Gewinnen, um noch besser zu werden: Die Sieger des Sustainable Rockstar Awards im Interview

Bei der Sustainable Insurance Conference haben wir erstmals einen Sustainable Rockstar gekürt. Durchgesetzt hat sich bei dieser Premiere die MAS green ideas UG – mit ihrem zukunftsweisendem Produkt “SustaAInable with AI”. Im Interview mit unserer Kollegin Elisa Strey sprechen Raphael Meyer-Alten und Lukas Nolte über ihr Produkt und ihre Pläne und Ziele für die Zukunft.

FemTech – mehr als nur ein Modebegriff?

Auch in diesem Jahr setzt der internationale Frauentag ein Zeichen für die Bedeutung von Frauen auf dem gesamten Planeten. Und für die weiterhin bestehende Notwendigkeit von Bemühungen für eine vollständige Gleichberechtigung. Unter dem Motto #breakthebias wird für eine Welt frei von Vorurteilen und Diskriminierung geworben, von denen insbesondere Frauen betroffen sind. So werden Frauen weiterhin nicht nur sozioökonomisch benachteiligt, wie der Gender Pay Gap zeigt. Durch die starke Orientierung medizinischer Forschung am stereotypisierten männlichen Körper, erfahren Frauen auch im Bereich der körperlichen Gesundheit Nachteile. Passend zum internationalen Frauentag geben wir daher einen Einblick über sogenannte FemTechs, die sich dem Thema weiblicher Gesundheit widmen. Wir erklären, was unter FemTechs zu verstehen ist, welche Debatte sie auslösen und wie sie nicht nur den Gesundheitsmarkt revolutionieren können.

Was ist ein FemTech?

Der Begriff Female Health Technology (FemTechs) wurde erstmals 2016 bekannt, als ihn die Gründerin Ida Tin im Kontext ihrer Perioden Tracking App „Clue“ prägte. Als ihr klar wurde, dass männliche Investoren Schwierigkeiten damit hatten, über Produkte speziell für den Frauenkörper zu diskutieren, versuchte sie, mit der Einführung eines neutralen Wortes Raum mehr Verständnis  zu schaffen. Als Unterkategorie der HealthTechs – heben FemTechs die Gesundheitsbedürfnisse der Frauen durch technologische Lösungen hervor. Zu den Gesundheitsprodukten zählen eine Reihe frauenspezifischer Themen, etwa Menstruation, Schwangerschaft, Menopause und die sexuelle Gesundheit. Aber auch Themen, die die mentale Gesundheit betreffen oder Krankheiten, von denen Frauen überproportional betroffen sind, spielen eine wichtige Rolle. Durch einen Wandel des Diskurses wurden in den letzten Jahren Themen zu sozialer Gleichberechtigung von Frauen prominenter, wie an der Einführung verbindlicher Frauenquoten für DAX-Unternehmen ablesbar ist. Aber auch die besonderen gesundheitlichen Herausforderungen von Frauen geraten zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit. Inzwischen gibt es weltweit über 200 FemTech-Start-ups und mehr als 3000 FemTech-Apps.[1]

Darüber hinaus stehen FemTechs nicht nur für digitale und analoge Anwendungen. Vielmehr möchten sie ein Female Empowerment bewirken, indem sie sich bewusst mit dem weiblichen Körper auseinandersetzen. Durch Sensibilisierungskampagnen, beispielsweise zu Endometriose oder zur gemeinhin tabuisierten Menstruation, werden diese Themen normalisiert und damit von ihrer schambehafteten Aufladung befreit. Diese neugewonnene Offenheit soll weibliche Nutzer:innen darin bestärken ihre eigene Gesundheit proaktiv zu schützen.

Die FemTech-Debatte

Als der Begriff Ende 2016 langsam die Runde machte, löste er eine Debatte aus. Immer wieder kam die Frage auf, warum diese Angebote als rein weibliche Probleme bezeichnet werden. Einige Gründer:innen fühlten sich unwohl und befürchteten, dass ihre Innovationen als Diversity-Phänomene oder Randlösungen degradiert werden. Stattdessen wollten Gründer:innen eher, dass ihre Angebote als Biotech oder HealthTech bezeichnet werden. So führe die Betonung der weiblichen Nutzerschaft der Lösung („Fem“) zu einer stillen Akzeptanz des sozialen Fokus auf Männer und deren Besonderheiten. Während männliche Gesundheit normalisiert und im Rahmen von allgemeinen Health Techs behandelt wird, werden Gesundheitsanwendungen für die weibliche Hälfte der Bevölkerung durch den Zusatz „Fem“ als andersartig und marginal gekennzeichnet. Oder habt ihr schon mal etwas von MaleTechs gehört?

Ein wohl treffendes Beispiel ist die „Pink Tax“. Dabei handelt es sich um den Mehrpreis für Produkte, die speziell auf ein bestimmtes Geschlecht ausgerichtet sind. Traditionell handelt es sich hier um Produkte, die für Frauen hergestellt wurden und eine Preiserhöhung implizieren. Marketing, welches das Gegenteil bewirkt! Eine Studie der Havard Business School (2019) fand heraus, dass Frauen genderspezifische Produkte eher abschreckend statt anziehend finden.[2] Besteht diese Abneigung nun auch gegenüber dem Begriff FemTech?

Im Gegenteil – mit einem übergeordneten Begriff bekommt die Gesundheit von Frauen die notwendige Aufmerksamkeit. Es impliziert aber nicht, andere Individuen im Geschlechterspektrum abzulehnen, sondern soll deutlich machen, dass der Gesundheit von Frauen eine Bedeutung beigemessen werden muss, die andere Branchen in der Vergangenheit kaum eingeräumt haben.

