Be a Star – Werde der erste Sustainable Rockstar!

Der Sustainable Rockstar Award findet im Rahmen der Sustainable Insurance Convention am 31. Mai/01. Juni 2022 in Leipzig statt. Sechs Start-ups präsentieren innerhalb von drei Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird zwei Minuten diskutiert und die Jury sowie das Publikum entscheiden sich für den/die Gewinner:in des Sustainable Rockstar Awards. Seid ihr bereit die Versicherungswelt zu verändern? Wir suchen Start-ups aus den folgenden drei Themenbereichen:

Climate Resilience & Adaptation

Wie können Versicherungen Klimarisiken besser verstehen und vermindern? (z. B. Lösungen, die Versicherungen als auch ihren Kunden ermöglichen Risiken zu identifizieren, zu vermeiden und zu vermindern)

Inclusion & Accessibility

Wie können Versicherungen sozialer gestaltet werden? (z. B. Lösungen, die benachteiligten Gruppen den Zugang zu Versicherungen erleichtern)

Rethinking Life

Wie können Versicherungen nachhaltige, innovative Geschäftsmodelle fördern? (z. B. Lösungen, die neue Geschäftsmodelle fördern, wie die Sharing Economy, Circular Economy)

Die Sustainable Insurance Convention

Bei der Sustainable Insurance Convention (SIC) werden unterschiedliche Geschäftsbereiche der Versicherungsbranche miteinander verbunden, um einen ganzheitlichen Blick – angefangen von Vertrieb & Marketing bis hin zur Kapitalanlage der Versicherer – zu ermöglichen. Dabei soll gemeinsam über Ideen diskutiert werden, wie die Versicherungsbranche zur Bewältigung des Klimawandels beitragen kann.
Als teilnehmendes Start-up habt ihr nicht nur die Möglichkeit eure Idee zu pitchen, sondern auch bei der gesamten Sustainable Insurance Convention dabei zu sein und Kontakte zu wichtigen Vertretern der Versicherungsbranche zu knüpfen.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die nicht älter als sechs Jahre sind und ein innovatives Geschäftsmodell entwickelt haben, das eine Verbindung zur Versicherungsbranche aufweist. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Was erwartet mich, wenn ich teilnehme?

Von den Einreichungen wählen wir sechs Start-ups aus, die ihr Geschäftsmodell bei der Sustainable Insurance Convention pitchen können.
Das gewinnende Start-up erhält ein gesponsertes Preisgeld in Höhe von 2.000 EUR, eine Mitgliedschaft beim New Players Network sowie direkten Zugang zu wichtigen Entscheidern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen. Außerdem könnt ihr von zahlreichen Marketingaktionen im Vorfeld der Veranstaltung profitieren.
Die anderen fünf Start-ups haben natürlich auch direkten Zugang zu den Vertretern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen und können ebenfalls von den zahlreichen Marketingaktionen profitieren.
Die Teilnahme an der Convention ist für die Rockstar-Anwärter kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten übernehmen wir für euch.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbt euch bei Susanne unter Susanne@newplayersnetwork.jetzt und füllt den Anmeldebogen aus, in dem ihr erklärt, warum in euch ein echter Sustainable Rockstar steckt!

Wie ist der Wettbewerb strukturiert?

Unsere Competition ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase (Deadline: 15.02.2022) schauen wir uns alle eingereichten Geschäftsmodelle an und suchen die sechs erfolgversprechendsten und für die Versicherungsbranche relevantesten Ideen aus. Diese sechs Start-ups laden wir zur Sustainable Insurance Convention ein. Für die zweite Phase (Convention am 31.05./01.06.2022) bitten wir euch ein drei-minütiges Video vorzubereiten, das auf der Convention euer Pitch ist. Danach werdet ihr zwei Minuten lang von unserer Expertenjury zu eurer Idee befragt. Das gewinnende Start-up wird am Ende des ersten Conventiontages gekürt.

UNSERE PARTNER

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

i2x ist Gewinner des Rockstar Awards 2021

Das Berliner Start-up i2x, hat in diesem Jahr den Rockstar Award, der auf dem Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig verliehen wurde, gewonnen. Nach spannenden Pitches hat sich i2x in der Publikumsentscheidung gegen fünf weitere Start-ups durchgesetzt.

Bei dem 2017 gegründeten Start-up, das mittlerweile rund 50 Mitarbeiter*innen beschäftigt, handelt es sich um eine patentierte Realtime-Coaching- und Analyse-Plattform.  Telefonate werden in Echtzeit und mit Unterstützung der KI analysiert und Mitarbeiter*innen werden noch im Gespräch, Vorschläge zur Optimierung und Feedback gegeben. „Insurance ist eines unserer absoluten Fokusthemen. Wir haben sehr hohe Nachfragen, ob im Kundenservice oder Vertrieb in der Versicherungsbranche. Da war natürlich die Veranstaltung heute eine super Möglichkeit für uns das Netzwerk auszubauen!” , sagte Robby Hornig, Director of Sales bei i2x. Wenn ihr wissen wollt, wer noch hinter i2x steckt und welche Pläne das Start-up für 2022 hat, dann schaut euch das Video an!

Wir danken nochmals allen Teilnehmern des Rockstar Awards für die spannenden Pitches und freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder vor Ort in Leipzig!

Sieben neue Insurtechs im Network

Ganze sieben neue Mitglieder dürfen wir diesen November im New Players Network begrüßen. Die neuen Insurtechs in unserem Netzwerk innovieren mit Künstlicher Intelligenz, Prozessautomatisierung, Vernetzung und Rundum-Service das Schadenmanagement und den Kundenservice. Von welchen Start-ups wir reden und was diese Unternehmen ausmacht, erfahrt ihr hier im Blogbeitrag. 

