Finance-IT Innovation Award geht in die 8. Runde

Morgen, am 21. Mai 2019 ist es soweit: Der Finance-IT Innovation Award wird zum 8. Mal im Rahmen des Business Engineering Forums in St. Gallen verliehen.

“Call for digital innovations in the financial industry”

Worum geht’s? Unternehmen der Finanzindustrie,  FinTechs und InsurTechs aus dem deutschsprachigen Raum hatten die Chance, ihre innovativen Digitalprojekte und Services in den Kategorien „Ecosystems“ und „Innovative Technologien“ einzureichen. Der Award gilt als renommiertes Gütesiegel von Wissenschaftlern und Praktikern – und bietet gleichzeitig die Chance, die eigene Idee vor einem hochkarätigen Publikum aus Führungskräften der Finanzindustrie aus der DACH-Region zu pitchen. Mit dabei ist u.a. unser NPN- Mitglied Imburse (Kategorie „Ecosystems“).

Wir als NPN sind durch unseren Head of Transformation, Theresa, als Teil der Jury vertreten und freuen uns auf einen spannenden Tag mit kreativen Einreichungen!

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

 

Bild: Unsplash / Clark Tibbs

Award-Rückblick

Der Spätsommer und damit auch der Partnerkongress ist inzwischen schon eine ganze Weile her und wir finden uns inzwischen schon fast im Winter wieder. Umso schöner ist es, das Event noch einmal Revue passieren zu lassen und was wäre da passender als ein Video-Rückblick?

Übrigens: die nächste Chance einen Award zu ergattern ist gar nicht mehr lang hin! Schon im April 2018 besteht die nächste Chance auf einen Pitch vor großem Publikum. Weitere Informationen werden bald hier auf dem Blog folgen.

 

Nach dem Award ist vor dem Award!

 

Der Partnerkongress der Versicherungsforen liegt hinter uns. Vergangenen Donnerstag wurde mit rund 300 Teilnehmern über Trends, Probleme und die Zukunft diskutiert. Die Tage standen wieder ganz im Zeichen des Netzwerkens. Wer es tagsüber nicht geschafft hatte, sich mit den Kollegen auszutauschen,  hatte bei der Abendveranstaltung in der Moritzbastei noch einmal Gelegenheit dazu. Auch fachlich hatte der Partnerkongress wieder einiges zu bieten, denn der Tag war vollgepackt mit spannenden Beiträgen und Spitzenreferenten. Unter anderem hat eine Reihe von Start-ups, die überwiegend Teil unseres NPN-Netzwerkes sind, um den Rockstar Award 2017 gepicht! Worum es dabei ging, erfahrt ihr im folgenden Veranstaltungsrückblick.

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Partnerkongress 2017

Der erste Beitrag des Tages kam von John-Paul Pieper, CEO  der nexible GmbH.

In seinem Beitrag „Ohne Revolution geht es nicht: nexible – die Digitalmarke der ERGO“ sprach er über agiles Arbeiten. Dabei lernte man nicht nur etwas über Kampfstrategien der Römer und Mongolen, sondern bekam auch einen ersten Eindruck von der Arbeitsweise des ERGO-Spin-offs. Nexible setzt auf agile Teams, die Entscheidungen selber treffen und umsetzen. Ziel soll es sein, mit der Kundenrealität Schritt zu halten und die Komplexität traditioneller Versicherer aufzulösen.

Die zweite Keynote hielt Dr. Johannes Dick, Leiter Konzernentwicklung bei der AXA Konzern AG. Mit dem Innovation Campus sorgte die AXA für reichlich Schlagzeilen. In seinem Vortrag brachte Dr. Dick den Teilnehmern die Idee hinter dem Campus näher. Ganz nach dem Motto „Man muss das Rad nicht neu erfinden“ setzt die Axa auf Kooperationen mit jungen Start-ups, um neben strategischen Vorteilen in der Assekuranz auch neue Kunden-Touchpoints zu generieren. Seit 2015 hat das Unternehmen bereits über 1000 Start-ups unter die Lupe genommen. Nur ein Bruchteil der gescorten Unternehmen hat es in die Kooperation mit dem Konzern geschafft. Einige der Kooperationen führte Dr. Dick beispielhaft in seinem Vortrag an.

