“Es ist der Mensch, der zählt” – InsurTech-Insights von CyberDirekt

Seit dem Markteintritt in 2018 hat sich CyberDirekt von einem Vergleichsrechner für Cyber-Versicherungen zur mittlerweile führenden Plattform für Versicherungsmakler entwickelt. Der jüngste Coup der Berliner*innen: CyberDirekt hat Ole Sieverding zum Co-Geschäftsführer bestellt. Der langjährige Produktverantwortliche für die Cyber-Versicherung beim Spezialversicherer Hiscox ist im Oktober zu CyberDirekt an die Spree gewechselt.

Hanno Pingsmann, Gründer und Geschäftsführer, hat damit die Expertise des Unternehmens im Cyber-Versicherungsgeschäft noch einmal deutlich erhöht. Die Berliner*innen können mit dem Know-how aus Versicherersicht und den langjährigen Erfahrungen aus dem Underwriting bei individuellen Versicherungsausschreibungen ihren Beratungshorizont noch einmal signifikant erweitern. Als Doppelspitze sehen sich Pingsmann und Sieverding angesichts der zunehmenden Marktverhärtung im Bereich der Cyber-Versicherungen bestens aufgestellt und werden auch die Plattform für Versicherungsmakler weiter ausbauen.


Starkes Wachstum

CyberDirekt ist auf einem extremen Wachstumspfad, rechnet für 2021 mindestens mit einer Verdreifachung des Prämienvolumens. Dem wird durch eine Verdopplung des Personals bis Ende 2022 Rechnung getragen. Auch die Anzahl der Makler*innen, die die Vergleichsplattform von Cyberdirekt nutzen, ist auf über 1.200 angestiegen. Dadurch hat sich, auch im Nachgang der Pandemie und der starken Cyber-Attacken der letzten Zeit, die Anzahl der den Kund*innen zugestellten Vergleichsangebote in nur einem Jahr mehr als verdoppelt. Die gerechneten Angebote über die Plattform sind seit Beginn der Corona-Pandemie auf 240 Prozent gestiegen. Auch der Markt hat sich verändert: Die Abschlussbereitschaft ist ebenso gestiegen wie die Bereitschaft der Makler*innen und ihr Know-how – das alles hat die Produktivität bei den Berliner*innen enorm gesteigert. Denn es ist immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren: Zum einen ist die Awareness bei Industrie und Gewerbe gestiegen, zum anderen die Aktivität der Makler*innen und auch die Produkte werden immer passgenauer.

Das Geschäftsmodell hat sich bewährt und kommt jetzt in dieser härteren Marktphase zum Fliegen. Die Makler*innen sind gezwungen, den Kund*innen mehrere Angebote vorzulegen, da auch Versicherer durch die Erfahrungen und die Schadenfälle deutlich restriktiver werden. Da bietet CyberDirekt die passenden Antworten – quasi auf Knopfdruck.

Die Arbeit bei CyberDirekt

Die Menschen hinter CyberDirekt sind bodenständig und das Arbeitsklima familiär. Man wollte nie ein „hippes” Start-up sein. Das passt weder zu den Menschen, noch zu den ernsthaften Aufgaben. Aber das ist es nicht, was die Berliner Expert*innen ausmacht, stattdessen liegt ihre Kompetenz darin Makler*innen bei der Vermittlung von Cyber-Versicherungen an KMUs zu unterstützen und in speziellen, individuellen Fällen auch selbst auf die Suche nach dem passenden Versicherungsschutz zu gehen.
New-Work wird auch bei CyberDirekt gelebt – es gibt flexible Arbeitszeitmodelle und auch Remote-Arbeit ist unabhängig von den Corona-Restriktionen möglich. Schließlich will man für Mitarbeiter*innen auch bundesweit ein attraktiver Arbeitgeber sein. Angestellte, die außerhalb von Berlin leben, haben die Möglichkeit, nach Absprache komplett remote zu arbeiten. Trotzdem wird das regelmäßige gemeinsame Zusammenkommen im Berliner Büro gepflegt.
In der Erprobung ist gerade ein neuer Einstellungsprozess – vollkommen digital und hürdenfrei.

CyberDirekt verzichtet dabei zunächst bewusst auf Lebensläufe und Anschreiben. Es ist der Mensch, der zählt, die Einstellung zur Arbeit und die eigene Motivation.