Fixico

Fixico sorgt für eine Umstrukturierung des Ökosystems in der Automobilbranche, indem das Unternehmen Fahrer, Karosseriewerkstätten und Partner auf völlig neue Weise vernetzt. In einer benutzerfreundlichen Web App wird der Prozess der Reparaturabwicklung für alle Beteiligten optimiert. Innerhalb von wenigen Minuten können Fahrer und Unternehmen einen Schadensbericht erstellen. Dieser wird von Fixicos Schadenexperten geprüft, aufbereitet und an Werkstätten des Fixico Netzwerks oder an bevorzugte Werkstätten im Umkreis weitergeleitet.

Repairfix

Repairfix revolutioniert den Schadenprozess, indem sie die Partei in den Vordergrund stellen, an die bislang kaum einer denkt, die aber den Großteil der Arbeit verrichtet: die Werkstätten. Repairfix unterstützt die Werkstätten dabei, ihren administrativen Aufwand zu reduzieren. Gleichzeitig können die Werkstätten die Repairfix-Software auch dafür nutzen, die Kommunikation mit ihren eigenen Privat- oder Gewerbekunden zu digitalisieren und so unternehmerisch aktiv zu bleiben.

Trajectorix

TrajectoriX ist ein Deep-Tech Startup aus dem Automobilsektor und entwickelt Software für Fahrerassistenzsysteme, um den Straßenverkehr sicherer zu machen. Ein innovatives regelbasiertes Verfahren aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz fokussiert auf die letzten Sekunden vor einem prognostizierten Crash. Unfälle sollen so vermieden werden. Im Falle unvermeidlicher Kollisionen werden Ausweichmanöver priorisiert, um Schäden zu minimieren. Zu den Kunden zählen Automobilhersteller, Systemlieferanten, sowie KFZ-Versicherungen.

Legal Navi GmbH

Unfall Navi bietet einen digitalisierten 360 Grad Serviceprozess für Unfallgeschädigte (KFZ-Haftpflicht) rund um die Uhr. Das Unternehmen bietet aus Sicht des Unfallgeschädigten einen kompletten, und kostenfreien Service bis zur Organisation der Reparatur oder fiktiven Abrechnung. Das kann Einfluss auf die Prozessgeschwindigkeit und entstehende Kosten nehmen. Außerdem bietet Unfall Navi Versicherungungskunden auch als Geschädigten eine neutrale kostenfreie Unfallabwicklung.

Capitol Momentum

Capitol Momentum ist ein in Berlin ansässiges Market Intelligence Data Analysis Start-up, das sich speziell auf die deutsche NewSpace Industrie konzentriert. Sie erhöhen die Markttransparenz für Investoren und Unternehmen der Non-Space Industrie (insb. aus der Versicherungs- und Immobilienbranche), die einen Einstieg in den deutschen NewSpace Markt planen. Capitol Momentum verfügt über eine stetig wachsende Datenbank mit einer Vielzahl an verlässlichen finanziellen und qualitativen Informationen, die auf Einzelunternehmensebene, nach Submärkten segmentiert oder für die gesamte deutsche Industrie aggregiert zur Verfügung gestellt werden können.

helpcheck

helpcheck ist eine digitale Plattform für die Durchsetzung von Verbraucheransprüchen aus verschiedenen Lebensbereichen. Seit 2016 ermöglichen sie Menschen den einfachen, risikolosen Zugang zum Recht – im Arbeits- und Vertragsrecht, im Bereich Finanzen und künftig vielen weiteren Verbraucherrechten. Dafür arbeiten sie mit ausgewählten Anwaltskanzleien aus ganz Deutschland zusammen. Kunden übersenden online und mit nur wenigen Klicks die für den Anspruch notwendigen Informationen – von der kostenfreien, unverbindlichen Vorprüfung bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung eines Rechtsanspruches. Ein Honorar wird erst nach der erfolgreichen Durchsetzung einer Forderung erhalten.

Sophia

Sophia ist deine persönliche Versicherungs­maklerin. Sie hat nur ein Ziel – dich bestmöglich zu versichern. Und zwar so, wie es zu deiner aktuellen Lebenssituation passt. Sophia ist eine App, die ganz unter dem Motto “Sophia kümmert sich um deine Versicherungssituation, damit du es nicht musst.” arbeitet. So behalten die User ihre Versicherungen im Überblick, können ihren tatsächlichen Versicherungsbedarf analysieren lassen, werden an Kündigungsfristen erinnert, erhalten individuelle Empfehlungen zum Optimieren ihrer Verträge, können neue Versicherungen abschließen und behalten die Versicherungssituation ihrer Lieblinge im Blick.

Rockstar Award auf dem Partnerkongress

Hört mal wer da pitcht! Der Rockstar Award auf dem Partnerkongress

i2x

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: 60

Das Geschäftsmodell in einem Satz: i2x revolutioniert die Kundeninteraktion am Telefon, durch KI-unterstütztes Echtzeit Coaching und Sprachanalyse, made in Germany!


Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Durch den Einsatz von i2x werden im Vertrieb Up-Sell und Cross-Sell Raten signifikant gesteigert.
  • Feedback zu neuen Versicherungsprodukten kann in Echtzeit gemessen und entsprechend die Vertriebsstrategie kann in Echtzeit angepasst werden. Im Bereich Kundenservice kann die Gesprächsqualität mit i2x durch das Echtzeit-Coaching verbessert werden.
  • Die Kundenzufriedenheit wird nachweislich und messbar gesteigert. Die Einhaltung von geltenden Gesetzen und unternehmensinternen Regelwerken bzw. Grundsätzen wird durch den Einsatz von i2x ermöglicht, somit steht die Einhaltung der Compliance an oberster Stelle.

Den Trend für die kommenden Jahre in der Versicherungswirtschaft sehen wir im Bereich Training on the Job und enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen.



Buildsimple

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Münster
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: Insgesamt 20

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Buildsimple ermöglicht es Fachbereichen eine Dokumentenanalyse mittels AutoML-Plattform und vortrainierten K.I. Branchenstandards schnell und einfach einzurichten.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Buildsimple ermöglicht das Lösen von Problemen, die bisher mit regelbasierten Ansätzen und aufgrund von fehlenden IT-Ressourcen nicht lösbar waren. Beginnend beim Inputmanagement steigt so die Prozessautomatisierung im Unternehmen, unterstützt durch vortrainierte Branchenstandards, welche für alle Versicherer relevant sind.

Effizienzsteigerung durch Standardisierung, Digitalisierung und Prozessautomatisierung in Unternehmen mittels Cloud und Künstlicher Intelligenz ist für uns der Trend für das kommende Jahr.



MyHomely

  • Gründungsjahr: 2020
  • Gründungsort: München
  • Mitarbeiter-Anzahl: 7

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserem Co-Investment-Modell erleichtern wir den Zugang zu Wohneigentum, indem wir durch unser Eigenkapitalinvestment Miteigentümer der zukünftigen Wohnimmobilie unserer Kunden werden.

Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die Versicherer sind in der Lage, ihre Vertriebskanäle zu nutzen, indem sie das MyHomely-Produkt anbieten und so ein Segment der Kundenfinanzen optimieren, das bisher eine Domäne der Banken war.

Der Trend für dieses Jahr wird sein, dass mehr Millennials Investitionen in ihre eigenen Hände nehmen, um finanzielle Freiheit zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen.

Complero GmbH

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Technische Universität Kaiserslautern, aktuell Kelberg und Köln
  • Mitarbeiteranzahl heute: 30-40 Mitarbeiter

    Das Geschäftsmodell in einem Satz: Complero unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kundenstammdaten vollständig und dauerhaft aktuell zu halten – inkl. DSGVO-Dokumentation.


Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • In der Versicherungsbranche können im Durchschnitt 16 Prozent der Kunden nicht mehr postalisch erreicht werden. Die korrekten Daten der Kunden zu haben, ist jedoch nicht nur im Rahmen der DSGVO oder des Versicherungsgesetzes vorgeschrieben, sondern elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kundenbeziehung. So führen veraltete Kontaktdaten nicht nur zu enormen Folgekosten, sondern auch zu entgangenem Umsatzpotenzial.
  • Hier setzt Complero an, den vorhandenen Datenbestand zu aktualisieren und zu vervollständigen, womit zunehmend auf digitale Kommunikationswege wie E-Mail gesetzt werden kann. Dazu liefert Complero ebenfalls die passenden Werbeeinwilligungen der Endkunden. Das Beste daran: die Versicherung profitiert gleich mehrfach und erhöht gleichzeitig den Service für ihre Versicherten. Complero kann innerhalb von vier Wochen ohne großen IT-Aufwand eingebunden werden und liefert pro aktualisierten Kontakt einen 10-15-fachen Return-on-Investment.

Customer Centricity durch Software, die Prozesse verbessert und dabei den Endkunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, ist der Trend für das kommende Jahr.



Garantiemax

  • Gründungsjahr: 12.02.2020
  • Gründungsort: Bünde und Herford
  • Mitarbeiterzahl heute: 5

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Die Herstellung von echten digitalen Versicherungsprodukten spezialisiert auf Garantieverlängerungsprodukte im b2b, b2c und b2b2c Bereich.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Unsere Fokussierung auf Kernzielgruppen, wie z. B. Küchen- und Möbelhandel, Industrie, Banken, Energieversorger, aber auch b2c Kunden.
  • Nachhaltig smarte Produkte, skalierbares und datengetrieben über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Die Fähigkeit branchenspeziefische Lösungen anzubieten und herzustellen

Versicherungen als ein positives, erlebbares Produkt nach außen zu präsentieren, wird einer der Trends im kommenden Jahr. Das heißt, die Anwendung von IoT und KI bei den größten Touchpoints im Bereich Versicherungen für den Endkunden  anwendbar und greifbar zu machen.

EMIL Group

  • Gründungsjahr: 2016
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiteranzahl Heute: über 30

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserer modular aufgebauten sowie rein digitalen EMIL Insurance Suite decken wir die gesamte Wertschöpfungskette des Versicherungswesens sowie alle Bereiche der digitalen Verwaltung ab, um Versicherern dabei zu helfen, innovativer, flexibler, schneller, kostengünstiger und somit wettbewerbsfähiger zu werden.



Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die EMIL Insurance Suite wird rein cloudbasiert und als Stand-Alone System betrieben und stellt somit eine flexible und skalierbare Technologie-Infrastruktur dar.
  • Anpassungen und Konfigurationen können ausschließlich durch Fachabteilungen und ohne technischen Support durchgeführt werden.
  • So werden ohne Integrationsaufwand sowohl ein günstiger Betrieb und eine vereinfachte, rein digitale Bestandsverwaltung als auch schnelle und günstige Produktstarts mit Flexibilität bei der Konfiguration und Anpassung von Produktideen/ -verprobungen ermöglicht.