 

Auch die dritte Keynote stand im Zeichen der Innovation: Dr. Hagen Habicht (Digital Impact Labs Leipzig) und Rainer Huber (Auxilia Rechtsschutz-Versicherung) arbeiten gemeinsam mit sechs weiteren Versicherern im Insurance Innovation Lab an Innovationen für die Branche. Unter dem Titel „Innovieren mit Wettbewerbern: Ist das smart oder naiv?“, klärten sie die Frage, ob gemeinsames Innovieren mit dem Wettbewerber funktionieren kann. Beide beantworteten diese Frage mit einem „ja“, denn bei der gemeinsamen Arbeit gehe es nicht darum, konkrete Produkte zu entwickeln, sondern vielmehr darum, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie die Branche sich zukunftsfähig ausrichten kann, und Lösungswege für übergreifende Probleme aufzuzeigen.
Zwischen den Keynotes fanden über den Dächern Leipzigs drei parallele Themenwelten sowie die Speakers‘ Corner statt. Themenschwerpunkte waren hier „Sharing Economy“, „Cyber Risk und Cyber Security“ sowie „Artificial Intelligence“. Neben FinTechs wie Scalable und Bitbond gab es u. a. Vorträge von etablierten Playern wie Hiscox, der Ergo Group und E.ON SE.
Den fachlichen Abschluss machte, wie bereits im letzten Jahr, die Podiumsdiskussion zum Thema „Next Monday morning: die Arbeitswelt und der Vertrieb der Zukunft“. Sybille Arnegger (Deutsche Bank), Martin Fleischer (Bavaria Direkt), Dr. Erritt Schossberger (Unternehmen mit Zukunft) und Bastian Unterberg (jovoto) diskutierten moderiert von Versicherungsforen-Geschäftsführer Jens Ringel, wie sich die Arbeitswelt in Anbetracht der demografischen und technologischen Entwicklungen wandeln wird. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere der technologische Fortschritt die Arbeitswelt dahingehend verändern wird, dass standardisierte Prozesse automatisiert werden und dem Mitarbeiter unterstützend zur Seite stehen. Kreative Berufe lassen sich nicht automatisieren, gab Bastian Unterberg hierbei zu bedenken. Einig waren sich die Diskutanten darüber, dass in vielen Unternehmen ein Kulturwandel notwendig ist, um die erforderlichen Innovationen ins Unternehmen zu tragen.

Dipat PK

Start-up Pitch des Siegers DiPat

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Start-up Pitch des Teilnehmers Advocado

 

 

 

 

 

 

 

Besonders gut kam bei den Teilnehmern der in diesem Jahr erstmalig ausgerufene Rockstar Award an. Elf Insur-, Health- und LegalTechs pitchten vor dem Publikum und einer Fachjury um den Sieg des Awards. Am Ende konnte es nur einer werden und das Publikum stimmte mit überragender Mehrheit für DIPAT Die Patientenverfügung. Gründer und Geschäftsführer Dr. Paul Brandenburg, der selbst als Notfallmediziner arbeitet, konnte sein Produkt in einem stimmigen Pitch verpacken und das Auditorium davon überzeugen, dass die herkömmliche Patientenverfügung nicht ausreicht und sein Angebot ein echtes Problem löst. Auf den vorderen Plätzen tummelten sich zudem die InsurTechs Kasko, hepster und Penseo. Verliehen wurde der Award auf der Abendveranstaltung des Partnerkongresses in der Moritzbastei.

Siegerehrung

Siegerehrung des Rockstar Award in der Moritzbastei

Das Fazit: Auch in diesem Jahr war der Partnerkongress wieder eine sehr spannende Veranstaltung, die viel Raum zum Netzwerken bot. Der Start-up Award kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Der Rockstar Award wird also mit Sicherheit auch 2018 wieder verliehen werden. Wenn ihr Interesse habt, teilzunehmen, um den Award im nächsten Jahr abzuräumen, meldet euch gern schon jetzt unter marianne@newplayersnetwork.jetzt an!

Der Blockchain-Nebel lichtet sich!

Die Blockchain-Technologie gilt als einer der wichtigsten Megatrends im 21.Jahrhundert und wird laut dem World Economic Forum (WEF) die Welt nachhaltig verändern. Neun Großbanken planen den gemeinsamen Einsatz von Blockchain und bedeutende Unternehmen wie IBM, Samsung und Microsoft investieren bereits hohe Summen. Bisher war die neuartige Technologie vor allem durch die Kryptowährung Bitcoin bekannt und wurde vermehrt im Finanzsektor eingesetzt. Doch mittlerweile ist man sich einig: Blockchain wird darüber hinaus viele weitere Bereiche verändern – so auch die Versicherungsbranche.

Doch was steckt eigentlich genau hinter dem Begriff „Blockchain“?

Blockchain ist im Grunde ein dezentrales Protokoll für Transaktionen zwischen Parteien, das jede Veränderung transparent erfasst. Die Technologie sorgt dafür, dass Macht und Kontrolle von zentralen Autoritäten auf die Massen der Anwender und Netzwerke übertragen werden. Eine Datenbank liegt nicht mehr nur auf einem Server, sondern ist über viele Computer verteilt. Blockchain ermöglicht damit ein neutrales System der Informationsverarbeitung. Innerhalb der Blockchain kann eine Information jederzeit nachvollzogen werden, auch für neue Teilnehmer. Da Transaktionen direkt zwischen den Teilnehmern ablaufen, sind Intermediäre nicht mehr notwendig. Durch den Einsatz von Blockchain wird somit das operationelle Risiko der Vertragsparteien enorm reduziert In gewisser Weise löst die Blockchain-Technologie damit das Problem der asymmetrischen Informationsverteilung: Die Blockchain sorgt für die Richtigkeit und nicht Fälschbarkeit von Informationen. Institutionen wie Notare werden damit überflüssig, die vorher Substitut für fehlendes Vertrauen zwischen Vertragsparteien waren. Die Transparenz wird durch ein Netzwerk von „Minern“ gesichert, welche die Blockchain auf ihre Gültigkeit hin überprüfen. Sie sind dafür zuständig, die hinterlegten Informationen Block für Block anhand einer Signatur zu verifizieren und diese im Netzwerk zu teilen, sodass jeder Nutzer Zugriff auf dieselbe Blockchain hat. Ohne Signatur ist eine Transaktion ungültig.