Die Idee hinter CyberDirekt

Das Produkt „Cyber-Versicherung” wird in Deutschland seit 2011 angeboten. Mehrere Jahre hatte sich Hanno Pingsmann mit der Idee beschäftigt, ein InsurTech-Start-up zu gründen, das den wachsenden Bedarf nach Cyber-Versicherungsschutz und Präventionsmaßnahmen decken kann. Wie der Zufall es wollte, war er im März 2017 zu Gast bei der ersten Cyber-Versicherungskonferenz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dort hat der Verband Rahmenbedingungen für die Cyber-Versicherungen in Deutschland vorgestellt. Bei der Konferenz waren Teilnehmer*innen von Versicherern und großen Maklern zugegen, jedoch kein einziger Gründer und auch keine Gründerin. Pingsmann spürte, dass genau dort der Startschuss für einen neuen Produktbereich gegeben wurde – doch im alten Rahmen.

Hier war die Chance, an der Startlinie zu stehen und das Rennen mitzubestimmen.

Nach einem Anruf bei einem bekannten Business-Angel am selbigen Tage war die Idee in trockenen Tüchern, der finanzielle Start so gut wie zugesagt und von da an wuchs die Idee und kurze Zeit später war CyberDirekt gegründet.


Der Autor

Hanno Pingsmann ist Geschäftsführer von CyberDirekt mit Sitz in Berlin. Der Cyberexperte hat CyberDirekt im Mai 2017 als erste digitale Beratungsplattform für den Abschluss von Cyberversicherungen für Makler gegründet – Zielgruppe KMUs. CyberDirekt bietet einen Vergleichsrechner für Cyberversicherungen von 15 Versicherungsgesellschaften an. Mit dem Abschluss über CyberDirekt erhält der Versicherungsnehmer die ideale Cyberversicherung für sein Unternehmen. Zusätzlich bietet CyberDirekt ein umfassendes kostenfreies Präventionspaket. Dieses beinhaltet ein selbst entwickeltes Security Awareness Training für den Versicherungsnehmer und seine Mitarbeiter sowie weitere Präventionsleistungen wie den Websecurity-Check und den Phishing-Simulationstest.

Lust auf mehr InsurTech-Insights? Dann schaut doch mal, was die Gründerin von Segurio über neue Wege und Frauen in InsurTechs zu sagen hat.

Be a Star – Werde der erste Sustainable Rockstar!

Der Sustainable Rockstar Award findet im Rahmen der Sustainable Insurance Convention am 31. Mai/01. Juni 2022 in Leipzig statt. Sechs Start-ups präsentieren innerhalb von drei Minuten ihre Geschäftsidee. Im Anschluss wird zwei Minuten diskutiert und die Jury sowie das Publikum entscheiden sich für den/die Gewinner:in des Sustainable Rockstar Awards. Seid ihr bereit die Versicherungswelt zu verändern? Wir suchen Start-ups aus den folgenden drei Themenbereichen:

Climate Resilience & Adaptation

Wie können Versicherungen Klimarisiken besser verstehen und vermindern? (z. B. Lösungen, die Versicherungen als auch ihren Kunden ermöglichen Risiken zu identifizieren, zu vermeiden und zu vermindern)

Inclusion & Accessibility

Wie können Versicherungen sozialer gestaltet werden? (z. B. Lösungen, die benachteiligten Gruppen den Zugang zu Versicherungen erleichtern)

Rethinking Life

Wie können Versicherungen nachhaltige, innovative Geschäftsmodelle fördern? (z. B. Lösungen, die neue Geschäftsmodelle fördern, wie die Sharing Economy, Circular Economy)

Die Sustainable Insurance Convention

Bei der Sustainable Insurance Convention (SIC) werden unterschiedliche Geschäftsbereiche der Versicherungsbranche miteinander verbunden, um einen ganzheitlichen Blick – angefangen von Vertrieb & Marketing bis hin zur Kapitalanlage der Versicherer – zu ermöglichen. Dabei soll gemeinsam über Ideen diskutiert werden, wie die Versicherungsbranche zur Bewältigung des Klimawandels beitragen kann.
Als teilnehmendes Start-up habt ihr nicht nur die Möglichkeit eure Idee zu pitchen, sondern auch bei der gesamten Sustainable Insurance Convention dabei zu sein und Kontakte zu wichtigen Vertretern der Versicherungsbranche zu knüpfen.

Wer kann sich bewerben?

Unsere Auswahlkriterien sind zwar streng, aber dennoch ganz einfach. Bewerben können sich alle Start-ups, die nicht älter als sechs Jahre sind und ein innovatives Geschäftsmodell entwickelt haben, das eine Verbindung zur Versicherungsbranche aufweist. Der Pitch kann entweder auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden.

Was erwartet mich, wenn ich teilnehme?