Der Trend für das kommende Jahr: Der Wettbewerbsdruck in der Versicherungsbranche wird aufgrund u.a. steigender Kosten sowie einer erforderlichen individualisierten Kundenansprache zunehmen. Als Gegenmaßnahme werden Versicherer ihren Digitalisierungsprozess im kommenden Jahr beschleunigen, um die eigene Flexibilität zu steigern, Kunden schneller und mit maßgeschneiderten (neuen) Produkten zu begegnen sowie interne Kosten zu senken.

Wer sind die eigentlich? NPN-Team Update #5

Es gibt drei neue Gesichter im NPN!

So viel zu tun im Jahr 2021 – wir wissen gar nicht wo uns der Kopf steht. Gut, dass wir drei neue Mitarbeiterinnen für unser Team gewonnen haben, die das NPN nun schon seit einigen Wochen tatkräftig unterstützen. Das sind Pascale (Head of Digital Solutions), Elisabeth (Communication Architect) und Elena (Community Architect):

Pascale

NPN-Team member Pascale mit RegenschirmKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Ich komme ursprünglich aus dem Vogtland und bin erst vor Kurzem nach Leipzig gezogen.

Was hast du gemacht, bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Im April 2021 habe ich meinen Master in Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz Universität in Hannover abgeschlossen. Während meines Studiums habe ich zahlreiche Praxiserfahrungen sammeln können, unter anderem in der Energie- und Automobilbranche und im Consulting.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Beim NPN werde ich ganz vielfältige Aufgaben übernehmen. Ich bin im Start-up Scouting und in der Koordination von Veranstaltungen tätig. Meine Themenschwerpunkte liegen vor allem auf den Health Techs und New-Work Geschäftsmodellen. Besonders gut an der Arbeit im NPN gefällt mir die Möglichkeit, die facettenreichen Seiten unterschiedlichster Unternehmen mit ihren innovativen Köpfen kennenzulernen.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich spiele Fußball, gehe gerne Joggen oder fahre mit dem Rennrad. Während der Corona-Pandemie habe ich auch das Backen für mich entdeckt (mehr oder weniger erfolgreich). Außerdem habe ich einen Hund, der es liebt draußen herumzutoben. Wenn es dann die Zeit noch hergibt, findet man mich häufig in irgendeinem Park liegen.

Entweder Oder?

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Elisabeth

NPN-Team member: Elisabeth mit einer Lego-Chipmunk-FigurKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Ich komme ursprünglich aus dem Erzgebirge und bin 2016 für mein Studium nach Leipzig gezogen.

Was hast du gemacht bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Ich habe 2020 meinen Bachelor in Anglistik abgeschlossen und studiere jetzt Journalismus im Master an der Universität Leipzig. Bevor ich als Werkstudentin zu den Versicherungsforen und dem NPN gekommen bin, um mehr Berufserfahrung in der Unternehmenskommunikation zu sammeln, habe ich beim Radio die Musikredaktion unterstützt.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Ich unterstütze das NPN als Werkstudentin im Kommunikations-Team. Das heißt, ich bin vor allem für den Blog, den Newsletter und die Social-Media-Kanäle zuständig. Mir gefällt, dass ich mich durch den Fokus des Netzwerks ständig mit neuen spannenden Unternehmen, Entwicklungen und Geschäftsmodellen beschäftigen darf.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich bin eine echte Leseratte und schreibe auch selbst gern in meiner Freizeit. Wenn ich die Zeit finde, backe ich coole Sachen, zuletzt eine Red Velvet Torte. Ansonsten mache ich gern Yoga, spaziere durch Leipzig oder spiele Video-Games.

Entweder Oder:

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Elena

NPN-Team member: Elena mit Blumenkette im HaarKommst du aus Leipzig? Wenn nicht, woher kommst du ursprünglich?
Moin, ursprünglich komme ich aus dem hohen Norden, Hamburg um genau zu sein.

Was hast du gemacht bevor es dich zum NPN verschlagen hat?
Ich studiere International Management und habe ein Auslandssemester in China gemacht. Jetzt arbeite ich neben dem Studium beim NPN.

Was genau ist deine Rolle beim NPN und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Ich arbeite im Bereich Start-Up Scouting. Ich schaue also nach neuen Geschäftsmodellen und scoute Start-ups. Mir gefällt, dass man einen großen Überblick über verschiedenste neue Unternehmen bekommt und es dadurch sehr abwechslungsreich ist.

Was machst du, wenn du dir die Zeit nicht grad beim NPN-Team vertreibst?
Ich bin unglaublich gerne unterwegs, sei es an Leipzigs Seen oder auch in fernen Ländern. Ansonsten mache ich viel Sport, treffe meine Freunde und entdecke neue Cafés.

Entweder Oder

Snooze oder Aufstehen
Achtsamkeit oder keine Zeit
Frühling oder Herbst
Bier oder Wein
Film oder Serie

Wer wird der #Rockstar 2021? Bewerbt euch jetzt!

Nach einem Jahr Pause ist es endlich wieder so weit. Zum vierten Mal verleihen wir zusammen mit den Versicherungsforen Leipzig, den Claims Rockstar Award. Das bedeutet für euch: Dies ist eure Chance zum innovativsten InsurTech im Bereich Schadenmanagement gekürt zu werden!