Investitionen, die sich lohnen

Bis heute ist auf FemTech-Finanzierungsrunden eine gewisse Zurückhaltung von Geldgebern wahrzunehmen.  Nicht selten werden FemTechs von Frauen gegründet. Investoren dagegen sind allermeist Männer. Doch gibt es auch FemTechs, die Erfolgsgeschichten zeigen, nach denen sich die Branche sehnt. Hier einige Beispiele:

  • Clue App – hat 2021 die FDA Zulassung erhalten und erreichte ein VC von 1 Mrd. Dollar
  • Elvie – konnte in ihrer Series-C-Finanzierungsrunde Investitionen von 97 Mio. Dollar verzeichnen
  • Ava – hat 2018 eine 30 Mio. Dollar schwere Finanzierung erhalten

Doch das Wachstum des Marktes ist nicht auf diese Beispiele beschränkt. Nicht nur nutzen Frauen häufiger digitale Tools zur Bewahrung ihrer Gesundheit. Sie verfügen dabei auch über eine höhere Zahlungsbereitschaft als Männer.[3]

Besonders in Entwicklungsländern und durch die wachsende Prävalenz chronischer und infektiöser Krankheiten bietet die FemTech-Branche ein hohes Potential für Investoren. Trotzdem fließen nur vier Prozent der weltweiten Forschungsausgaben in die Gesundheit von Frauen. Dies zeigt sich auch in den Investitionen der letzten Jahre: 2019 lag das Finanzierungsvolumen für FemTech-Start-ups bei über 590 Mio US-Dollar.[4] 2021 konnte dagegen zum ersten Mal die 1,2 Milliarden US-Dollar Marke überschritten werden. Schätzungsweise werden FemTechs bis 2027 eine 60 Milliarden Dollar Industrie sein.[5] Laut BCG Digital Ventures (BCGDV), eine Tochtergesellschaft der Boston Consulting Group (BCG), wird sich bereits 2022 als das Jahr der FemTechs hervortun.[6]

An Tagen wie diesen

Sicher erhalten genderspezifische Fragen am heutigen internationalen Frauentag eine besondere Aufmerksamkeit. Doch es steht außer Frage, dass die Debatten zur Gleichberechtigung von Frauen verdienen, zum alltäglichen Gesprächsthema zu werden. Auch wenn hinsichtlich der Benachteiligungen in Einkommen und Gesundheit von Frauen noch ein weiter Weg gegangen werden muss, ist spürbar, dass das öffentliche Interesse hieran längst nicht mehr auf Tage wie diese begrenzt ist. Der sich ständig vollziehende kulturelle Wandel wird auch die Branche der FemTechs in ihrem Wachstum unterstützen.

[1] https://projektzukunft.berlin.de/news/news-detail/deep-dive-18-femtech-in-berlin

[2] https://hbswk.hbs.edu/item/chick-beer-for-women-why-gender-marketing-repels-more-than-sells

[3] https://www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de/femtech-genderspezifische-versorgung-mit-grossem-marktpotenzial/

[4] https://www.brainwave-hub.de/post/brainwave-femtech-special

[5] https://www.digitaljournal.com/pr/femtech-market-growth-global-survey-analysis-share-company-profiles-and-forecast-by-2027#ixzz7MIQyMz8U

[6] https://www.healthcareitnews.com/news/emea/care-anywhere-new-normal-according-industry-report

Autor:innen

Pascale Ullmann ist Head of Digital Solutions beim New Players Network

Max Krause ist Community Architect beim New Players Network.

Wenn ihr mehr über HealthTechs erfahren wollt, schaut euch hier die neue Blogreihe der Versicherungsforen Leipzig an.

Foto: Lindsey LaMont // Unsplash

Auf der Suche nach Kundennähe – Insurtech Insights mit Sophia

Sophia ist ein InsurTech aus Graz, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Versicherungsbranche aufzumischen. Ihre Versicherungs-App “Sophia” ist eine persönliche Versicherungs­maklerin, die getreu dem Motto “Sophia kümmert sich um deine Versicherungssituation, damit du es nicht musst.” arbeitet. Mit Sophia können die Kund*innen ihre Versicherungssituation managen lassen und sind immer passend zu ihrer aktuellen Lebenssituation versichert. Sophia funktioniert ganz ohne Maklervollmacht, einfach kostenlos registrieren und loslegen – no strings attached. In unseren Insurtech Insights teilen sie ihre Perspektive auf Kundenzentrierung mit uns.

Die Geburt von Sophia

Karl Haas und Sebastian Peischl waren Arbeitskollegen und begannen sich darüber auszutauschen, wie unzufrieden sie mit dem Status quo der Versicherungsbranche sind. Im Rahmen dieser Gespräche lernten sie auch Petra Fröschl-Zückert kennen. Sie ist seit über 20 Jahren Versicherungsmaklerin und konnte ihren Ärger nur zu gut verstehen: Undurchsichtige Verträge, sperrige Abwicklungen, die Jagd nach Provisionen, einheitliche Angebote für individuelle Bedürfnisse, schlechte Digitalisierung, orts- und zeitgebundene Beratung usw. Die Versicherungsbranche war noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, obwohl Kund*innen sich nach einer bedürfniszentrierten Lösung sehnen, wie sie es zum Beispiel von Amazon kennen. Schlussendlich stellten wir uns die Frage:

“Was würde die perfekte Versicherungsmaklerin leisten, wenn sie nur mich als Kund*in zu betreuen hätte?”