Von den Einreichungen wählen wir sechs Start-ups aus, die ihr Geschäftsmodell bei der Sustainable Insurance Convention pitchen können.
Das gewinnende Start-up erhält ein gesponsertes Preisgeld in Höhe von 2.000 EUR, eine Mitgliedschaft beim New Players Network sowie direkten Zugang zu wichtigen Entscheidern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen. Außerdem könnt ihr von zahlreichen Marketingaktionen im Vorfeld der Veranstaltung profitieren.
Die anderen fünf Start-ups haben natürlich auch direkten Zugang zu den Vertretern der Versicherungsbranche, die an der Sustainable Insurance Convention teilnehmen und können ebenfalls von den zahlreichen Marketingaktionen profitieren.
Die Teilnahme an der Convention ist für die Rockstar-Anwärter kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten übernehmen wir für euch.

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbt euch bei Susanne unter Susanne@newplayersnetwork.jetzt und füllt den Anmeldebogen aus, in dem ihr erklärt, warum in euch ein echter Sustainable Rockstar steckt!

Wie ist der Wettbewerb strukturiert?

Unsere Competition ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase (Deadline: 15.02.2022) schauen wir uns alle eingereichten Geschäftsmodelle an und suchen die sechs erfolgversprechendsten und für die Versicherungsbranche relevantesten Ideen aus. Diese sechs Start-ups laden wir zur Sustainable Insurance Convention ein. Für die zweite Phase (Convention am 31.05./01.06.2022) bitten wir euch ein drei-minütiges Video vorzubereiten, das auf der Convention euer Pitch ist. Danach werdet ihr zwei Minuten lang von unserer Expertenjury zu eurer Idee befragt. Das gewinnende Start-up wird am Ende des ersten Conventiontages gekürt.

UNSERE PARTNER

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

i2x ist Gewinner des Rockstar Awards 2021

Das Berliner Start-up i2x, hat in diesem Jahr den Rockstar Award, der auf dem Partnerkongress der Versicherungsforen Leipzig verliehen wurde, gewonnen. Nach spannenden Pitches hat sich i2x in der Publikumsentscheidung gegen fünf weitere Start-ups durchgesetzt.

Bei dem 2017 gegründeten Start-up, das mittlerweile rund 50 Mitarbeiter*innen beschäftigt, handelt es sich um eine patentierte Realtime-Coaching- und Analyse-Plattform.  Telefonate werden in Echtzeit und mit Unterstützung der KI analysiert und Mitarbeiter*innen werden noch im Gespräch, Vorschläge zur Optimierung und Feedback gegeben. „Insurance ist eines unserer absoluten Fokusthemen. Wir haben sehr hohe Nachfragen, ob im Kundenservice oder Vertrieb in der Versicherungsbranche. Da war natürlich die Veranstaltung heute eine super Möglichkeit für uns das Netzwerk auszubauen!” , sagte Robby Hornig, Director of Sales bei i2x. Wenn ihr wissen wollt, wer noch hinter i2x steckt und welche Pläne das Start-up für 2022 hat, dann schaut euch das Video an!

Wir danken nochmals allen Teilnehmern des Rockstar Awards für die spannenden Pitches und freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder vor Ort in Leipzig!

Sieben neue Insurtechs im Network

Ganze sieben neue Mitglieder dürfen wir diesen November im New Players Network begrüßen. Die neuen Insurtechs in unserem Netzwerk innovieren mit Künstlicher Intelligenz, Prozessautomatisierung, Vernetzung und Rundum-Service das Schadenmanagement und den Kundenservice. Von welchen Start-ups wir reden und was diese Unternehmen ausmacht, erfahrt ihr hier im Blogbeitrag. 

Fixico

Fixico sorgt für eine Umstrukturierung des Ökosystems in der Automobilbranche, indem das Unternehmen Fahrer, Karosseriewerkstätten und Partner auf völlig neue Weise vernetzt. In einer benutzerfreundlichen Web App wird der Prozess der Reparaturabwicklung für alle Beteiligten optimiert. Innerhalb von wenigen Minuten können Fahrer und Unternehmen einen Schadensbericht erstellen. Dieser wird von Fixicos Schadenexperten geprüft, aufbereitet und an Werkstätten des Fixico Netzwerks oder an bevorzugte Werkstätten im Umkreis weitergeleitet.

Repairfix

Repairfix revolutioniert den Schadenprozess, indem sie die Partei in den Vordergrund stellen, an die bislang kaum einer denkt, die aber den Großteil der Arbeit verrichtet: die Werkstätten. Repairfix unterstützt die Werkstätten dabei, ihren administrativen Aufwand zu reduzieren. Gleichzeitig können die Werkstätten die Repairfix-Software auch dafür nutzen, die Kommunikation mit ihren eigenen Privat- oder Gewerbekunden zu digitalisieren und so unternehmerisch aktiv zu bleiben.