Bis zum 15. Juli 2021 könnt ihr euer Start-up als Kandidat für den Wettbewerb vorschlagen und mit etwas Glück am 28./29. September 2021 pitchen. Unter allen Einreichungen wählen wir die acht spannendsten aus und schicken sie auf die Bühne des Messekongresses Schadenmanagement & Assistance.

Was ist der Claims Rockstar Award?

Der Claims Rockstar Award findet im Rahmen des Messekongresses Schadenmanagement & Assistance am 28./29. September 2021 in Leipzig statt. Acht Start-ups präsentieren innerhalb von fünf Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird drei Minuten diskutiert und die Jury trifft eine Vorentscheidung. Die drei Favoriten kommen eine Runde weiter und präsentieren noch einmal exklusiv vor dem gesamten Publikum. Das wiederum entscheidet, wer der Claims Rockstar 2021 wird und somit DAS InsurTech im Bereich Schadenmanagement ist.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die Mitglied des New Players Network sind (oder es noch werden wollen) oder eine technologiegetriebene Innovation präsentieren können, die eine große Relevanz für das Schadenmanagement der Assekuranz hat. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Sich zu bewerben, lohnt sich übrigens nicht nur wegen der Chance auf den Claims Rockstar Award. Wenn ihr zu den ausgewählten Start-ups gehört, könnt ihr zudem an beiden Veranstaltungstagen (28./29. September 2021) mit Entscheidern aus der Branche netzwerken und profitiert von zahlreichen Marketingaktionen im Vorfeld der Veranstaltung.

Wie könnt ihr euch bewerben?

Ihr könnt euch bis zum 15. Juli mit einer kurzen Mail an Max (Max.Krause@NewPlayersNetwork.jetzt) bewerben, in der ihr erklärt, warum in euch ein echter Rockstar steckt.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Der Claims Rockstar Award wird von der 3C Deutschland GmbH part of Experian Ltd. unterstützt.

Bild: Unsplash / Oscar Keys

Cognizant Professionals

Neuvorstellung: Unser Netzwerkpartner Cognizant

Das New Players Network hat einen Netzwerkpartner! Cognizant ist ein international erfolgreicher IT-Dienstleister und Partner für digitale Transformation. Das Unternehmen unterstützt Firmen dabei mittels Daten und Künstlicher Intelligenz, Internet of Things, Cloud und Digital Engineering ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu generieren. Dass sie dabei vorhaben, zusammen mit Start-ups an digitalen Transformationsprozessen zu arbeiten und sie in das Ökosystem größerer Versicherer einzubeziehen, macht sie zu einem wertvollen Ansprechpartner für unsere Netzwerkmitglieder.

#1 Stellt euch doch einmal kurz vor. Wer ist Cognizant? Wofür steht Cognizant Connect?

Cognizant ist ein weltweit führender IT-Dienstleister, der mit namhaften Kunden neue, digitale und nachhaltige Geschäfts- und Technologiemodelle entwickelt. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, ihr Kerngeschäft zu stärken und die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu meistern. Als globales Unternehmen mit weltweitem Netzwerk bieten wir mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland lokale Branchen- und Unternehmenskenntnisse verbunden mit einem Netzwerk weltweiter Ressourcen und Experten.

Die Connect Initiative von Cognizant hat das Ziel, Startups, die bereit sind „den nächsten großen Schritt“ zu gehen, in das Ökosystem großer Versicherer wertschöpfend und skalierend einzubeziehen.

Unser Motto lautet: “Actionable innovation from the ecosystem”.

Durch Match-making können so innovative Lösungen auf großer Ebene umgesetzt werden. Lösungen von Startups platzieren wir richtig und bringen die Ökosystem-Player nachhaltig voran.

#2 Wie seid ihr auf das NPN aufmerksam geworden und was erhofft ihr euch von unserer Netzwerkpartnerschaft?

Über die Leipziger Versicherungsforen sind wir auf das NPN aufmerksam geworden und haben viele spannende Überschneidungen gefunden.

Mit NPN haben wir den passenden Partner für Cognizant Connect gefunden, um das InsurTech-Portfolio durch das lokale Ökosystem von Partnern zu ergänzen. Gemeinsam mit NPN möchten wir als starker IT-Partner eine weitere Innovationsbrücke schlagen.

#3 Was sind eure Stärken im Bereich Technologie und IT? Welchen Bezug habt ihr zur Versicherungsbranche?

Cognizant ist in Deutschland vielleicht noch nicht so bekannt, aber als großer internationaler IT-Dienstleister können wir nahezu die gesamte technologische Wertschöpfungskette abdecken. In Deutschland vertrauen uns seit Längerem namhafte große Versicherer. Unsere Kunden schätzen uns dafür, dass wir sie nicht nur in der Implementierung unterstützen, sondern sie genauso beim Vorausdenken als auch bei der Konzeption und Implementierung von Ideen unterstützen. Durch unsere langjährigen Kundenbeziehungen verstehen wir die Pain Points und können diese zukunftsorientiert adressieren. Dabei verfolgen wir einen agilen Ende-zu-Ende Projektansatz und vereinen lokale mit internationaler Expertise.

Als globaler Partner helfen wir Versicherungsunternehmen dabei, die Balance zwischen finanzieller Stabilität und kontinuierlicher Transformation zu meistern.

#5 Gibt es Dinge, die ihr als weltweit agierender IT-Dienstleister noch von Start-ups lernen könnt?

Jedes Unternehmen fängt klein an, so ist es auch mit Innovationen. Als schnell gewachsener Konzern ist es daher wichtig, das unternehmerische Mindset zu behalten, aber gleichzeitig Skalierungschancen zu sehen und zu nutzen. Somit ergänzen sich Start-ups und Cognizant Connect blendend.