Die Antworten bildeten das Fundament und zusammen gründeten Petra, Karl und Sebastian das InsurTech Sophia.

Kund*innen: The center of the Sophia universe

Aus privaten Erfahrungen wissen wir, dass bei manchen Versicherern Kund*innen nicht gerade im Zentrum der unternehmerischen Tätigkeit stehen. Österreichischer Versicherer-Bürokratismus par excellence gepaart mit Corona, Home-Office und virtuellen Meetings ist keine gute Mischung für eine kundenzentrierte Ausrichtung. Man wartet teilweise wochenlang auf Informationen, Verträge oder Auskünfte. Bei telefonischen Anfragen lernt man die Ansage rückwärts auswendig. Policen und andere Schreiben der Versicherer lesen sich oft wie Dissertationen von Jurist*innen. Kurzum: der Branche ist die Kundennähe völlig abhanden gekommen.

Hier setzen wir an und stecken all unsere Energie in das Aufbrechen dieses Systems. Sophia ermöglicht den Kund*innen einen modernen, freundlichen und direkten Zugang zum Thema Versicherung. Die Interaktion erfolgt über unsere innovative Sophia App und der Bürokratismus wird für unsere Kund*innen abgefangen und übersetzt. Die Beratung ist objektiv und unvoreingenommen – jeder wird gleich behandelt. Unsere Empfehlungen basieren auf Algorithmen, die anhand von Fakten entscheiden. Kund*innen können frei bestimmen, welche Daten sie wann mit uns teilen. Wir erfassen Daten nur auf einer Need-to-know-Basis. Auch Kund*innen-Feedback ist ein elementarer Bestandteil der Weiterentwicklung von Sophia – es wird so schnell es geht eingearbeitet.

Wir binden unsere Kund*innen durch Zufriedenheit und gewinnen sie durch Empfehlungen.

Wenn’s mal kracht?

Im Schadensfall hilft unser Kund*innen-Support bei der Abwicklung und bei der Durchsetzung der Ansprüche gegenüber Versicherern. Wir sind über viele Kanäle erreichbar: sei es WhatsApp, Signal, E-Mail oder auch telefonisch. Unsere Kund*innen können den Kommunikationsweg frei wählen. Zusätzlich zu einer freundlichen und schnellen Antwort, gehört bei uns auch das “Du” zum guten Ton.

Maklervollmacht? Nein danke

Kund*innen sollen frei entscheiden können, ob wir die Betreuung ihrer Verträge übernehmen sollen. Wir halten nichts von einem Onboarding-Prozess, der das Unterschreiben einer vollumfänglichen Maklervollmacht voraussetzt. Wir übernehmen nicht automatisch alle bestehenden Versicherungsverträge, nur weil man die Sophia App ausprobieren möchte. Der bestehende Makler bleibt den Kund*innen erhalten, außer es ist ein Wechsel erwünscht – dann gerne her damit.

Ohne eine ausdrückliche Zustimmung können wir auch keine Verträge kündigen, abschließen, ändern oder übernehmen. Das wollen wir auch nicht. Das letzte Wort haben immer unsere Kund*innen. Sie entscheiden, was passiert. Wir liefern ihnen zur ihrer derzeitigen Versicherungssituation die passenden Empfehlungen.

Versicherungen sind ein Mittel zum Zweck

Wir verfolgen den Ansatz, dass nicht die Versicherungen im Mittelpunkt stehen, sondern unsere Kund*innen und deren Lieblinge (Partner*in, Kinder, Haustiere, Kfz, Wohnung etc.). Diese sind unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, vor denen man sich, je nach individueller Lebenssituation, schützen sollte. Versicherungen sind eine Notwendigkeit, um sich gegen finanzielle Folgen abzusichern – ein Mittel zum Zweck. Wir zeigen unseren Kund*innen wie sie sich selbst und ihr nahes Umfeld schützen können und welche Versicherung die passende Absicherung liefert. Pushy-Sales ist bei uns fehl am Platz.

Informativ, aber unterhaltsam

Wir möchten den Umgang mit Versicherungen angenehmer, einfacher und vielleicht auch unterhaltsamer gestalten. Seien es kleine Easter-Eggs, die man in der App findet oder ein Marketing, das informativ und unterhaltsam ist.

Versicherungen sind zwar ein ernstes Thema, da es um die Sicherheit und im worst-case um die finanzielle Existenz geht. Das setzt eine seriöse sachliche Beratung voraus. Trotzdem setzen wir auf eine lockere und an den richtigen Stellen auch humorvolle Aufbereitung – wir möchten unsere Kund*innen auch mal zum Schmunzeln bringen.

Mit Sophia verfolgen wir nicht das Ziel, dass Endkund*innen ihre Versicherungen “lieben” lernen – aber vielleicht lieben sie Sophia. Für die breite Masse ist und wird dieses Thema immer unsexy bleiben. Sophia nimmt diesen wichtigen Bereich in ihre Hände und somit bleibt mehr Zeit für die lustigen Sachen im Leben.

Lust auf mehr InsurTech-Insights? Dann schaut doch mal, was die Gründerin von Segurio über neue Wege und Frauen in InsurTechs zu sagen hat. Wollt auch ihr euer Start-up vorstellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern? Dann meldet euch gerne bei uns, wir freuen uns über weitere Artikel für unsere Blogreihe!

Be a Star – Werde der erste Sustainable Rockstar!