In der Namensgebung der „Blockkette“ spiegelt sich die Funktionsweise wider. Jeder Block enthält eine Historie. Jeder neue Block ist mit dem vorhergehenden verbunden und enthält wiederum die Historie in Form einer Prüfsumme des vorangegangenen Blocks sowie die Prüfsumme der gesamten Blockchain. Das System gilt als manipulationssicher, da die Blöcke mit einer Hash-Funktion verschlüsselt und Kopien der Datei im Internet verbreitet werden. Die Manipulation einer solchen Datenbank ist zwar möglich, aber mit extrem hohen Kosten verbunden. Mindestens 51 Prozent der Kopien müssten geändert werden, was das Vorgehen unwirtschaftlich macht. Abbildung 1 fasst die erläuterten Vorteile und Eigenschaften der Blockchain zusammen.

Abbildung 1: Vorteile und Eigenschaften der Blockchain

Abbildung 1: Vorteile und Eigenschaften der Blockchain

Welche Anwendungsgebiete für Blockchain sind denkbar?

Da Transaktionen jegliche Art von Information sein können, ergeben sich vielfältige Anwendungsgebiete für die Blockchain-Technologie. Neben Finanztransaktionen ist auch die Abwicklung von Verträgen, Testamenten oder Aktien denkbar. Bitcoin ist eine Kryptowährung und ist eine Art Applikation, die auf der Blockchain-Technologie aufsetzt. Digitale Währungen sind nur eine von vielen möglichen Anwendungen, die sich mithilfe der Blockchain erstellen lassen. Ethereum, eine Plattform für Distributed Apps, arbeitet beispielsweise an einer neuen Programmiersprache, die es ermöglichen soll, Smart Contracts und dezentrale Anwendungen zu schreiben, in denen beliebige Regeln für Besitz, Transaktionsformate und Zustandswechsel aufgestellt werden können. Der Frage, wie sich die Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain auf den Versicherungsmarkt auswirken, gehen wir nächste Woche in dem Beitrag „Die wirtschaftliche Revolution nach der technischen: Blockchain als Geschäftsmodell für Versicherer“ nach.

Mitglied des New Players Network gewinnt Insurance IT-Innovation Award

Anfang November wurden im Rahmen des Business Engineering Forums in St. Gallen innovative Ideen von FinTechs gewürdigt: das Kompetenzzentrum Sourcing in der Finanzindustrie der Universitäten St.Gallen und Leipzig vergab die IT-Innovation Awards und kürte sieben glückliche Sieger. Der Banking IT-Innovation Award für technologiebasierte Innovationen im Finanzbereich wurde zum sechsten Mal verliehen und blickt somit bereits auf eine kleine Tradition zurück. Neu in diesem Jahr war der Insurance IT-Innovation Award, der zum ersten Mal vergeben wurde und Neuheiten der Assekuranz in der Vordergrund rückt.
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Im Fokus der IT-Innovation Awards stehen innovative Lösungen an der Kundenschnittstelle, die einen hohen Kundennutzen aufweisen und das Potenzial haben, die Finanzindustrie nachhaltig zu verändern. Um an der Vergabe des Preises teilnehmen zu können, mussten die Ideen Gründer und Innovatoren folgende Kriterien erfüllen: es musste sich um eine IT-basierte Innovation nahe der Kundenschnittstelle oder im BackOffice handeln, die Idee musste einen Bezug zum deutschsprachigen Finanzmarkt haben und das Team mussten bereits einen demonstrationsfähigen Prototyp vorweisen können.

Mehrstufiger Auswahlprozess

Alle Start-ups und Innovatoren, die sich für die Teilnahme angemeldet hatten, wurden in der ersten Runde zunächst anhand der Kriterien Innovationsgrad, Kundennutzen, Erfolgspotenzial und der Umsetzungsqualität bewertet. Die Ideen, die es in die engere Auswahl schafften, mussten anschließend einen weiteren Auswahlprozess durchlaufen. Am 02. Und 03. November 2016 stand schließlich fest, welche Einreichungen am meisten überzeugt hatten.