#6 Was ist eure Vision für die Versicherungsbranche?

Wir glauben, dass die Versicherungsbranche in den nächsten Jahren vor allem durch die konsequente Kundenzentrierung und den damit steigenden Bedarf an technischer Exzellenz geprägt sein wird. Ein möglicher Innovationsansatz für Versicherer ist die Zusammenarbeit mit InsurTechs. Mit unserer Connect Initiative sind wir Matchmaker von Versicherungsunternehmen und Startups und vereinen das Beste aus beiden Welten.

Aline Hamm CognizantAline Hamm, Insurance Consultant, Cognizant Consulting

Henrik Engström, CognizantHenrik Engström, Ecosystem Consultant, Cognizant Consulting

Foto von Nina

“Der Superheldinnen-Spirit” – InsurTech-Insights von Segurio

Vor drei Jahren hat Nina Segurio gegründet, mittlerweile gibt es Segurio schon in 16 europäischen Ländern. Nina ist eine typische Quereinsteigerin, denn sie hat Kunstgeschichte und Archäologie studiert. Warum das Studium niemanden davon abbringen sollte, auch mal neue Wege zu gehen und wie Nina das gemeistert hat, lest ihr im ersten Beitrag unserer neuen Blogreihe “InsurTech Insights”.

Wir müssen einander nur finden

Frauen und Insurtechs, das knallt. Digitalisierung schafft flache Hierarchien, fördert die Schnelligkeit und vor allem die Bereitschaft zum Umdenken. Hinzu kommt, dass die Versicherungsbranche noch digital am Anfang steht und auch der Business-Zweig bereit ist, von Frauen erobert zu werden. Wie ich gerade in einem Gastbeitrag von Ursula Deschka (Ergo Versicherung) bei Versicherungsmonitor gelernt habe, liegt das Durchschnittsalter von Versicherungsbrokern bei 50. Nur zehn Prozent davon sind Frauen.

Meine Entscheidung segurio.com zu gründen, hatte aber erst einmal nichts mit meinem persönlichen Platz in der Branche zu tun. Vielmehr ging es mir darum, ein gutes Produkt anzubieten, das den Kunden zufriedenstellt und dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt. Da ich selbst mit meiner Ausbildung nicht direkt aus der Versicherung komme, habe ich mich erstmal genauer mit der Branche selbst auseinander gesetzt: Lange Verträge auf Papier wohin man blickt, alles dauert lange und vor allem Strukturen, die eindeutig mehr Agilität vertragen können.

Dabei will ich auf keinen Fall alle Akteure der Branche über einen Kamm scheren und Sachverhalte zu plakativ und anprangernd darstellen. Es gibt so viele innovative Köpfe in allen Sparten, wir müssen einander nur finden!

Einer für alle und alle für die Vision

Rhinozerus vor grünem Hintergrund

Die Musketiere sind ja ziemlich cool. Ein Team eben. Für mich ein unglaublich wichtiger Aha-Effekt zur Zeit der Gründung von Segurio: Du musst nicht alles alleine machen. Es ist gut, wenn man sich die richtigen Enthusiasten ins Boot holt, viel spricht, seine Vision teilt. Im stillen Kämmerlein allein zu plotten, entspricht uns Menschen am Ende nicht. Es liegt in unserer Natur, dass wir uns freuen, wenn sich andere mit uns freuen. Die Grundeinstellung gilt auch im Business.

Auch die Perspektive-Lupe gehört ganz klar zu meinem persönlichen Learning. Am Anfang dachte ich: „Mach einen Plan und befolge ihn. Auf A folgt B.“ In der Theorie beginnst du so – dann merkst du aber schnell, dass es Anpassungen braucht: Behalte dir daher genügend Luft umzudenken, flexibel und motivierend zu sein.

Ich wage sogar die folgende These: Ein genauer Plan mit Abfolge von “das machen wir so – dies dann so” funktioniert nicht. Das sind Ansätze eines unspektakulären Systems, das sich durch Ungelenkigkeit hervortut und eben nichts Neues entstehen lässt. Abgesehen von dem Code im Hintergrund – der basiert natürlich schon auf einer Sprache und Grammatik.

Denken wir also eher im Superheld*innen Spirit: Wir lernen jeden Tag dazu und lösen so das Unmögliche ganz einfach. Ich habe selbst noch nicht programmiert und konnte mir daher nicht vorstellen, wie lange das Programmieren eines Backends und einer Webseite dauert. Die Kernthematik der berufsfremden Einschätzungen kennt man aus anderen Bereichen, zum Beispiel wenn man glaubt, dass man sich selbst die Haare schneiden kann oder das Badezimmer renovieren, weil so „kompliziert“ könne dies nicht sein. Man braucht aber für alle Aufgaben Profis, nur so erreicht man ein gutes Ergebnis.

An Anfang und Ende: die Kunden

Es war klar, wie unser Kundenservice funktionieren sollte. „Bloß nicht so wie bei den Anderen!“ Der Kunde sollte bei uns keine Nummer sein, sein Anliegen sollte schnell beantwortet werden, jeder Schadenfall in Blitzgeschwindigkeit abgewickelt. Das ist auch noch heute unser tägliches Ziel, allerdings ist es viel herausfordernder als gedacht. Jeder Kunde ist individuell, eine digitale Lösung muss mit einem persönlichen Service kombiniert werden. Sonst sind wir alle nur mehr Maschinen und Nummern.