Trajectorix

TrajectoriX ist ein Deep-Tech Startup aus dem Automobilsektor und entwickelt Software für Fahrerassistenzsysteme, um den Straßenverkehr sicherer zu machen. Ein innovatives regelbasiertes Verfahren aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz fokussiert auf die letzten Sekunden vor einem prognostizierten Crash. Unfälle sollen so vermieden werden. Im Falle unvermeidlicher Kollisionen werden Ausweichmanöver priorisiert, um Schäden zu minimieren. Zu den Kunden zählen Automobilhersteller, Systemlieferanten, sowie KFZ-Versicherungen.

Legal Navi GmbH

Unfall Navi bietet einen digitalisierten 360 Grad Serviceprozess für Unfallgeschädigte (KFZ-Haftpflicht) rund um die Uhr. Das Unternehmen bietet aus Sicht des Unfallgeschädigten einen kompletten, und kostenfreien Service bis zur Organisation der Reparatur oder fiktiven Abrechnung. Das kann Einfluss auf die Prozessgeschwindigkeit und entstehende Kosten nehmen. Außerdem bietet Unfall Navi Versicherungungskunden auch als Geschädigten eine neutrale kostenfreie Unfallabwicklung.

Capitol Momentum

Capitol Momentum ist ein in Berlin ansässiges Market Intelligence Data Analysis Start-up, das sich speziell auf die deutsche NewSpace Industrie konzentriert. Sie erhöhen die Markttransparenz für Investoren und Unternehmen der Non-Space Industrie (insb. aus der Versicherungs- und Immobilienbranche), die einen Einstieg in den deutschen NewSpace Markt planen. Capitol Momentum verfügt über eine stetig wachsende Datenbank mit einer Vielzahl an verlässlichen finanziellen und qualitativen Informationen, die auf Einzelunternehmensebene, nach Submärkten segmentiert oder für die gesamte deutsche Industrie aggregiert zur Verfügung gestellt werden können.

helpcheck

helpcheck ist eine digitale Plattform für die Durchsetzung von Verbraucheransprüchen aus verschiedenen Lebensbereichen. Seit 2016 ermöglichen sie Menschen den einfachen, risikolosen Zugang zum Recht – im Arbeits- und Vertragsrecht, im Bereich Finanzen und künftig vielen weiteren Verbraucherrechten. Dafür arbeiten sie mit ausgewählten Anwaltskanzleien aus ganz Deutschland zusammen. Kunden übersenden online und mit nur wenigen Klicks die für den Anspruch notwendigen Informationen – von der kostenfreien, unverbindlichen Vorprüfung bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung eines Rechtsanspruches. Ein Honorar wird erst nach der erfolgreichen Durchsetzung einer Forderung erhalten.

Sophia

Sophia ist deine persönliche Versicherungs­maklerin. Sie hat nur ein Ziel – dich bestmöglich zu versichern. Und zwar so, wie es zu deiner aktuellen Lebenssituation passt. Sophia ist eine App, die ganz unter dem Motto “Sophia kümmert sich um deine Versicherungssituation, damit du es nicht musst.” arbeitet. So behalten die User ihre Versicherungen im Überblick, können ihren tatsächlichen Versicherungsbedarf analysieren lassen, werden an Kündigungsfristen erinnert, erhalten individuelle Empfehlungen zum Optimieren ihrer Verträge, können neue Versicherungen abschließen und behalten die Versicherungssituation ihrer Lieblinge im Blick.

Rockstar Award auf dem Partnerkongress

Hört mal wer da pitcht! Der Rockstar Award auf dem Partnerkongress

i2x

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: 60

Das Geschäftsmodell in einem Satz: i2x revolutioniert die Kundeninteraktion am Telefon, durch KI-unterstütztes Echtzeit Coaching und Sprachanalyse, made in Germany!


Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Durch den Einsatz von i2x werden im Vertrieb Up-Sell und Cross-Sell Raten signifikant gesteigert.
  • Feedback zu neuen Versicherungsprodukten kann in Echtzeit gemessen und entsprechend die Vertriebsstrategie kann in Echtzeit angepasst werden. Im Bereich Kundenservice kann die Gesprächsqualität mit i2x durch das Echtzeit-Coaching verbessert werden.
  • Die Kundenzufriedenheit wird nachweislich und messbar gesteigert. Die Einhaltung von geltenden Gesetzen und unternehmensinternen Regelwerken bzw. Grundsätzen wird durch den Einsatz von i2x ermöglicht, somit steht die Einhaltung der Compliance an oberster Stelle.

Den Trend für die kommenden Jahre in der Versicherungswirtschaft sehen wir im Bereich Training on the Job und enge Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen.