Letztendlich konnte sich mit Fileee ein Mitglieder des New Players Network gegen die Konkurrenz durchsetzen und einen Insurance IT-Innovation Award gewinnen. Ein weiterer Insurance IT-Award wurde an 1Klick1Blick verliehen.

Digitalisierung von Papierunterlagen

Fileee wurde 2011 von vier Studenten der Wirtschaftsinformatik gegründet und beschäftigt mittlerweile 15 Mitarbeiter. Im Mittelpunkt steht die Verwaltung jeglicher Art von Dokumenten für den Konsumenten. Dabei ist eine erleichterte Ablage und das verbesserte Auffinden für den Anwender nur ein Nebenaspekt. Viel wichtiger ist die Einbindung dieser Dokumente in die Prozesse von Unternehmen, beispielsweise der direkte Anruf bei einer Servicehotline mit Übermittlung der betreffenden Dokumente. Hierzu kommen moderne Technologien, wie mobile Apps und Cloud-Dienste, und fortgeschrittene Verfahren der Texterkennung zum Einsatz. Fileee bietet diesbezüglich sowohl kostenlose Features als auch ein Premium-Paket an.

Gewinner Fileee1Klick1Blick ist eine Anwendung, welche lediglich basierend auf einem Foto der vorhandenen Versicherungspolicen vollautomatisch deren Güte bewertet und Optimierungspotenziale aufzeigt. Der Kunde wird dadurch auch in komplexen Sachverhalten wie der Risikovorsorge befähigt, selbstständig zu agieren und erhält eine Entscheidungsunterstützung. Die Produktpalette umfasst die 1klick1blick – Scan App, der tarifair-Tarifcheck und das dein 1blick-Kundenportal. Das Unternehmen sitzt in Heidelberg und ist seit mehr als 4 Jahren am deutschen Finanzdienstleistungsmarkt und in der IT-Branche tätig.

Der Schlüssel zum Erfolg heißt Kundenzentrierung

Lange prägte die Informationstechnologie, dass Anwendungssysteme die Bedürfnisse von Unternehmen unterstützen. Software-Lösungen wurden von Unternehmen beauftragt und finanziert. Es ist dahingegen ein Novum der heutigen Startup-Kultur, dass der Konsument der Zielanwender von Software ist und daher die Entwicklung anhand der Kundenbedürfnisse erfolgt. Hierbei entstehen oft Anwendungsszenarios, welche die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen und nicht primär die Geschäftsprozesse der Unternehmen verbessern. Beide Preisträger leben diesen Paradigmenwechsel eindrucksvoll vor.

Juroren aus Wissenschaft und Praxis

Die Jury des IT-Innovation Awards setzte sich aus Dr. Hagen Habicht als Innovationsforscher des Insurance Innovation Lab sowie Angehörigen der Universitäten Leipzig (Prof. Dr. Rainer Alt), St. Gallen (Prof. Dr. Reinhard Jung) und des Business Engineering Institute St. Gallen (Thomas Zerndt, Stephan Sachse) sowie dem Praxisvertreter Urs Häusler (Swiss Startup Association, Dealmarket.com) zusammen. Dr. Hagen Habicht wurde darüber hinaus von Sascha Noack (New Players Network) unterstützt, der sich ausführlich mit InsurTechs beschäftigt. Insgesamt wurden 28 Einreichungen (21 Anmeldungen für den Banking- und 7 Anmeldungen für den IT-Innovation Award) bewertet.

Die Juroren und Preisträger der IT-Innovation Awards

Die Fidor Bank, Telefónica, Crowdhouse.ch, ReiseBank und Finnova wurden für den Banking-IT Innovation Award ausgezeichnet. Das New Players Network gratuliert allen Preisträgern!

InsurTechs – The next Generation

Im Mai dieses Jahres haben wir erstmals eine fundierte Übersicht zum InsurTech-Markt im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. In den vergangenen vier Monaten haben sich bereits einige Änderungen im Markt ergeben. Die wichtigsten Aspekte finden Sie nachfolgend zusammengefasst.

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#1 Der InsurTech-Markt verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum

Konnten wir in der zuletzt veröffentlichten Übersicht noch 37 Unternehmen verzeichnen, so sind es – kein halbes Jahr später – bereits 10 zusätzliche Markteilnehmer. Hierbei handelt es sich jedoch nicht ausschließlich um Neugründungen. Vielmehr scheint es, als hätten sich einige der neuen InsurTechs erst im Laufe der letzten Wochen aus der „Deckung“ gewagt. Dies wird insbesondere durch den Anstieg (+8) bei den im Jahr 2015 gegründeten Unternehmen deutlich, die nach und nach ihr Produkt als marktreif erachten und damit in die Öffentlichkeit treten.

#2 Der Großteil der InsurTechs setzt weiterhin auf vertriebsnahe Geschäftsmodelle

Von den 47 gelisteten InsurTechs setzen 42 auf Geschäftsmodelle, die direkt oder indirekt die Kundenschnittstelle besetzen – sei es in Form von Versicherungsprodukten, Vertragsverwaltungstools oder Aggregatoren. Die Ausnahmen bilden hierbei Backend- (unadox) oder Schadenmanagementtools (Unfallfuchs, Unfallhilfe24, MotionsCloud) bzw. der Roboadvisor Klar+.