Dennoch: Hier unbedingt nichts persönlich nehmen – das ist meine größte tägliche Herausforderung. Wieso schreiben Kunden nicht ‚Hallo‘ oder ‚Danke‘? Wieso kommt auch mal ein F**Off? Irgendwann begriff ich, dass dies offenbar daran liegt, dass die Kunden nicht davon ausgehen, dass sich ein realer Mensch zurückmeldet, der ihnen tatsächlich schnell helfen möchte.

Bei uns bleibt übrigens ein Mitarbeiter, sofern irgend möglich, für einen Kunden zuständig. Das war ein Beispiel unseres Learnings.

Umdenken in der Community

Als Insurtech ist man klein und flexibel und dann denkt man schnell, alle anderen würden genau so arbeiten wie man selbst. Stimmt nicht – wir mussten lernen, dass auch große Player im Markt gerne würden, aber oft nicht können (oder zumindest nicht so schnell können). Zu viele Interna müssen zuerst auf Strecke gebracht werden, bevor überhaupt ein Fünkchen Licht am Horizont erstrahlen kann: Die Strukturen müssen erst einmal voll in Bewegung kommen.

Dies bedeutet aber nicht, dass sich das Warten nicht lohnt. Ein starker Partner hat unglaublich viel Know-How im Gepäck und weiß auch, was er an einem kleinen, agilen Digitalunternehmen hat. Denn Innovation hat immer etwas mit Austausch zu tun. Große und Kleine lernen von einander gleichermaßen. Ich habe einmal öffentlich gesagt: “Nur weil jemand einen Kapuzenpulli in der Vorstandsetage trägt, heißt das noch lange nicht, dass auch digital gedacht wird.” Diese Aussage ist auf viel Resonanz gestoßen. Das hat mich damals unglaublich gefreut, weil nur so kommen wir ins Gespräch und können Neues entwickeln.

Ich bin umgeben von Frauen, die kreativ und digital an neuen Lösungen arbeiten: Sie entwickeln Apps für den Kunstmarkt. Sie machen sich selbstständig und zeigen Haltung mit einer Consulting Firma speziell für Mutter-Kind Versicherungsfragen. Sie planen in Großkonzernen die genialsten Digitalstrategien. Gerade im InsurTech-Bereich gibt es für Frauen noch so viele Möglichkeiten, wie der Artikel von Ursula Deschka gezeigt hat. Lassen wir uns die Chance nicht entgehen, diese Optionen gemeinsam aktiv zu gestalten!

Das war der erste Beitrag unserer Reihe “InsurTech Insights”! In diesem Format teilen Gründer*innen der Insurtech-Szene Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie in ihrem Arbeitsalltag gewonnen haben – zusammen mit ihren Visionen und Hoffnungen für die Zukunft. Du hast auch Learnings, die du mit dem NPN-Netzwerk teilen möchtest? Dann schreib uns eine Mail!

InsurTech-Übersicht #6 veröffentlicht

Einige rauchende Köpfe und Tastaturen später ist es nun endlich so weit: Die InsurTech-Übersicht #6 ist da! Der Überblick über die InsurTech-Szene beinhaltet in diesem Jahr ganze 185 Start-ups aus der DACH-Region, davon 16 Neugründungen. Wir geben Informationen zu den Unternehmen, deren Gründung und beteiligten Investoren. Auch das Marktverhalten gegenüber etablierten Anbietern wird von uns bewertet. Mit Blick auf die InsurTech-Übersicht geben unsere Experten dann abschließend ihre Einschätzung zur Branchenentwicklung im letzten Jahr.

Die aktuelle Übersicht könnt ihr hier kostenfrei herunterladen.

Corona trifft auch die Gründerszene und bringt Gewinner und Verlierer hervor

Während einige Gründer in der Pandemie schon das wirtschaftliche Überleben einen Erfolg nennen mussten, haben andere bereits zu Beginn der Pandemie einen Boom in ihrem Neugeschäft erlebt. Insbesondere Geschäftsmodelle, die auf der Digitalisierung von Prozessen, Remote-Work und ähnlichem fußen, waren hier die Gewinner. Auch anfängliche Finanzierungsprobleme wurden im Laufe des Jahres kompensiert – allerdings vor allem im Bereich der Late-Stage-Finanzierungen. Early-Stage-Start-ups hatten es bei den Investoren im Pandemie-Jahr eher schwer.

Transformationsbeschleuniger Kooperation

Seit etwa zwei Jahren richten die Start-ups, die wir in der Insurtech-Übersicht erfassen, ihre Geschäftsmodelle zunehmend auf die Unterstützung etablierter Unternehmen der Versicherungsbranche aus. Die Wertschöpfung großer Versicherer wird dabei vor allem durch das Know-How der Start-ups in Technologiefeldern wie KI und Big Data unterstützt. Diese Entwicklung gibt der Versicherungsbranche die Möglichkeit ihre Prozesse in Entscheidungsfindung, Kundenzentrierung und Problemlösung moderner und effektiver zu gestalten.

Enabler erfolgversprechender Ökosystemansätze

In der Versicherungsbranche zeigt sich ein gesteigertes Interesse an Plattformen und Ökosystemen. Versicherer wollen zunehmend eigene Produkte um digitale Angebote ergänzen und sich so in entstehenden Ökosystemen positionieren. Diese Aufbruchsstimmung wird von Gründern aufgenommen und umgesetzt: Die InsurTechs bieten etablierten Versicherern digitale Zusatzservices und Programmierschnittstellen zwischen verschiedenen Anwendungen, die es den Unternehmen möglich machen, Zugang zu entsprechenden Bereichen des Marktes zu finden.