Buildsimple

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Münster
  • Mitarbeiter-Anzahl heute: Insgesamt 20

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Buildsimple ermöglicht es Fachbereichen eine Dokumentenanalyse mittels AutoML-Plattform und vortrainierten K.I. Branchenstandards schnell und einfach einzurichten.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Buildsimple ermöglicht das Lösen von Problemen, die bisher mit regelbasierten Ansätzen und aufgrund von fehlenden IT-Ressourcen nicht lösbar waren. Beginnend beim Inputmanagement steigt so die Prozessautomatisierung im Unternehmen, unterstützt durch vortrainierte Branchenstandards, welche für alle Versicherer relevant sind.

Effizienzsteigerung durch Standardisierung, Digitalisierung und Prozessautomatisierung in Unternehmen mittels Cloud und Künstlicher Intelligenz ist für uns der Trend für das kommende Jahr.



MyHomely

  • Gründungsjahr: 2020
  • Gründungsort: München
  • Mitarbeiter-Anzahl: 7

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserem Co-Investment-Modell erleichtern wir den Zugang zu Wohneigentum, indem wir durch unser Eigenkapitalinvestment Miteigentümer der zukünftigen Wohnimmobilie unserer Kunden werden.

Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die Versicherer sind in der Lage, ihre Vertriebskanäle zu nutzen, indem sie das MyHomely-Produkt anbieten und so ein Segment der Kundenfinanzen optimieren, das bisher eine Domäne der Banken war.

Der Trend für dieses Jahr wird sein, dass mehr Millennials Investitionen in ihre eigenen Hände nehmen, um finanzielle Freiheit zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen.

Complero GmbH

  • Gründungsjahr: 2017
  • Gründungsort: Technische Universität Kaiserslautern, aktuell Kelberg und Köln
  • Mitarbeiteranzahl heute: 30-40 Mitarbeiter

    Das Geschäftsmodell in einem Satz: Complero unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kundenstammdaten vollständig und dauerhaft aktuell zu halten – inkl. DSGVO-Dokumentation.


Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • In der Versicherungsbranche können im Durchschnitt 16 Prozent der Kunden nicht mehr postalisch erreicht werden. Die korrekten Daten der Kunden zu haben, ist jedoch nicht nur im Rahmen der DSGVO oder des Versicherungsgesetzes vorgeschrieben, sondern elementarer Bestandteil einer funktionierenden Kundenbeziehung. So führen veraltete Kontaktdaten nicht nur zu enormen Folgekosten, sondern auch zu entgangenem Umsatzpotenzial.
  • Hier setzt Complero an, den vorhandenen Datenbestand zu aktualisieren und zu vervollständigen, womit zunehmend auf digitale Kommunikationswege wie E-Mail gesetzt werden kann. Dazu liefert Complero ebenfalls die passenden Werbeeinwilligungen der Endkunden. Das Beste daran: die Versicherung profitiert gleich mehrfach und erhöht gleichzeitig den Service für ihre Versicherten. Complero kann innerhalb von vier Wochen ohne großen IT-Aufwand eingebunden werden und liefert pro aktualisierten Kontakt einen 10-15-fachen Return-on-Investment.

Customer Centricity durch Software, die Prozesse verbessert und dabei den Endkunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, ist der Trend für das kommende Jahr.



Garantiemax

  • Gründungsjahr: 12.02.2020
  • Gründungsort: Bünde und Herford
  • Mitarbeiterzahl heute: 5

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Die Herstellung von echten digitalen Versicherungsprodukten spezialisiert auf Garantieverlängerungsprodukte im b2b, b2c und b2b2c Bereich.

Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Unsere Fokussierung auf Kernzielgruppen, wie z. B. Küchen- und Möbelhandel, Industrie, Banken, Energieversorger, aber auch b2c Kunden.
  • Nachhaltig smarte Produkte, skalierbares und datengetrieben über die gesamte Wertschöpfungskette
  • Die Fähigkeit branchenspeziefische Lösungen anzubieten und herzustellen

Versicherungen als ein positives, erlebbares Produkt nach außen zu präsentieren, wird einer der Trends im kommenden Jahr. Das heißt, die Anwendung von IoT und KI bei den größten Touchpoints im Bereich Versicherungen für den Endkunden  anwendbar und greifbar zu machen.

EMIL Group

  • Gründungsjahr: 2016
  • Gründungsort: Berlin
  • Mitarbeiteranzahl Heute: über 30

Das Geschäftsmodell in einem Satz: Mit unserer modular aufgebauten sowie rein digitalen EMIL Insurance Suite decken wir die gesamte Wertschöpfungskette des Versicherungswesens sowie alle Bereiche der digitalen Verwaltung ab, um Versicherern dabei zu helfen, innovativer, flexibler, schneller, kostengünstiger und somit wettbewerbsfähiger zu werden.