#3 Die Anzahl an Software/SaaS-Anbietern steigt rasant an

Waren es im Mai noch 6 Software/SaaS-Anbieter, so stieg die Zahl im September bereits auf 15 an. Die Anzahl an Geschäftsmodellen, die als Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter im Markt agieren, wuchs vergleichsweise weniger stark von 27 auf 30. Eine Erklärung – neben der bereits starken Marktsättigung für Modelle, die auf Onlinevertriebskonzepte setzen – können die steigenden Anforderungen an Versicherungsvermittler als auch die potenziellen Haftungsansprüche der beratenden Kunden sein. Zum anderen setzen einige der InsurTechs zweifelsohne auf ihre originäre Kernkompetenz – die Programmierung und Bereitstellung von leistungsstarken Softwarelösungen – und entfernen sich daher von den Fallstricken komplexer versicherungstechnischer und -rechtlicher Fragestellungen, die durch die an Komplexität zunehmenden regulatorischen Anforderungen (insb. IDD) voraussichtlich weiter steigen werden.

#4 85 Prozent der InsurTechs haben nach wie vor den Endkunden als Zielgruppe

Nur 7 der 47 InsurTechs weisen ein Geschäftsmodell auf, das ausschließlich auf Geschäftskunden fokussiert ist. Das entspricht auch dem Investorenwunsch mit dem Geschäftsmodell den Endkunden direkt zu adressieren. Der Großteil aller Start-ups verfolgt zumindest teilweise den B2C- oder B2B2C-Ansatz. Dabei ist das Ziel, den Intermediär zu eliminieren sowie die Hoheit über den Kunden und dessen Daten zu erlangen. Darüber hinaus erschwert ein nennenswerter Kundenstamm Wettbewerbern die Substitution des Geschäftsmodells.

#5 Nach wie vor ist kein InsurTech disruptiv. Einige der neuen Geschäftsmodelle scheinen aber Entwicklungsstufen zu einer sich nachhaltig verändernden Industrie zu sein:

  • MotionsCloud  Während ein Großteil der Start-ups an der Vertriebsschnittstelle ansetzt, konzentriert sich MotionsCloud auf die automatisierte Schadenregulierung – smart, machen doch 70 % der Versicherungsprämie in der Sachversicherung die Schäden aus. Automatisierungen in den Prozessen können daher schon bei vergleichsweise geringen Verbesserungen zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.
  • Snapsure  Die weltweit erste AI-Plattform zur automatisierten Generierung von Versicherungsvorschlägen auf Basis von abfotografierten Gegenständen. Die Technologie erinnert an den Amerikanischen Anbieter „Tröv“, ist jedoch fortschrittlicher, da Produktdatenbänke im Hintergrund implementiert sind, die es ermöglichen, Gegenstände individuell zu identifizieren. Sobald der erste Versicherer in Deutschland auf minutengenaue Deckungskonzepte setzt, kann Snapsure der große Gewinner sein.
  • Versicherix  Der erste wahre Peer2Peer-Versicherer der Schweiz – das zumindest könnte er werden. Noch in der Konzeptionsphase versucht Versicherix zukünftig das Versicherungsgeschäft zu demokratisieren, indem es preisewertere und kundenzentrierte Versicherungsprodukte anbietet. Beginnend mit einem Poolingmodell, welches zunächst darauf abzielt, die bestmöglichen Preis-Leistungs-Angebote an Kunden weiterzureichen, soll die Implementierung eines wirklichen Peer2Peer-Modells, bei dem Kunden ihre Risiken in Gruppen selbst absichern, schnellstmöglich folgen.

#6 Es geht gerade erst los

Die Ausganglage für Veränderung schien nie besser: Eine konservative und von technologischen sowie bürokratischen Lasten gelähmte Branche trifft auf eine kundenzentrierte und durchgängig digitalisierte Gründergeneration, in einem Markt, der sich durch billiges Geld und gigantische Investitionsvolumina auszeichnet.

Ob die Zukunft nun durch die aktuellen und zukünftigen InsurTech-Generationen geprägt werden, komplett digitalisierte Versicherer (PDI)[2] entstehen oder neue Ansätze wie Peer2Peer als auch Blockchain eine Branche in ein neues Zeitalter führen, ist aktuell nur schwer abzusehen und für den Moment auch irrelevant. Sicher ist nur, dass eine Branche deren Innovationsgrad und Veränderungsgeschwindigkeit in der Vergangenheit gegen Null tendierte, neuen externen Impulsen ausgesetzt ist, vor welchen sie sich nicht mehr verstecken kann. Denn: Veränderung vergeht nicht. Die Versicherer – passen sie ihr Geschäftsmodell nicht nachhaltig an – vielleicht schon.

