Foto v.l.n.r.: Sebastian Adams, Co-Founder und CTO, Tim Platner, Co-Founder und CEO

5 Fragen an VINQO

Der Messekongress Schadenmanagement & Assistance der Versicherungsforen Leipzig steht vor der Tür! Und damit in diesem Jahr auch endlich wieder die Verleihung des Claims Rockstar Awards 2021 – deswegen wird es Zeit, dass wir euch die Teilnehmer der Start-up-Pitch-Sessions für den Award vorstellen. Das erste Start-up, das wir euch vorstellen dürfen, hilft Versicherten im Schadensfall ihren Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz durchzusetzen. Ihre Mission: Rechtsdurchsetzung einfach machen.

Hier kommt VINQO!

Warum ist es wichtig, dass es VINQO gibt?

Aus unserer Sicht wird die kundenzentrierte Abwicklung von Schadensfällen aus Geschädigtensicht immer wichtiger. Die Erwartungen an ein möglichst einfaches, komfortables und schnelles Schadenerlebnis nehmen weiter zu. Wir sind der Überzeugung, dass der Wandel von einer reinen Risikodeckung für den Kunden zu „dem“ Ansprechpartner in sämtlichen Schadenbelangen zwangsläufig auch innovative Angebote enthalten muss, die Versicherungsnehmern die risikofreie Anspruchsdurchsetzung im Schadensfall ermöglichen.

Hier setzen wir mit digitalen und automatisierten Rechtsprodukten an. Wir haben eine über tausende Schadensfälle hinweg optimierte Regulierungssoftware entwickelt, die von historischen Daten lernt und die eine effektive und hochgradig kundenfreundliche Anspruchsdurchsetzung ermöglicht. Gleichzeitig können so Schadenquoten und -aufwendungen im Rahmen eines „proaktiven Schadenmanagement“ signifikant gesenkt werden.

Wo liegen die besonderen Stärken eures Teams?

In der interdisziplinären Ausrichtung und in der nahtlosen Einbindung externer Spezialisten für punktuelle Fragestellungen. Wir arbeiten mit einem Team aus Juristen und Informatikern an der Entwicklung kundenzentrierter Schadenprodukte – dazu gehören auch auf Skalierung ausgelegte Schadenprodukte für Rechtsschutzversicherer. Die Bündelung unseres Wissens über die jeweiligen Fachbereiche hinweg in einem Team und die von Grund auf selbst entwickelte und hochgradig skalierbare Software sind sicherlich besondere Stärken.

Was der größte Erfolg, den ihr seit VINQOs Gründung erlebt habt?

Ich glaube, es sind eher viele kleine Etappensiege, als der eine große Erfolg. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Schadensfälle für Rechtsschutzversicherer abwickeln dürfen. Wir haben uns aber ebenso darüber gefreut, dass wir unsere Schadenlösungen in der App für Deutschlands größte Motorradcommunity, calimoto, integrieren durften – damit können verunfallten Bikern quasi vom Unfallort an helfen. Der wichtigste Erfolg sind für unser aber zufriedene Kunden, die uns ihren Schadensfall anvertraut haben und mit der Beratung und dem Ergebnis zufrieden sind.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Die fortwährende Entwicklung unserer Software: Einerseits müssen alle nur denkbaren Fallkonstellationen abgedeckt und möglichst automatisiert abgebildet werden, andererseits dürfen die Ängste, Sorgen und Bedürfnisse der Geschädigten nicht übergangen werden. Wir haben von Beginn an großen Wert auf die softwarebasierte Abwicklung von Personenschäden gelegt – ein Themenfeld, das zweifelsohne besonders komplex und aufwändig, deshalb aber auch besonders spannend ist!

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Juristen und ITlern in eurem Start-up?

Tatsächlich sehr gut, was sicherlich damit zu tun hat, dass schon unser Gründerteam aus einem Juristen und einem Informatiker bestand. Die beiden wichtigsten Fachbereiche sind damit von Beginn an vorhanden gewesen, sodass sich reibungslose Arbeitsabläufe etablieren konnten. Wir teilen Herausforderungen, Erfolgsstories und natürlich auch Rückschläge im gesamten Team, sodass der Informatiker über Anekdoten aus dem Schadenalltag genauso informiert ist, wie die Bürokauffrau über Herausforderungen in der Umsetzung einer neuen Funktion unserer Software. Der Austausch über alle Bereiche hinweg schweißt zusammen und führt beispielsweise dazu, dass Informatiker die Anstrengungen im Bereich der Durchsetzung mitbekommen, während unsere Juristen wissen, wie aufwändig es sein kann, bestimmte Funktionen unserer Software überhaupt umzusetzen.

Das war der Start unserer Blogreihe “5 Fragen an…” Wir freuen uns schon auf das Start-up der nächsten Woche!