Der Mehrwert für die Versicherungsbranche:

  • Die EMIL Insurance Suite wird rein cloudbasiert und als Stand-Alone System betrieben und stellt somit eine flexible und skalierbare Technologie-Infrastruktur dar.
  • Anpassungen und Konfigurationen können ausschließlich durch Fachabteilungen und ohne technischen Support durchgeführt werden.
  • So werden ohne Integrationsaufwand sowohl ein günstiger Betrieb und eine vereinfachte, rein digitale Bestandsverwaltung als auch schnelle und günstige Produktstarts mit Flexibilität bei der Konfiguration und Anpassung von Produktideen/ -verprobungen ermöglicht.

Der Trend für das kommende Jahr: Der Wettbewerbsdruck in der Versicherungsbranche wird aufgrund u.a. steigender Kosten sowie einer erforderlichen individualisierten Kundenansprache zunehmen. Als Gegenmaßnahme werden Versicherer ihren Digitalisierungsprozess im kommenden Jahr beschleunigen, um die eigene Flexibilität zu steigern, Kunden schneller und mit maßgeschneiderten (neuen) Produkten zu begegnen sowie interne Kosten zu senken.

legal-i ist Gewinner des Claims Rockstar Awards

Das Schweizer InsurTech legal-i, hat in diesem Jahr den Claims Rockstar Award, der auf dem Messekongress Schadenmanagement & Assistance verliehen wurde, gewonnen. Sie haben sich in einem spannenden Finale gegen claimflow und Bdeo durchgesetzt. Das Schweizer Start-up, das seit zwei Jahren am Markt ist, erzielt nach eigenen Angaben bei der Regulierung von komplexen Personenschadenfällen bei Schweizer Versicherungen Effizienzgewinne von 40 Prozent, indem Dokumente von medizinischen Versicherungsfällen mit künstlicher Intelligenz aufbereitet und in einem für Personenschadenspezialisten optimierten User Interface dargestellt werden. „Wir hatten uns Chancen ausgerechnet, weil wir in der Schweiz sehr viel positives Feedback hatten und auch schon erste deutsche Pilotkunden haben. Aber es waren sehr viele andere spannende Start-ups, daher freuen wir uns riesig über den Claims Rockstar Award“, sagte Achim Kohli, Anwalt und Co-Gründer von legal-i. Wenn ihr wissen wollt, wo der Award seinen Platz im Schweizer Büro findet, schaut euch das kurze Interview an.

Wir danken nochmals allen Teilnehmern des Claims Rockstar Awards für die spannenden Pitches und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

5 Fragen an RepairFix

RepairFix beschließt die spannenden letzten Wochen, in denen wir die Teilnehmer der Claims Rockstar Awards vorgestellt haben. Das InsurTech vernetzt mit seiner Software Fahrer, Fuhrparkleiter und Werkstätten, wenn ein Schadenfall auftritt. Sie versprechen Reparaturkosten mit ihrer Software, um 20 Prozent zu senken und die Ausfallzeiten der Fahrzeuge zu reduzieren. Die schnelle digitale Abwicklung von Unfallschäden und Reparaturanfragen hat inzwischen schon einige Branchengrößen überzeugt. Lest rein in die 5 Fragen an RepairFix und überzeugt euch ebenfalls!

Aus welcher Motivation heraus, wurde RepairFix gegründet?

Wir können hier leider mit keiner klassischen Gründerstory dienen. Unser Mit-Gründer Fabian Pape ist seit über 8 Jahren im Automotive Aftermarkt unterwegs. Dabei hat er immer wieder davon diesem sehr traditionellen und intransparenten Markt und den damit einhergehenden Chancen gesprochen. Irgendwann haben wir vier uns dann gedacht: “Lass es uns versuchen – hier bieten sich eine Menge Chancen für ambitionierte Start-ups…”

Wie revolutioniert RepairFix den Schadenprozess?

Wir revolutionieren den Schadenprozess, indem wir vor allem die Partei in den Vordergrund stellen, an die bislang kaum einer denkt, die aber den Großteil der Arbeit verrichtet: die Werkstätten. Unsere Lösung unterstützt die Werkstätten dabei, den administrativen Aufwand zu reduzieren. Gleichzeitig können die Werkstätten unsere Software auch dafür nutzen, die Kommunikation mit ihren eigenen Privat- oder Gewerbekunden zu digitalisieren und so unternehmerisch aktiv zu bleiben.

Wo liegen die besonderen Stärken eures Teams?

Unsere große Stärke ist die Diversität unseres Teams. Im Gründerteam sind wir jeweils zwei Mädels und Jungs und unser Team von 20 Kolleg:innen kommt aus 8 verschiedenen Nationen. Darin decken wir alle notwendigen Fähigkeiten ab: Softwareentwicklung, Design, Marketing, Vertrieb, Customer Success, Finanzen etc.

Was ist der größte Erfolg, den RepairFix seit der Gründung erlebt hat?