Der Sustainable Rockstar Award findet im Rahmen der Sustainable Insurance Convention am 31. Mai und 1. Juni 2022 in Leipzig statt. Sechs Start-ups präsentieren innerhalb von drei Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird zwei Minuten diskutiert und die Jury sowie das Publikum entscheiden sich für den/die Gewinner:in des Sustainable Rockstar Awards. Seid ihr bereit die Versicherungswelt zu verändern? Wir suchen Start-ups aus den folgenden drei Themenbereichen:

Climate Resilience & Adaptation

Wie können Versicherungen Klimarisiken besser verstehen und vermindern? (z. B. Lösungen, die Versicherungen als auch ihren Kunden ermöglichen Risiken zu identifizieren, zu vermeiden und zu vermindern)

Inclusion & Accessibility

Wie können Versicherungen sozialer gestaltet werden? (z. B. Lösungen, die benachteiligten Gruppen den Zugang zu Versicherungen erleichtern)

Rethinking Life

Wie können Versicherungen nachhaltige, innovative Geschäftsmodelle fördern? (z. B. Lösungen, die neue Geschäftsmodelle fördern, wie die Sharing Economy, Circular Economy)

Die Sustainable Insurance Convention

Bei der Sustainable Insurance Convention (SIC) werden unterschiedliche Geschäftsbereiche der Versicherungsbranche miteinander verbunden, um einen ganzheitlichen Blick – angefangen von Vertrieb & Marketing bis hin zur Kapitalanlage der Versicherer – zu ermöglichen. Dabei soll gemeinsam über Ideen diskutiert werden, wie die Versicherungsbranche zur Bewältigung des Klimawandels beitragen kann.
Als teilnehmendes Start-up habt ihr nicht nur die Möglichkeit eure Idee zu pitchen, sondern auch bei der gesamten Sustainable Insurance Convention dabei zu sein und Kontakte zu wichtigen Vertretern der Versicherungsbranche zu knüpfen.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die nicht älter als sechs Jahre sind und ein innovatives Geschäftsmodell entwickelt haben, das eine Verbindung zur Versicherungsbranche aufweist. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Was erwartet mich, wenn ich teilnehme?

Von den Einreichungen wählen wir sechs Start-ups aus, die ihr Geschäftsmodell bei der Sustainable Insurance Convention pitchen können.
Das gewinnende Start-up erhält ein gesponsertes Preisgeld in Höhe von 2.000 EUR, eine Mitgliedschaft beim New Players Network sowie direkten Zugang zu wichtigen Entscheidern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen. Außerdem könnt ihr von zahlreichen Marketingaktionen im Vorfeld der Veranstaltung profitieren.
Die anderen fünf Start-ups haben natürlich auch direkten Zugang zu den Vertretern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen und können ebenfalls von den zahlreichen Marketingaktionen profitieren.
Die Teilnahme an der Convention ist für die Rockstar-Anwärter kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten übernehmen wir für euch.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbt euch bei Susanne unter Susanne@newplayersnetwork.jetzt und füllt den Anmeldebogen aus, in dem ihr erklärt, warum in euch ein echter Sustainable Rockstar steckt!

Wie ist der Wettbewerb strukturiert?

Unsere Competition ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase (Deadline: 15.04.2022) schauen wir uns alle eingereichten Geschäftsmodelle an und suchen die sechs erfolgversprechendsten und für die Versicherungsbranche relevantesten Ideen aus. Diese sechs Start-ups laden wir zur Sustainable Insurance Convention ein. Für die zweite Phase (Convention am 31.05./01.06.2022) bitten wir euch ein drei-minütiges Video vorzubereiten, das auf der Convention euer Pitch ist. Danach werdet ihr zwei Minuten lang von unserer Expertenjury zu eurer Idee befragt. Das gewinnende Start-up wird am Ende des ersten Conventiontages gekürt.

UNSERE PARTNER

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

i2x ist Gewinner des Rockstar Awards 2021

Das Berliner Start-up i2x, hat in diesem Jahr den Rockstar Award, der auf dem Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig verliehen wurde, gewonnen. Nach spannenden Pitches hat sich i2x in der Publikumsentscheidung gegen fünf weitere Start-ups durchgesetzt.

Bei dem 2017 gegründeten Start-up, das mittlerweile rund 50 Mitarbeiter*innen beschäftigt, handelt es sich um eine patentierte Realtime-Coaching- und Analyse-Plattform.  Telefonate werden in Echtzeit und mit Unterstützung der KI analysiert und Mitarbeiter*innen werden noch im Gespräch, Vorschläge zur Optimierung und Feedback gegeben. „Insurance ist eines unserer absoluten Fokusthemen. Wir haben sehr hohe Nachfragen, ob im Kundenservice oder Vertrieb in der Versicherungsbranche. Da war natürlich die Veranstaltung heute eine super Möglichkeit für uns das Netzwerk auszubauen!” , sagte Robby Hornig, Director of Sales bei i2x. Wenn ihr wissen wollt, wer noch hinter i2x steckt und welche Pläne das Start-up für 2022 hat, dann schaut euch das Video an!

Wir danken nochmals allen Teilnehmern des Rockstar Awards für die spannenden Pitches und freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder vor Ort in Leipzig!

Sieben neue Insurtechs im Network

Ganze sieben neue Mitglieder dürfen wir diesen November im New Players Network begrüßen. Die neuen Insurtechs in unserem Netzwerk innovieren mit Künstlicher Intelligenz, Prozessautomatisierung, Vernetzung und Rundum-Service das Schadenmanagement und den Kundenservice. Von welchen Start-ups wir reden und was diese Unternehmen ausmacht, erfahrt ihr hier im Blogbeitrag. 