StartupBus on tour: Nächster Halt Insurance Innovation Lab

Am 2. September um 19.00 Uhr macht der StartupBus Halt in unserem Insurance Innovation Lab. Die perfekte Gelegenheit, 30 leidenschaftliche Gründer und ihre neusten Geschäftsideen persönlich kennenzulernen! Und nicht nur das: Stellen Sie den Gründern knallharte Fragen, bewerten Sie die Start-up-Konzepte und strecken Sie die Fühler nach neuen Technologien und Geschäftsmodellen aus. Melden Sie sich einfach unter marianne.kuehne@insurelab.de an.

Ein Bus voller Ideen

Verändere die Welt – in einem Bus |in 72 h | bei 80 km/h
StartUpBus
„Spring in einen Bus, konzipiere ein Start-up, mach es groß und launch es.“ – Das ist die Aufforderung, die hinter der Reise des Busses steht. Gemeinsam mit einem Team aus Fremden sollen kreative Gründer in 72 Stunden etwas so noch nicht Dagewesenes erschaffen. Die Mission des StartupBusses ist es, Menschen zu befähigen den Status quo zu ändern und dadurch das Leben besser zu machen. Die Aktion soll die nächste Generation von Tech-Gründern durch einzigartige Erfahrungen und Kontakte inspirieren und vernetzen.

Der StartupBus ist ein Bootcamp, das Ideen, Leben und Karrieren in extremer Geschwindigkeit vorantreibt, und es dabei schafft, zu verändert wie Menschen die Welt und ihren Platz darin sehen. Die Wettbewerbe sind weltweit legendär. Das ultimative Ziel besteht darin, das größte Netzwerk an „geprüften“ Entrepreneuren aufzubauen, das von einem nie dagewesenen Zugang zu einem Talente-, Ressourcen- und Ideenpool profitiert.

Innovation on the Roads – How to develop a new Business in 72 h?

Der Innovationswettbewerb StartupBus findet einmal jährlich statt. Er besteht zu gleichen Teilen aus einem Hackathon, einem Roadtrip und einer globalen Community. Inzwischen finden 14 Wettbewerbe auf 4 Kontinenten durch 26 Länder statt. In Deutschland geht die Reise vom 2. bis zum 7. September von München nach Köln – aber natürlich nicht auf dem direkten Weg. Die Teams haben 3 Tage Zeit, um in den Bus zu springen, eine Idee zu konzipieren, aufzubauen und ein Start-up zu launchen. Die kreativen Köpfe kämpfen im Bus an ganz verschiedenen Fronten: kaum Schlaf, engster Raum, schlechtes WiFi und wenig Akku … und das alles in einem Bus, der mit durchschnittlich 80 km/ h den Kontinent durchquert. Gelichzeitig profitieren die Teilnehmer aber von 29 anderen Gründern, die das Zeug dazu haben könnten, bei der Problemlösung zu helfen.

“Entrepreneurship can’t be taught – but it can be learned” – Elias Bizannes, StartupBus Gründer

Um ihre Idee Realität werden zu lassen, brauchen die Innovatoren ein Team. Diese finden sich schon zu Beginn der Busfahrt zusammen. Direkt nach der Abfahrt erhält jeder Entrepreneur das Mikro, um die Idee, an der er im Bootcamp arbeiten will, quasi neben dem Busfahrer vor den anderen zu pitchen. Damit startet die Competition und die Teams bilden sich automatisch um die populärsten Ideen. Jetzt beginnt die Arbeit in den kleinen Gruppen. Zu allererst machen sie sich Gedanken über das Problem und dessen Lösung. Sobald sich die Gruppe auf einen Namen geeinigt hat sind sie im Spiel. Im Bus arbeiten die Gründer an der Vision, designen das Frontend und erstellen Prototypen. Entwickler und Designer arbeiten dabei nonstop, um ihre Prototypen auf dem Mobiltelefon oder in der Cloud fertigzustellen. Alle Beteiligten müssen in der Entwicklung schnell sein, denn der Bus fährt stetig weiter und stoppt in Städten, in denen die Ideen vor einer Jury bestehen müssen. Ziel ist es, sich ein direktes Feedback sowohl aus Mentoren- als auch aus Kundensicht einzuholen und dieses direkt in die Entwicklung einfließen zu lassen.

In Leipzig empfängt in diesem Jahr das Insurance Innovation Lab den aus Stuttgart kommenden StartupBus. Am Freitag den 2. September fährt er am frühen Abend auf dem Gelände der alten Baumwollspinnerei ein. In den alten Industriehallen werden die Unternehmensideen vor Vertretern aus der Versicherungsbranche, der Wissenschaft und Gründerszene gepitcht, bevor die Fahrt weiter über Berlin und Hamburg nach Amsterdam geht.

