5 Fragen an CarValoo

Der vierte Pitch-Teilnehmer im Bunde ist CarValoo, im Bild etwas ausgedünnt, da wegen Corona nicht die gesamte Belegschaft ins Büro kommen konnte. Das Start-up der Thyssen-Krupp AG bietet automatisierte und vollkommen digitalisierte Schadenerkennung und -bearbeitung an. Das Herz von CarValoos Arbeit ist ihre cloud-basierte IoT-Plattform, die Daten von Telematik-Einheiten in den Autos sammelt und in relevante Informationen transformiert. Diese werden dem Kunden dann via App zur Verfügung gestellt. Ein spannendes Konzept für den Pitch auf dem Messekongress Schadenmanagement und Assistance!

Aus welcher Motivation heraus, wurde carValoo gegründet?

Unsere Motivation war und ist es, mit minimalem Aufwand maximale Transparenz über den Zustand von Fahrzeugen zu schaffen. Minimaler Aufwand bedeutet dabei, den Mehrwert nicht über teure Hardware und aufwändige Sensorik zu generieren, sondern voll auf KI basierte Datenanalyse zu setzen. Maximale Transparenz bedeutet, im Sinne der Verkehrssicherheit und der Betriebskosten stets in Echtzeit über Schäden und betriebskritische Ereignisse informiert zu sein – das ganze natürlich herstellerunabhängig.

Was macht euer Vorgehen bei der Schadenerkennung besonders?

Unsere Algorithmen zur Schadenerkennung wurden auf Millionen von echten gefahrenen Kilometern trainiert. Täglich werden es mehr. Das Training unter realen Bedingungen in Anwendungsbereichen mit hoher Schadenfrequenz ist ein großer Vorteil, da man Erkenntnisse gewinnt, die unter Laborbedingungen so nicht möglich wären. Auf der anderen Seite besteht unser Team natürlich aus absoluten Spezialisten auf dem Gebiet. Unser starker Fokus auf das Schadenereignis hat in unserer Analysetechnik zu einigen Schlüsselerkenntnissen geführt, die uns heute eine Präzision ermöglichen, die im Markt heraussticht. Dafür mussten wir auch scheinbar offensichtliche Zusammenhänge hinterfragen und auflösen. Wir erkennen heute nicht nur, wenn es richtig gekracht hat, sondern auch kleine Schäden wie Dellen und Kratzer in Echtzeit. Wie genau wir arbeiten, ist natürlich Betriebsgeheimnis. Nur eins sei gesagt: Wir werden täglich besser.

Wo liegen die besonderen Stärken eures Teams?

Das carValoo Team ist so interdisziplinär wie divers. Jeder bringt seine Stärken und Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit. Die Bereiche Fahrzeugdynamik und Datenanalyse sind bei uns untrennbar miteinander verzahnt. Wir haben Data Scientists, Data Engineers, Software Developer, Fahrzeugtechnik Ingenieure, ein Sales-Team mit Branchenerfahrung und Studenten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Der Austausch und die Zusammenarbeit sind bei uns sehr eng und wir verstehen uns auch privat alle sehr gut. Vom Weekly-Meeting über den Kundentermin bis hin zum Team-Event… der Spaß bei der Arbeit beflügelt jeden zu Höchstleistung. Wir suchen auch stets neue Team-Member, die unser Projekt bereichern. Bei Interesse können Bewerbungen also gerne immer an uns geschickt werden.

Was ist der größte Erfolg, den carValoo seit der Gründung erlebt hat?

Den einen großen Erfolg hervorzuheben, ist schwierig. Es ist vielmehr die Gesamtheit der kleineren und größeren Erfolge, die carValoo zu einer Erfolgsgeschichte machen. Unsere ersten Gehversuche mit dem ersten Kunden und unser erster Serienvertrag gehören ganz sicher dazu. Aber jede erfolgreiche Schadenmeldung, jeder erfolgreiche Pilot mit einem neuen Kunden, jedes neue Teammitglied sind mindestens genauso wertvoll. Auch das große Interesse aus dem Markt und der immer bekannter werdende Name carValoo – all das sind die Dinge, die uns jeden Tag aufs Neue motivieren.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Der Zeitpunkt der offiziellen Gründung von carValoo im Sommer 2020 fiel aus heutiger Sicht genau in die Anfangsphase der Pandemie. Wir hatten gerade die zweite Welle hinter uns und wussten nicht, was da noch kommen sollte. Genau in der Zeit, in der wir mit unserem Produkt loslegen wollten wie die Feuerwehr, kam eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Meetings, Veranstaltungen, Messen wurden ins Internet verlegt oder ganz abgesagt. Die dritte Welle kam und keiner wusste, wann das Ganze enden würde. Da wir als Team ohnehin bereits viel Erfahrung mit der Remote-Arbeit hatten, bedurfte es intern gar keiner großen Anpassung. Bis der Markt jedoch soweit war und sich ein Arbeitsmodus mit Online Meetings, Follow Ups bis hin zu Vertragsverhandlungen eingespielt hatte, war es eine lange Durststrecke für uns. Aber auch die haben wir gemeinsam mit unseren Kunden weltweit gemeistert. Wir blicken voller Vorfreude in die Zukunft und freue uns auf alles, was noch kommt.

Seid gespannt auf nächste Woche! Dann wird euch an dieser Stelle unser nächster Pitch-Teilnehmer legal-i aus der Schweiz vorgestellt…

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