Unser größter Erfolg ist sicherlich, dass bereits über 200 der großen freien Werkstattbetriebe in Deutschland unsere Lösung tagtäglich nutzen, um Ihre Kundenkommunikation zu digitalisieren. Aber auch, dass zentrale Verbände und Unternehmen der Branche – wie der BvdP, Eurogarant, Innovation Group oder Riparo – unsere Plattform ihren Werkstätten aktiv empfehlen und via Schnittstellen Zugang zu ihren Systemen gewährt haben ist ein toller Vertrauensbeweis!

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Es war eine große Herausforderung sicherzustellen, dass unsere Software auch im täglichen und hektischen Schadenalltag von unseren Nutzern in der Werkstatt bestmöglich eingesetzt wird. Das hat dazu geführt, dass wir einen starken Fokus auf die Einführung unserer Software legen, noch näher an unseren Kunden sind und jederzeit für konstruktives Feedback ein offenes Ohr haben.

Es war aber auch herausfordernd, von den Werkstätten und den etablierten Platzhirschen der Branche als junges digitales Unternehmen akzeptiert und ernst genommen zu werden. Das einzige, was da geholfen hat, waren und sind direkte Empfehlungen von anderen Werkstätten, die uns erfolgreich im Einsatz haben. Alles andere zählt im Grunde nicht.

Und so geht unsere Vorstellungsrunde zu Ende. Jetzt bleibt nur noch, sich auf den Messekongress und die Pitches in zwei Wochen zu freuen! Wenn ihr die Vorstellungen der anderen Pitch-Teilnehmer verpasst habt, könnt ihr sie hier nachlesen.

Das Team von Claimflow, fünf Männer , eine Frau

5 Fragen an claimflow

Das nächste Insurtech im Bunde unserer Pitch-Teilnehmer ist claimflow. Das Start-up hat sich auf das Schadenmanagement in der Wohngebäudeversicherung spezialisiert. Mit der proprietären KI-Cloud-Plattform vereinfacht ClaimFlow die Komplexität der Schadenprozesse und verwandelt fehleranfällige manuelle Prozesse in durchgängige automatisierte Workflows. Die Besonderheit an ClaimFlow ist die eigens trainierte KI, die extra für die Wohngebäudeversicherungen entworfen wurde und die Schadenszykluszeit um bis zu 90% senkt. Ein spannendes Start-up mit einem spannenden Blick auf die Branche, lest mal rein!

Aus welcher Motivation heraus, wurde claimflow gegründet?
Aus der puren Freude am Machen und am Lösen von Problemen, die einen echten Unterschied machen. In unserem Team aus Versicherungsexperten und Robotikern von der RWTH Aachen haben wir uns immer gefragt, wie es sein kann, dass die Automatisierung ganzer Produktionsprozesse in der Industrie mit echten Maschinen und Robotern schon seit Jahren zum guten Ton gehört, die Regulierung eines Versicherungsschadens aber oft mehrere Wochen dauert – und das nicht weil die Reparaturarbeiten so lange dauern, sondern wegen schlecht organisierter und manueller Prozesse rund um die eigentliche Schadensbehebung.

Wir haben uns gedacht: „Das sind doch nur Daten, die da ausgetauscht werden müssen, oder? Müsste die Schadensabwicklung nicht so einfach wie eine Bestellung bei Amazon funktionieren?“ Das Schadenmanagement im Bereich der Gebäudeversicherung hat uns dabei besonders gereizt: Zum einen weil der Schadenprozess mit der Vielzahl an involvierten Parteien hoch komplex ist und die Prozesse überhaupt nicht standardisiert sind, zum anderen weil wir hier in Zukunft wirklich massives Innovationspotenzial rund um das Thema Versicherung sehen – Stichwort Smart Building und Nachhaltigkeit.

Was unterscheidet claimflow von der traditionellen Schadenbearbeitung?
claimflow ist die einzige One-Stop-Lösung für das Thema Schadenmanagement im Bereich Gebäudeversicherung. Unsere Lösung ist kein fragmentierter Beitrag zur Verbesserung der Schadenwertschöpfungskette, sondern eine End-2-End-Lösung vom Kunden direkt in die IT-Systeme der Versicherer. Wir moderieren die Prozesse zwischen allen Beteiligten – Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Versicherern, Handwerkern, Vermittlern und ERP-Anbietern – und orchestrieren sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Weil freie Kapazitäten in der IT der Versicherer notorische Mangelware sind, haben wir unsere Lösung zudem „einfach anflanschbar“ gestaltet. Die Versicherer, mit denen wir bereits erfolgreich zusammenarbeiten, schätzen es ungemein, dass unsere Lösung „sofort startklar“ ist und dass sie keine teuren Ressourcen aus der eigenen IT in Anspruch nehmen müssen. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir unsere Lösung in permanenter Co-Creation mit unseren Partnern und Kunden weiterentwickeln und dass dadurch bei allen Parteien ein großes Eigeninteresse entsteht, mit claimflow die Zukunft der Gebäudeversicherung zu gestalten. Vor allem aber ist eines dadurch sichergestellt: Wir revolutionieren die Gebäudeversicherung entlang der Bedürfnisse aus der operativen Praxis und schaffen eine Win-Win Situation für alle Parteien.