Fixico

Fixico sorgt für eine Umstrukturierung des Ökosystems in der Automobilbranche, indem das Unternehmen Fahrer, Karosseriewerkstätten und Partner auf völlig neue Weise vernetzt. In einer benutzerfreundlichen Web App wird der Prozess der Reparaturabwicklung für alle Beteiligten optimiert. Innerhalb von wenigen Minuten können Fahrer und Unternehmen einen Schadensbericht erstellen. Dieser wird von Fixicos Schadenexperten geprüft, aufbereitet und an Werkstätten des Fixico Netzwerks oder an bevorzugte Werkstätten im Umkreis weitergeleitet.

Repairfix

Repairfix revolutioniert den Schadenprozess, indem sie die Partei in den Vordergrund stellen, an die bislang kaum einer denkt, die aber den Großteil der Arbeit verrichtet: die Werkstätten. Repairfix unterstützt die Werkstätten dabei, ihren administrativen Aufwand zu reduzieren. Gleichzeitig können die Werkstätten die Repairfix-Software auch dafür nutzen, die Kommunikation mit ihren eigenen Privat- oder Gewerbekunden zu digitalisieren und so unternehmerisch aktiv zu bleiben.

Trajectorix

TrajectoriX ist ein Deep-Tech Startup aus dem Automobilsektor und entwickelt Software für Fahrerassistenzsysteme, um den Straßenverkehr sicherer zu machen. Ein innovatives regelbasiertes Verfahren aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz fokussiert auf die letzten Sekunden vor einem prognostizierten Crash. Unfälle sollen so vermieden werden. Im Falle unvermeidlicher Kollisionen werden Ausweichmanöver priorisiert, um Schäden zu minimieren. Zu den Kunden zählen Automobilhersteller, Systemlieferanten, sowie KFZ-Versicherungen.

Legal Navi GmbH

Unfall Navi bietet einen digitalisierten 360 Grad Serviceprozess für Unfallgeschädigte (KFZ-Haftpflicht) rund um die Uhr. Das Unternehmen bietet aus Sicht des Unfallgeschädigten einen kompletten, und kostenfreien Service bis zur Organisation der Reparatur oder fiktiven Abrechnung. Das kann Einfluss auf die Prozessgeschwindigkeit und entstehende Kosten nehmen. Außerdem bietet Unfall Navi Versicherungungskunden auch als Geschädigten eine neutrale kostenfreie Unfallabwicklung.

Capitol Momentum

Capitol Momentum ist ein in Berlin ansässiges Market Intelligence Data Analysis Start-up, das sich speziell auf die deutsche NewSpace Industrie konzentriert. Sie erhöhen die Markttransparenz für Investoren und Unternehmen der Non-Space Industrie (insb. aus der Versicherungs- und Immobilienbranche), die einen Einstieg in den deutschen NewSpace Markt planen. Capitol Momentum verfügt über eine stetig wachsende Datenbank mit einer Vielzahl an verlässlichen finanziellen und qualitativen Informationen, die auf Einzelunternehmensebene, nach Submärkten segmentiert oder für die gesamte deutsche Industrie aggregiert zur Verfügung gestellt werden können.

helpcheck

helpcheck ist eine digitale Plattform für die Durchsetzung von Verbraucheransprüchen aus verschiedenen Lebensbereichen. Seit 2016 ermöglichen sie Menschen den einfachen, risikolosen Zugang zum Recht – im Arbeits- und Vertragsrecht, im Bereich Finanzen und künftig vielen weiteren Verbraucherrechten. Dafür arbeiten sie mit ausgewählten Anwaltskanzleien aus ganz Deutschland zusammen. Kunden übersenden online und mit nur wenigen Klicks die für den Anspruch notwendigen Informationen – von der kostenfreien, unverbindlichen Vorprüfung bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung eines Rechtsanspruches. Ein Honorar wird erst nach der erfolgreichen Durchsetzung einer Forderung erhalten.

Sophia

Sophia ist deine persönliche Versicherungs­maklerin. Sie hat nur ein Ziel – dich bestmöglich zu versichern. Und zwar so, wie es zu deiner aktuellen Lebenssituation passt. Sophia ist eine App, die ganz unter dem Motto “Sophia kümmert sich um deine Versicherungssituation, damit du es nicht musst.” arbeitet. So behalten die User ihre Versicherungen im Überblick, können ihren tatsächlichen Versicherungsbedarf analysieren lassen, werden an Kündigungsfristen erinnert, erhalten individuelle Empfehlungen zum Optimieren ihrer Verträge, können neue Versicherungen abschließen und behalten die Versicherungssituation ihrer Lieblinge im Blick.

Rockstar Award auf dem Partnerkongress

Hört mal wer da pitcht! Der Rockstar Award auf dem Partnerkongress

i2x

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: 60

Das Geschäftsmodell in einem Satz: i2x revolutioniert die Kundeninteraktion am Telefon, durch KI-unterstütztes Echtzeit Coaching und Sprachanalyse, made in Germany!


Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Durch den Einsatz von i2x werden im Vertrieb Up-Sell und Cross-Sell Raten signifikant gesteigert.
  • Feedback zu neuen Versicherungsprodukten kann in Echtzeit gemessen und entsprechend die Vertriebsstrategie kann in Echtzeit angepasst werden. Im Bereich Kundenservice kann die Gesprächsqualität mit i2x durch das Echtzeit-Coaching verbessert werden.
  • Die Kundenzufriedenheit wird nachweislich und messbar gesteigert. Die Einhaltung von geltenden Gesetzen und unternehmensinternen Regelwerken bzw. Grundsätzen wird durch den Einsatz von i2x ermöglicht, somit steht die Einhaltung der Compliance an oberster Stelle.

