3 Fragen an Andreas von JAROWA

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, steht Ende September der Messekongress Schadenmanagement & Assistance der Versicherungsforen Leipzig vor der Tür, der dieses Jahr 100% virtuell stattfindet.

Einer der Teilnehmer ist das schweizer Start-up JAROWA, was sich in einem 10-minütigen Pitch vorstellen wird. Wir haben dem CEO und Co-Founder Andreas Akeret schon vorab einige Fragen zum Erfolgsrezept seines Teams, ihren persönlichen Highlights und dem nächsten großen Ding der Versicherungsbranche gestellt.

Nach diesen spannenden Antworten freuen wir uns umso mehr auf den Austausch am 29.&30. September und hoffen, euch bald in die NPN-Family mitaufnehmen zu können!

Ihr konntet euch im Schweizer Versicherungsmarkt in kürzester Zeit als Marktstandard etablieren. Wie lautet euer Erfolgsrezept?

Zentral für diesen Erfolg war ein erfahrenes Kernteam, das den Versicherungsmarkt bestens kennt und gleichermaßen über ausgezeichnete Kundenkontakte verfügt. Dies war eine zentrale Grundlage, um Pilotkunden zu gewinnen. Unsere Lösung – eine praktische digitale Plattform für die Abwicklung des Auftragsmanagements in allen relevanten Versicherungsbereichen wie KfZ, Sach- oder Rechtsschutzversicherung. All das haben wir Schritt für Schritt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden konzipiert und gemeinsam umgesetzt.

Vom Start weg hatten wir dabei nicht nur die Perspektive der Auftragsseite, also der Versicherer eingenommen, sondern insbesondere die Netzwerk-Dienstleister, wie Werkstätten, Handwerker oder Anwälte als elementare Bestandteile betrachtet und als wertvolle Kunden behandelt. Erst dadurch war es Versicherern und Dienstleistern möglich, in zahlreichen Workshops an einem Tisch offen ihre Interessen zu vertreten und gemeinsam einen ganz neuen Marktstandard zu definieren – das ist es was JAROWA heute ausmacht – das vertrauensbasierte verknüpfen von Marktteilnehmern durch einfach nutzbare, digitale Systeme.

So konnten wir systematisch und in vertrauensvoller Kooperation aller Beteiligten eine Plattform etablieren, die eine Win-Win-Win Situation erzeugt, von der wirklich alle profitieren – Versicherer, Dienstleister und ganz direkt, die Versicherten selbst.

Was war bisher euer persönliches Highlight mit JAROWA?

Als Kernteam war unser Highlight als wir sahen, dass alle versicherungsrelevanten Netzwerke «Mobility», «Gebäude & Handwerk», «Gesundheitswesen» und «Rechtsberatung» schweizweit in allen Sprachen (Deutsch, Französisch und Italienisch) von unseren Kunden intensiv genutzt werden. Und dabei ganz besonders der Moment, als wir Feedback von Versicherern erhielten, dass sich ihre Mitarbeitenden eine Arbeit ohne die JAROWA Plattform nicht mehr vorstellen möchten – das hat uns total geflasht.

Mein persönliches Highlight allerdings war der allererste Auftrag, den ein Versicherungsmitarbeiter über die Plattform abgewickelt hat. Wir haben ihn mit einer sehr guten Flasche Wein geehrt und dabei herausgefunden, dass er kurz vor der Pension stand. Die Nutzung von digitaler Innovation – wenn verständlich umgesetzt – hat also nichts mit dem Alter zu tun.

Was wird in euren Augen das nächste große Ding in der Versicherungsbranche?

Niemand mag Veränderung und gerade Versicherungsnehmer verhalten sich in der Regel etwas träge gegenüber Innovationen, da Versicherung per se nicht das Thema ist, mit dem man sich privat intensiv auseinandersetzen möchte – es sei denn, es kommt zu einem Schadenfall.

Abgesehen von dem stattfindenden Technologiewandel in der Versicherungsbranche – die grossen Innovationen sehe ich im Bereich Convenience, also allem was einen direkten, fast unmerkbaren Nutzen erzeugt. Sei es in Verbindung mit digitalen Dienstleistungen, wie wir sie anbieten, oder auch bei Innovationen wie der Nutzung von IoT Produkten, wenn diese zu einem integralen Bestandteil von Versicherungsleistungen werden.

Wir danken Andreas ganz herzlich für das spannende Interview und sind gespannt, in eurem Pitch noch mehr zu erfahren!

Bild: Andreas Akeret (CEO und Co-Founder), Logo Jarowa

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