2021 wird damit aller Voraussicht nach ein Jahr evolutionärer Weiterentwicklung mit Schwerpunkt auf Vernetzung, Online-Prozessen und digitalem Vertrieb.

Proudly Introducing: Sieben neue Mitglieder im NPN

Das New Players Network wächst weiter: In den letzten Monaten durften wir sieben InsurTechs neu in unserem Netzwerk begrüßen, die mit ihren disruptiven Geschäftsmodellen und spannenden Innovationsansätzen frischen Wind in die Versicherungsbranche bringen. Digitaler Nachlassplan, vollautomatisiertes Schadenmanagement oder modulare Plattform für Versicherer – unsere neuen Mitglieder haben einiges zu bieten.

Mitarbeiter: 1-10 | Gründung: 2018 | Ort: Wien

Segurio ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden einfache und flexible Versicherungslösungen bieten will. Deswegen kann man Versicherungen bei Segurio direkt online abschließen und zwar ganz gezielt für die Gegenstände, die man schützen möchte. Segurio arbeitet ohne umständliche Papieranträge, aber mit monatlichem Kündigungsrecht und All-Gefahrenschutz, bei dem alles, außer explizit Ausgeschlossenes, versichert ist. Das InsurTech arbeitet mit großen Versicherern wie der Ergo Deutschland AG und der Chubb European Group SE zusammen und ist inzwischen in über 16 Ländern vertreten. Ihr wollt mehr über Segurio erfahren? Dann schaut euch doch mal unser Interview mit Franz und Nina an!

Mitarbeiter: 1-10 | Gründung: 2020 | Ort: Würzburg

Alpha Affinity, das sind Daten-Experten mit Erfahrungen im Daten-Sourcing & Mining und dem nötigen Einblick in die Versicherungsbranche. Ihr Ziel ist es, Versicherern die schwierigsten und zeitraubendsten Aufgaben im Umgang mit externen Daten abzunehmen. Um das zu erreichen, stellt das InsurTech eine Daten-Pipeline bereit, die es Versicherungen erlaubt, ohne internen Entwicklungsaufwand auf aktuelle Daten zuzugreifen. So erweitert Alpha Affinity interne Kapazitäten und ermöglicht effizienteres Arbeiten.

Mitarbeiter: 1-10 | Gründung: 2020 | Ort: Berlin

Ninebarc widmet sich der digitalen Vorsorge und Nachlassverwaltung. Die Plattform fungiert als Orientierungshilfe und Safe für ihre Nutzer, die hier relevante Vorsorgedokumente einfach generieren und direkt im Nachlassplan hinterlegen können. So sind Angehörige im Ernstfall handlungsfähig. Auch Versicherer und Finanzdientleister können Ninebarcs Services ganz einfach in ihre eigene Produktpalette eingliedern. Ihr wollt mehr über Ninebarc erfahren? Dann lest doch mal in unser Interview mit den jungen Gründer*innen rein!

Mitarbeiter: 1-10 | Gründung: 2018 | Ort: Essen

ClaimFlow bietet eine neue Lösung für das Schadenmanagement in der Wohngebäudeversicherung. Mit seiner proprietären KI-Cloud-Plattform vereinfacht das InsurTech die Komplexität der Schadensprozesse und automatisiert fehleranfällige manuelle Prozesse. ClaimFlows KI wurde eigens für Wohngebäudeversicherungen entworfen und senkt die Schadenszykluszeit um bis zu 90 Prozent.

Mitarbeiter: 51-100 | Gründung: 2015 | Ort: Linz

LAMIE direkt ist ein Digitalversicherer mit B2B2C Schwerpunkt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Ökosystemanbieter zu innovativen Versicherungsanbietern zu transformieren. Die Versicherungsprozesse werden nahtlos in die bestehende Kundenwelt integriert, um so ein neues Kundenerlebnis zu schaffen. Auf diese Weise können sich Unternehmen digitale Businessmodelle effektiv erschließen. LAMIE hat aktuell eine aktive Kundenbasis von mehr als 450.000 Kunden und ist in mehr als 10 Ländern aktiv. Ihr wollt mehr über das InsurTech erfahren? Dann lest doch mal in unser Interview mit dem Team rein!

Mitarbeiter: 11-50 | Gründung: 2018 | Ort: Leipzig

WechselGott erlaubt es seinen Nutzern alle Strom-, Gaslieferungs- und Versicherungsverträge automatisiert zu erfassen. Dies geschieht mittels PSD2 Schnittstelle. Darüber hinaus werden alle Verträge automatisiert geprüft und mit alternativen Angeboten verglichen, zu denen der Kunde per Knopfdruck wechseln kann. Neben dem B2C-Geschäft arbeitet WechselGott vor allem mit der Volksbanken-Gruppe als Vertriebspartner zusammen.

Mitarbeiter: über 100 | Gründung: 2018 | Ort: München

Syncier begleitet Versicherungsunternehmen ins digitale Zeitalter. Mit seiner modularen Versicherungsplattform ABS Enterprise Edition und einem ergänzenden Ökosystem an IT-Lösungen will das Insurtech Versicherern dabei helfen, effizienter, wettbewerbsfähiger und kundennäher zu werden. Syncier beschäftigt Berater, Agile-Coaches, Designer und Data Scientists und deckt damit von der digitalen Strategie bis zum laufenden Betrieb die volle Bandbreite einer erfolgreichen Projektplanung ab.