Den Trend für die kommenden Jahre in der Versicherungswirtschaft sehen wir im Bereich Training on the Job und enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen.



Buildsimple

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Münster
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: Insgesamt 20

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Buildsimple ermöglicht es Fachbereichen eine Dokumentenanalyse mittels AutoML-Plattform und vortrainierten K.I. Branchenstandards schnell und einfach einzurichten.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Buildsimple ermöglicht das Lösen von Problemen, die bisher mit regelbasierten Ansätzen und aufgrund von fehlenden IT-Ressourcen nicht lösbar waren. Beginnend beim Inputmanagement steigt so die Prozessautomatisierung im Unternehmen, unterstützt durch vortrainierte Branchenstandards, welche für alle Versicherer relevant sind.

Effizienzsteigerung durch Standardisierung, Digitalisierung und Prozessautomatisierung in Unternehmen mittels Cloud und Künstlicher Intelligenz ist für uns der Trend für das kommende Jahr.



MyHomely

  • Gründungsjahr: 2020
  • Gründungsort: München
  • Mitarbeiter-Anzahl: 7

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserem Co-Investment-Modell erleichtern wir den Zugang zu Wohneigentum, indem wir durch unser Eigenkapitalinvestment Miteigentümer der zukünftigen Wohnimmobilie unserer Kunden werden.

Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die Versicherer sind in der Lage, ihre Vertriebskanäle zu nutzen, indem sie das MyHomely-Produkt anbieten und so ein Segment der Kundenfinanzen optimieren, das bisher eine Domäne der Banken war.

Der Trend für dieses Jahr wird sein, dass mehr Millennials Investitionen in ihre eigenen Hände nehmen, um finanzielle Freiheit zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen.

Complero GmbH

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Technische Universität Kaiserslautern, aktuell Kelberg und Köln
  • Mitarbeiteranzahl heute: 30-40 Mitarbeiter

    Das Geschäftsmodell in einem Satz: Complero unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kundenstammdaten vollständig und dauerhaft aktuell zu halten – inkl. DSGVO-Dokumentation.


Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • In der Versicherungsbranche können im Durchschnitt 16 Prozent der Kunden nicht mehr postalisch erreicht werden. Die korrekten Daten der Kunden zu haben, ist jedoch nicht nur im Rahmen der DSGVO oder des Versicherungsgesetzes vorgeschrieben, sondern elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kundenbeziehung. So führen veraltete Kontaktdaten nicht nur zu enormen Folgekosten, sondern auch zu entgangenem Umsatzpotenzial.
  • Hier setzt Complero an, den vorhandenen Datenbestand zu aktualisieren und zu vervollständigen, womit zunehmend auf digitale Kommunikationswege wie E-Mail gesetzt werden kann. Dazu liefert Complero ebenfalls die passenden Werbeeinwilligungen der Endkunden. Das Beste daran: die Versicherung profitiert gleich mehrfach und erhöht gleichzeitig den Service für ihre Versicherten. Complero kann innerhalb von vier Wochen ohne großen IT-Aufwand eingebunden werden und liefert pro aktualisierten Kontakt einen 10-15-fachen Return-on-Investment.

Customer Centricity durch Software, die Prozesse verbessert und dabei den Endkunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, ist der Trend für das kommende Jahr.



Garantiemax

  • Gründungsjahr: 12.02.2020
  • Gründungsort: Bünde und Herford
  • Mitarbeiterzahl heute: 5

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Die Herstellung von echten digitalen Versicherungsprodukten spezialisiert auf Garantieverlängerungsprodukte im b2b, b2c und b2b2c Bereich.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Unsere Fokussierung auf Kernzielgruppen, wie z. B. Küchen- und Möbelhandel, Industrie, Banken, Energieversorger, aber auch b2c Kunden.
  • Nachhaltig smarte Produkte, skalierbares und datengetrieben über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Die Fähigkeit branchenspeziefische Lösungen anzubieten und herzustellen

Versicherungen als ein positives, erlebbares Produkt nach außen zu präsentieren, wird einer der Trends im kommenden Jahr. Das heißt, die Anwendung von IoT und KI bei den größten Touchpoints im Bereich Versicherungen für den Endkunden  anwendbar und greifbar zu machen.

EMIL Group

  • Gründungsjahr: 2016
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiteranzahl Heute: über 30

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserer modular aufgebauten sowie rein digitalen EMIL Insurance Suite decken wir die gesamte Wertschöpfungskette des Versicherungswesens sowie alle Bereiche der digitalen Verwaltung ab, um Versicherern dabei zu helfen, innovativer, flexibler, schneller, kostengünstiger und somit wettbewerbsfähiger zu werden.



Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die EMIL Insurance Suite wird rein cloudbasiert und als Stand-Alone System betrieben und stellt somit eine flexible und skalierbare Technologie-Infrastruktur dar.
  • Anpassungen und Konfigurationen können ausschließlich durch Fachabteilungen und ohne technischen Support durchgeführt werden.
  • So werden ohne Integrationsaufwand sowohl ein günstiger Betrieb und eine vereinfachte, rein digitale Bestandsverwaltung als auch schnelle und günstige Produktstarts mit Flexibilität bei der Konfiguration und Anpassung von Produktideen/ -verprobungen ermöglicht.

