherungsbranche steht vor einer vollautomatisierten Behandlung von wiederkehrenden Kundenanforderungen. Dies bedeutet, die Kunden werden End-to-End Prozesse bei ihrem Versicherer mit Bots durchführen und auf den verschiedensten Wegen mit diesen kommunizieren (z. B. über SMS, soziale Netzwerke, E-Mails und Stimme).

Andererseits werden auch die Arbeitsprozesse bei telefonischen Beratern verbessert. Mit Hilfe unserer KI-Lösungen können diese sich auf Aufgaben mit mehr Wertschöpfung fokussieren und weniger repetitive Vorgänge durchführen.

Unser Ehrgeiz ist es, eine fließendere Struktur in Kundenbeziehung zu bringen!

Vielen Dank an Jean-Louis und Manon für das Interview und den Pitch beim Messekongress IT, wir freuen uns, euch bei einer unserer nächsten Veranstaltung wieder zu sehen!

Bild: Jean-Louis und Manon (Business Development), Logo: Zaion