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Am Montag um 11.00 Uhr endet dann die 72-stündige Entwicklungsphase und die Demophase beginnt. Nächster Stopp: das Halbfinale im CordaINCubator in Belgien. Die Teams präsentieren ihre Ergebnisse in 3 Minuten und müssen vorzeigen, was sie bis dahin auf die Beine gestellt haben. Die Jury wählt dann die besten 10 Vorstellungen aus.

Letzter Halt nach gut 2000 km: das große Finale am Dienstag auf dem Pirate Summit in Köln. Die besten 10 Teams haben dort die Möglichkeit, ihre Idee auf der Hauptbühne vor über 1500 Teilnehmern zu präsentieren. Die aufregende und inspirierende Reise findet damit ihren Abschluss in dem wohl verrücktesten Start-up-Event weltweit. Die Bus-Entrepreneure profitieren von einem globalen Netzwerk, bestehend aus tausenden StartupBus-Alumnis, die bereit sind, die Welt zu verändern und durch ein einmaliges Erlebnis verbunden sind.

Wenn Sie am 2.September im Insurance Innovation Lab dabei sein möchten, können Sie sich gern unter kontakt@insurelab.de anmelden.

Interview mit virtualQ

Hallo Ulf, ihr möchtet mit virtualQ „das Warten in Warteschleifen“ abschaffen. Wie soll das funktionieren?
Jeder kennt das Problem in der Warteschleife zu hängen. Das lässt sich leider nicht vermeiden, da das Anrufvolumen für Call-Center zu einem gewissen Grad unvorhersehbar ist. Die Warteschleife ist jedoch für Unternehmen auch mit hohen Kosten und Umsatzverlusten verbunden. Mit unserer Lösung erfährt der Anrufer schon vorab, wenn es aktuell zu längeren Wartezeiten kommt, kann sich schon einmal virtuell „anstellen“ und ruft erst dann an, wenn er auch wirklich an der Reihe ist. Ein intelligenter Algorithmus stellt die „Nicht-Wartenden“ Anrufer dann entsprechend in das Call-Center durch.

Funktioniert das bei jedem Call-Center-Anbieter?
Unsere Lösung ist grundsätzlich mit jeder bestehenden Call-Center-Software kompatibel. Grundsätzlich ändert sich außer einer Schnittstelle zu unserer Lösung nichts an den Prozessen. Jedoch eignet sich die Lösung erst ab einer gewissen Mindestgröße des Call-Centers von sechs bis zwölf Agenten.

CallCentreCircle_Wien_Sprecher_Ulf_KhnapfelWie kamst du auf die Idee von virtualQ? Hast du selbst zu lange in Warteschleifen festgehangen?
Ja, die Idee entstand tatsächlich, weil ich persönlich in der Warteschleife meines Internetanbieters hing. Nach 40 Minuten wurde ich rausgeschmissen, musste noch mal anrufen und noch mal 30 Minuten warten. Da dachte ich, das muss doch besser gehen!
Auf der CallCenterWorld 2015 haben wir unser Produkt dann erstmalig vorgestellt und eine unglaublich positive Resonanz erfahren. Danach ging vieles sehr schnell. Wir haben einen der bekanntesten deutschen Investmentfonds für uns gewinnen können, konnten die ersten namhaften Kunden von unserer Lösung überzeugen und haben viele tolle Partnerunternehmen gewonnen, die uns ihren Kundenstamm vorstellen.

Seid ihr mit dieser Idee alleine am Markt?
Wir bieten eine einzigartige User-Experience, denn nur, wenn der Service vom Anrufer angenommen wird, lohnt es sich auch für das Unternehmen. Mit unserem Portfolio aus Call-in, Call-back und Kalenderfunktionen, die per Webseite, mobiler App und per Ansage in der Leitung verfügbar sind, sind wir am Markt einzigartig. Entwickler haben Zugriff auf unsere API und können so bei Bedarf virtualQ auch sehr einfach selbst in bestehende Systeme integrieren. Die Manager bekommen natürlich Auswertungen und Statistiken in unserem Dashboard.
SoFunktioniertVirtualQ
Kein Wunder also, dass virtualQ bereits national und international einiges an Aufmerksamkeit erregen sowie einige Preise abräumen konnte. Gibt es einen, der euch besonders viel bedeutet?
Eine besondere Auszeichnung stellt für uns die Teilnahme am German Accelerator dar. Dieser wählt die erfolgreichsten Deutschen Start-ups aus, um sie im Silicon Valley zu vernetzen. Zu den Mentoren gehören wirklich große Namen der Technolgiebranche. Das hilft uns natürlich unheimlich weiter.