Der Trend für das kommende Jahr: Der Wettbewerbsdruck in der Versicherungsbranche wird aufgrund u.a. steigender Kosten sowie einer erforderlichen individualisierten Kundenansprache zunehmen. Als Gegenmaßnahme werden Versicherer ihren Digitalisierungsprozess im kommenden Jahr beschleunigen, um die eigene Flexibilität zu steigern, Kunden schneller und mit maßgeschneiderten (neuen) Produkten zu begegnen sowie interne Kosten zu senken.

Wer sind die eigentlich? NPN-Team Update #5

Es gibt drei neue Gesichter im NPN!

So viel zu tun im Jahr 2021 – wir wissen gar nicht wo uns der Kopf steht. Gut, dass wir drei neue Mitarbeiterinnen für unser Team gewonnen haben, die das NPN nun schon seit einigen Wochen tatkräftig unterstützen. Das sind Pascale (Head of Digital Solutions), Elisabeth (Communication Architect) und Elena (Community Architect):

Pascale

NPN-Team member Pascale mit RegenschirmKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Ich komme ursprünglich aus dem Vogtland und bin erst vor Kurzem nach Leipzig gezogen.

Was hast du gemacht, bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Im April 2021 habe ich meinen Master in Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität in Hannover abgeschlossen. Während meines Studiums habe ich zahlreiche Praxiserfahrungen sammeln können, unter anderem in der Energie- und Automobilbranche und im Consulting.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Beim NPN werde ich ganz vielfältige Aufgaben übernehmen. Ich bin im Start-up Scouting und in der Koordination von Veranstaltungen tätig. Meine Themenschwerpunkte liegen vor allem auf den Health Techs und New-Work Geschäftsmodellen. Besonders gut an der Arbeit im NPN gefällt mir die Möglichkeit, die facettenreichen Seiten unterschiedlichster Unternehmen mit ihren innovativen Köpfen kennenzulernen.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich spiele Fußball, gehe gerne Joggen oder fahre mit dem Rennrad. Während der Corona-Pandemie habe ich auch das Backen für mich entdeckt (mehr oder weniger erfolgreich). Außerdem habe ich einen Hund, der es liebt draußen herumzutoben. Wenn es dann die Zeit noch hergibt, findet man mich häufig in irgendeinem Park liegen.

Entweder Oder?

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Elisabeth

NPN-Team member: Elisabeth mit einer Lego-Chipmunk-FigurKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Ich komme ursprünglich aus dem Erzgebirge und bin 2016 für mein Studium nach Leipzig gezogen.

Was hast du gemacht bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Ich habe 2020 meinen Bachelor in Anglistik abgeschlossen und studiere jetzt Journalismus im Master an der Universität Leipzig. Bevor ich als Werkstudentin zu den Versicherungsforen und dem NPN gekommen bin, um mehr Berufserfahrung in der Unternehmenskommunikation zu sammeln, habe ich beim Radio die Musikredaktion unterstützt.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Ich unterstütze das NPN als Werkstudentin im Kommunikations-Team. Das heißt, ich bin vor allem für den Blog, den Newsletter und die Social-Media-Kanäle zuständig. Mir gefällt, dass ich mich durch den Fokus des Netzwerks ständig mit neuen spannenden Unternehmen, Entwicklungen und Geschäftsmodellen beschäftigen darf.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich bin eine echte Leseratte und schreibe auch selbst gern in meiner Freizeit. Wenn ich die Zeit finde, backe ich coole Sachen, zuletzt eine Red Velvet Torte. Ansonsten mache ich gern Yoga, spaziere durch Leipzig oder spiele Video-Games.

Entweder Oder:

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Elena

NPN-Team member: Elena mit Blumenkette im HaarKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Moin, ursprünglich komme ich aus dem hohen Norden, Hamburg um genau zu sein.

Was hast du gemacht bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Ich studiere International Management und habe ein Auslandssemester in China gemacht. Jetzt arbeite ich neben dem Studium beim NPN.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Ich arbeite im Bereich Start-Up Scouting. Ich schaue also nach neuen Geschäftsmodellen und scoute Start-ups. Mir gefällt, dass man einen großen Überblick über verschiedenste neue Unternehmen bekommt und es dadurch sehr abwechslungsreich ist.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich bin unglaublich gerne unterwegs, sei es an Leipzigs Seen oder auch in fernen Ländern. Ansonsten mache ich viel Sport, treffe meine Freunde und entdecke neue Cafés.

Entweder Oder

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Wer wird der #Rockstar 2021? Bewerbt euch jetzt!

Nach einem Jahr Pause ist es endlich wieder so weit. Zum vierten Mal verleihen wir zusammen mit den Versicherungsforen Leipzig, den Claims Rockstar Award. Das bedeutet für euch: Dies ist eure Chance zum innovativsten InsurTech im Bereich Schadenmanagement gekürt zu werden!

Bis zum 15. Juli 2021 könnt ihr euer Start-up als Kandidat für den Wettbewerb vorschlagen und mit etwas Glück am 28./29. September 2021 pitchen. Unter allen Einreichungen wählen wir die acht spannendsten aus und schicken sie auf die Bühne des Messekongresses Schadenmanagement & Assistance.

Was ist der Claims Rockstar Award?

