“Es ist der Mensch, der zählt” – InsurTech-Insights von CyberDirekt

Seit dem Markteintritt in 2018 hat sich CyberDirekt von einem Vergleichsrechner für Cyber-Versicherungen zur mittlerweile führenden Plattform für Versicherungsmakler entwickelt. Der jüngste Coup der Berliner*innen: CyberDirekt hat Ole Sieverding zum Co-Geschäftsführer bestellt. Der langjährige Produktverantwortliche für die Cyber-Versicherung beim Spezialversicherer Hiscox ist im Oktober zu CyberDirekt an die Spree gewechselt.

Hanno Pingsmann, Gründer und Geschäftsführer, hat damit die Expertise des Unternehmens im Cyber-Versicherungsgeschäft noch einmal deutlich erhöht. Die Berliner*innen können mit dem Know-how aus Versicherersicht und den langjährigen Erfahrungen aus dem Underwriting bei individuellen Versicherungsausschreibungen ihren Beratungshorizont noch einmal signifikant erweitern. Als Doppelspitze sehen sich Pingsmann und Sieverding angesichts der zunehmenden Marktverhärtung im Bereich der Cyber-Versicherungen bestens aufgestellt und werden auch die Plattform für Versicherungsmakler weiter ausbauen.


Starkes Wachstum

CyberDirekt ist auf einem extremen Wachstumspfad, rechnet für 2021 mindestens mit einer Verdreifachung des Prämienvolumens. Dem wird durch eine Verdopplung des Personals bis Ende 2022 Rechnung getragen. Auch die Anzahl der Makler*innen, die die Vergleichsplattform von Cyberdirekt nutzen, ist auf über 1.200 angestiegen. Dadurch hat sich, auch im Nachgang der Pandemie und der starken Cyber-Attacken der letzten Zeit, die Anzahl der den Kund*innen zugestellten Vergleichsangebote in nur einem Jahr mehr als verdoppelt. Die gerechneten Angebote über die Plattform sind seit Beginn der Corona-Pandemie auf 240 Prozent gestiegen. Auch der Markt hat sich verändert: Die Abschlussbereitschaft ist ebenso gestiegen wie die Bereitschaft der Makler*innen und ihr Know-how – das alles hat die Produktivität bei den Berliner*innen enorm gesteigert. Denn es ist immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren: Zum einen ist die Awareness bei Industrie und Gewerbe gestiegen, zum anderen die Aktivität der Makler*innen und auch die Produkte werden immer passgenauer.

Das Geschäftsmodell hat sich bewährt und kommt jetzt in dieser härteren Marktphase zum Fliegen. Die Makler*innen sind gezwungen, den Kund*innen mehrere Angebote vorzulegen, da auch Versicherer durch die Erfahrungen und die Schadenfälle deutlich restriktiver werden. Da bietet CyberDirekt die passenden Antworten – quasi auf Knopfdruck.

Die Arbeit bei CyberDirekt

Die Menschen hinter CyberDirekt sind bodenständig und das Arbeitsklima familiär. Man wollte nie ein „hippes” Start-up sein. Das passt weder zu den Menschen, noch zu den ernsthaften Aufgaben. Aber das ist es nicht, was die Berliner Expert*innen ausmacht, stattdessen liegt ihre Kompetenz darin Makler*innen bei der Vermittlung von Cyber-Versicherungen an KMUs zu unterstützen und in speziellen, individuellen Fällen auch selbst auf die Suche nach dem passenden Versicherungsschutz zu gehen.
New-Work wird auch bei CyberDirekt gelebt – es gibt flexible Arbeitszeitmodelle und auch Remote-Arbeit ist unabhängig von den Corona-Restriktionen möglich. Schließlich will man für Mitarbeiter*innen auch bundesweit ein attraktiver Arbeitgeber sein. Angestellte, die außerhalb von Berlin leben, haben die Möglichkeit, nach Absprache komplett remote zu arbeiten. Trotzdem wird das regelmäßige gemeinsame Zusammenkommen im Berliner Büro gepflegt.
In der Erprobung ist gerade ein neuer Einstellungsprozess – vollkommen digital und hürdenfrei.

CyberDirekt verzichtet dabei zunächst bewusst auf Lebensläufe und Anschreiben. Es ist der Mensch, der zählt, die Einstellung zur Arbeit und die eigene Motivation.

Die Idee hinter CyberDirekt

Das Produkt „Cyber-Versicherung” wird in Deutschland seit 2011 angeboten. Mehrere Jahre hatte sich Hanno Pingsmann mit der Idee beschäftigt, ein InsurTech-Start-up zu gründen, das den wachsenden Bedarf nach Cyber-Versicherungsschutz und Präventionsmaßnahmen decken kann. Wie der Zufall es wollte, war er im März 2017 zu Gast bei der ersten Cyber-Versicherungskonferenz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dort hat der Verband Rahmenbedingungen für die Cyber-Versicherungen in Deutschland vorgestellt. Bei der Konferenz waren Teilnehmer*innen von Versicherern und großen Maklern zugegen, jedoch kein einziger Gründer und auch keine Gründerin. Pingsmann spürte, dass genau dort der Startschuss für einen neuen Produktbereich gegeben wurde – doch im alten Rahmen.

Hier war die Chance, an der Startlinie zu stehen und das Rennen mitzubestimmen.

Nach einem Anruf bei einem bekannten Business-Angel am selbigen Tage war die Idee in trockenen Tüchern, der finanzielle Start so gut wie zugesagt und von da an wuchs die Idee und kurze Zeit später war CyberDirekt gegründet.


Der Autor

Hanno Pingsmann ist Geschäftsführer von CyberDirekt mit Sitz in Berlin. Der Cyberexperte hat CyberDirekt im Mai 2017 als erste digitale Beratungsplattform für den Abschluss von Cyberversicherungen für Makler gegründet – Zielgruppe KMUs. CyberDirekt bietet einen Vergleichsrechner für Cyberversicherungen von 15 Versicherungsgesellschaften an. Mit dem Abschluss über CyberDirekt erhält der Versicherungsnehmer die ideale Cyberversicherung für sein Unternehmen. Zusätzlich bietet CyberDirekt ein umfassendes kostenfreies Präventionspaket. Dieses beinhaltet ein selbst entwickeltes Security Awareness Training für den Versicherungsnehmer und seine Mitarbeiter sowie weitere Präventionsleistungen wie den Websecurity-Check und den Phishing-Simulationstest.

Lust auf mehr InsurTech-Insights? Dann schaut doch mal, was die Gründerin von Segurio über neue Wege und Frauen in InsurTechs zu sagen hat.