virtualQ_auf_der_CallCenterWorld_in_BerlinArbeitet ihr bereits mit Versicherern zusammen und welche Vorteile können Versicherer aus der Zusammenarbeit mit euch ziehen?
Ja, wir arbeiten aktuell mit einer Versicherung zusammen und ab Juli höchstwahrscheinlich mit einer zweiten.Neben dem Warteservice für Versicherungskunden haben wir mittlerweile auch ein ganz spezielles Produkt für die Außendienstmitarbeiter von Versicherungen entwickelt, denn auch sie haben mit der Warteschleife zu kämpfen. Insbesondere sehr ärgerlich, wenn sie gerade eine Rückfrage in einem potenziellen Neukundengespräch haben. Dafür haben wir eine spezielle Applikation entwickelt, bei der sich der Außendienstmitarbeiter während des Kundengesprächs schon einmal ansehen kann, wie lang die Wartezeiten aktuell sind, sich ggf. vorab anstellen kann und dann von uns aufgerufen wird, wenn er an der Reihe ist. Für den eigentlichen Anruf haben die Außendienstmitarbeiter dann eine hohe Flexibilität. Wir generieren ein Zeitfenster, in dem sie sich melden können, sodass die Außendienstmitarbeiter erst das begonnene Gespräch mit dem potenziellen Neukunden zu Ende führen können. Bei dem danach folgenden Anruf kommen sie direkt dran. Gerade für diese Lösung haben wir sehr hohe Nutzungsraten. Täglich werden wir von 30 bis 50 Prozent der Außendienstmitarbeiter genutzt.Die Vorteile von virtualQ für Versicherer liegen in der Verbesserung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Lange Warteschleifen bedeuten Kundenverlust oder entgangene Verkaufschancen. Kunden sind einem Versicherer viel wert und jeder Kunde, der aufgrund der Warteschleife verloren geht, muss mit teurem Marketing wieder gewonnen werden. Wenn man diese Quoten auch nur minimal reduziert, ergibt sich ein erhebliches Potential.In Krisenzeiten oder wenn es zu Peaks kommt, haben die Mitarbeiter der Versicherungscallcenter oft auch mit erheblichem emotionalen Druck zu kämpfen, der natürlich abgemildert wird, wenn die Anrufer nicht schon zu Gesprächsbeginn aufgrund von langen Wartezeiten ungehalten sind. Dadurch verkürzt unsere Lösung auch die Gesprächszeiten. Zudem ist eine erhebliche Reduzierung von Personalkosten durch Peak-Glättungen realisierbar.

Glaubst du, dass im Kontext von Livechat und Roboberatern der klassische Telefonanruf an Bedeutung verlieren wird?
Das kann natürlich ein Thema sein. Chatting, Self Services – das Thema Service bewegt sich zwar immer mehr Richtung online, wird aber auch generell an sich immer wichtiger und anspruchsvoller. Entsprechend steigt die Zahl an Serviceanfragen. Online-Services können nicht alle Anfragen bearbeiten. Die richtig wichtigen Themen versuchen die Kunden immer noch im direkten Gespräch zu klären. Mit Warteschleifen kann man in diesem Moment dann viel kaputt machen.

Welche Pläne verfolgt ihr für die Zukunft?
Wir sind gerade dabei, den Launch eines Produktes zur Erweiterung unseres Portfolios im Sommer vorzubereiten. Das große Ziel, das Thema Warteschleife für die D/A/CH-Region abzuschaffen, verfolgen wir mit unserer gesamten Überzeugung. Langfristig arbeiten wir aber bereits an Themen, die ich jetzt allerdings ungern verraten würde… Aber es bleibt spannend! 🙂

InsurTechs – Innovationsmotor oder Provisionsräuber?!

Das Thema InsurTechs brennt. Und wie! Kein Tag vergeht, ohne dass uns Schlagzeilen neuer Seeding Rounds in Millionenhöhe erreichen und Berichte darüber, wie eine Handvoll Mitzwanziger die Assekuranz revolutionieren werden. Je nachdem, wem man denn glauben mag, sind InsurTechs eigentlich dann auch irgendwie alles: vom Makler mit hübschem Frontend über den hochgradig ineffizienten und manuell arbeitenden Bestandsprovisionsabgreifer bis hin zum Blockchain und … weiter zum vollständigen Beitrag

Bild: Sunny Studie | Fotolia.com | #89565039

Start-up Camp Berlin – Unterwegs im Auftrag des »NPN«

Anfang April lockte erneut das Start-up Camp Berlin unzählige Gründer, innovative Köpfe und bereits erfolgreiche Unternehmer in die Räumlichkeiten der Humboldt-Universität zu Berlin. Mehr als 1000 Teilnehmer trafen sich, um den rund 150 nationalen und internationalen Speakern zu folgen, mit ihnen zu diskutieren und vor Ort zu netzwerken.

Die Eröffnung bestritt Frank Thelen, bekannt aus der TV Sendung „Die Höhle der Löwen“. Er gründete bereits selbst unzählige Unternehmen und ist inzwischen als Investor nicht nur bei VOX zu sehen. Vor Ort berichtete er über seine Erfahrungen mit disruptiven Geschäftsmodellen, spielverändernden Technologien und den sich daraus ergebenden völlig neuen Nutzererlebnissen. Nach diesem inspirierenden Start… weiter zum vollständigen Beitrag

Frank Thelen
Frank Thelen@Start Up Camp Berlin