Der Claims Rockstar Award findet im Rahmen des Messekongresses Schadenmanagement & Assistance am 28./29. September 2021 in Leipzig statt. Acht Start-ups präsentieren innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird drei Minuten diskutiert und die Jury trifft eine Vorentscheidung. Die drei Favoriten kommen eine Runde weiter und präsentieren noch einmal exklusiv vor dem gesamten Publikum. Das wiederum entscheidet, wer der Claims Rockstar 2021 wird und somit DAS InsurTech im Bereich Schadenmanagement ist.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die Mitglied des New Players Network sind (oder es noch werden wollen) oder eine technologiegetriebene Innovation präsentieren können, die eine große Relevanz für das Schadenmanagement der Assekuranz hat. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Sich zu bewerben, lohnt sich übrigens nicht nur wegen der Chance auf den Claims Rockstar Award. Wenn ihr zu den ausgewählten Start-ups gehört, könnt ihr zudem an beiden Veranstaltungstagen (28./29. September 2021) mit Entscheidern aus der Branche netzwerken und profitiert von zahlreichen Marketingaktionen im Vorfeld der Veranstaltung.

Wie könnt ihr euch bewerben?

Ihr könnt euch bis zum 15. Juli mit einer kurzen Mail an Max (Max.Krause@NewPlayersNetwork.jetzt) bewerben, in der ihr erklärt, warum in euch ein echter Rockstar steckt.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Der Claims Rockstar Award wird von der 3C Deutschland GmbH part of Experian Ltd. unterstützt.

Bild: Unsplash / Oscar Keys

Cognizant Professionals

Neuvorstellung: Unser Netzwerkpartner Cognizant

Das New Players Network hat einen Netzwerkpartner! Cognizant ist ein international erfolgreicher IT-Dienstleister und Partner für digitale Transformation. Das Unternehmen unterstützt Firmen dabei mittels Daten und Künstlicher Intelligenz, Internet of Things, Cloud und Digital Engineering ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu generieren. Dass sie dabei vorhaben, zusammen mit Start-ups an digitalen Transformationsprozessen zu arbeiten und sie in das Ökosystem größerer Versicherer einzubeziehen, macht sie zu einem wertvollen Ansprechpartner für unsere Netzwerkmitglieder.

#1 Stellt euch doch einmal kurz vor. Wer ist Cognizant? Wofür steht Cognizant Connect?

Cognizant ist ein weltweit führender IT-Dienstleister, der mit namhaften Kunden neue, digitale und nachhaltige Geschäfts- und Technologiemodelle entwickelt. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, ihr Kerngeschäft zu stärken und die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu meistern. Als globales Unternehmen mit weltweitem Netzwerk bieten wir mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland lokale Branchen- und Unternehmenskenntnisse verbunden mit einem Netzwerk weltweiter Ressourcen und Experten.

Die Connect Initiative von Cognizant hat das Ziel, Startups, die bereit sind „den nächsten großen Schritt“ zu gehen, in das Ökosystem großer Versicherer wertschöpfend und skalierend einzubeziehen.

Unser Motto lautet: “Actionable innovation from the ecosystem”.

Durch Match-making können so innovative Lösungen auf großer Ebene umgesetzt werden. Lösungen von Startups platzieren wir richtig und bringen die Ökosystem-Player nachhaltig voran.

#2 Wie seid ihr auf das NPN aufmerksam geworden und was erhofft ihr euch von unserer Netzwerkpartnerschaft?

Über die Leipziger Versicherungsforen sind wir auf das NPN aufmerksam geworden und haben viele spannende Überschneidungen gefunden.

Mit NPN haben wir den passenden Partner für Cognizant Connect gefunden, um das InsurTech-Portfolio durch das lokale Ökosystem von Partnern zu ergänzen. Gemeinsam mit NPN möchten wir als starker IT-Partner eine weitere Innovationsbrücke schlagen.

#3 Was sind eure Stärken im Bereich Technologie und IT? Welchen Bezug habt ihr zur Versicherungsbranche?

Cognizant ist in Deutschland vielleicht noch nicht so bekannt, aber als großer internationaler IT-Dienstleister können wir nahezu die gesamte technologische Wertschöpfungskette abdecken. In Deutschland vertrauen uns seit Längerem namhafte große Versicherer. Unsere Kunden schätzen uns dafür, dass wir sie nicht nur in der Implementierung unterstützen, sondern sie genauso beim Vorausdenken als auch bei der Konzeption und Implementierung von Ideen unterstützen. Durch unsere langjährigen Kundenbeziehungen verstehen wir die Pain Points und können diese zukunftsorientiert adressieren. Dabei verfolgen wir einen agilen Ende-zu-Ende Projektansatz und vereinen lokale mit internationaler Expertise.

Als globaler Partner helfen wir Versicherungsunternehmen dabei, die Balance zwischen finanzieller Stabilität und kontinuierlicher Transformation zu meistern.

#5 Gibt es Dinge, die ihr als weltweit agierender IT-Dienstleister noch von Start-ups lernen könnt?

Jedes Unternehmen fängt klein an, so ist es auch mit Innovationen. Als schnell gewachsener Konzern ist es daher wichtig, das unternehmerische Mindset zu behalten, aber gleichzeitig Skalierungschancen zu sehen und zu nutzen. Somit ergänzen sich Start-ups und Cognizant Connect blendend.

#6 Was ist eure Vision für die Versicherungsbranche?

Wir glauben, dass die Versicherungsbranche in den nächsten Jahren vor allem durch die konsequente Kundenzentrierung und den damit steigenden Bedarf an technischer Exzellenz geprägt sein wird. Ein möglicher Innovationsansatz für Versicherer ist die Zusammenarbeit mit InsurTechs. Mit unserer Connect Initiative sind wir Matchmaker von Versicherungsunternehmen und Startups und vereinen das Beste aus beiden Welten.

Aline Hamm CognizantAline Hamm, Insurance Consultant, Cognizant Consulting

Henrik Engström, CognizantHenrik Engström, Ecosystem Consultant, Cognizant Consulting