Wo liegen die besonderen Stärken eures Teams?
Wir werden oft gefragt, wie wir es schaffen mit einem so kleinen Team so viel umzusetzen – also Software zu entwerfen, Quellcode zu programmieren und claimflow am Markt zu etablieren. Das Geheimnis dahinter ist einfach: Dadurch dass wir uns nicht bloß seit vielen Jahren kennen, sondern auch produktiv zusammen arbeiten, verstehen wir uns beinahe blind – wir sind ein extrem fein abgestimmtes Team. Wir können Besprechungen auf ein Mindestmaß reduzieren und so unsere Zeit auf ein hochproduktives Machen und die Betreuung unserer Kunden verwenden. Das, was in Vorträgen, Büchern & Co. als „agil“ angepriesen und gelehrt wird, setzen wir seit Tag Eins erfolgreich um.

Zudem sind wir sehr divers und haben völlig unterschiedliche Stärken: von kühnen Analytikern und Datenfreaks, über kreative Marketingköpfe, hin zu begnadeten Programmierern und natürlich unseren empathischen Kundenbetreuern, haben wir das gesamte Spektrum an Kernkompetenzen an Bord. Wir alle sprechen und verstehen sowohl die Sprache unserer Kunden als auch die Sprache der Technologie – das macht uns als Team so stark und effizient! Vor allem empfindet es jeder Einzelne von uns als großes Glück Teil unseres Teams zu sein und ist dementsprechend hochmotiviert die Kollegen durch seinen eigenen Beitrag Tag für Tag zu begeistern.

Was ist der größte Erfolg, den Claimflow seit der Gründung erlebt hat?
Unser größter Erfolg ist das Vertrauen, das uns unsere Kunden und Partner Tag für Tag schenken. Dieses Vertrauen motiviert uns permanent unser Bestes zu geben. Für uns als Team ist es zudem ein unfassbar großer Erfolg, dass wir unsere gesamte WebApp inhouse programmiert haben und auch in Zukunft programmieren werden. Die erste Version unserer WebApp inkl. Infrastruktur, also Rechenkapazität, Datenbank, Lastausgleich, Sicherheit, Speicherplatz, etc., haben wir in weniger als zwei Monaten von Null auf Hundert produktiv ins Netz gebracht – alles inhouse und mit vollem Einsatz des ganzen Teams. Von diesem Erfolg und dem Selbstvertrauen zehren wir noch heute.

Mittlerweile ist aus der ersten Version unserer App eine hochperformante Cloud-Plattform mit einer eigens entwickelten KI-Engine geworden. Diese Technologie ist unsere strategische Kernkompetenz und begeistert und überzeugt immer mehr Kunden – das ist unser größter Erfolg! Erst letztens haben wir von einer Kundin gehört: „Wow! So viel Spaß hat Versicherung noch nie gemacht. claimflow ist ja einfach genial einfach!“.

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?
Auch mal nein zu sagen. Aktuell ist einfach unheimlich viel Wagniskapital im Umlauf und viele Angebote potenzieller Investoren sind wirklich verlockend. Glücklicherweise haben wir schnell gemerkt, dass der Gegenseite am Verhandlungstisch aber oft etwas fehlt, das für uns essenziell ist: Die große Leidenschaft für unsere Firma, unser Geschäft und unsere Kunden. Erst kürzlich war in der Fachpresse ja zu lesen, dass es mehr Wagniskapital gibt, als Investitionsmöglichkeiten vorhanden sind. Da ist die Verlockung dem Ruf des schnellen Geldes zu folgen schon sehr groß – gerade zu Beginn. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir uns unsere Unabhängigkeit bewahrt haben und uns nicht vorschnell auf einen Deal eingelassen haben.

Wir sind nicht auf der Suche nach dem schnellen Geld, sondern strategischen Partnern, die unser Geschäft, die Komplexität und die hohe Anspruchshaltung unserer Kunden verstehen und vor allem auch einen belastbaren Zugang zu unseren Kunden haben. Diesen Unterschied zwischen bloßen Geldgebern und strategischen Partnern mit Mehrwert zu verinnerlichen und wirklich zu verstehen, das war wirklich ein super spannender Erkenntnisprozess.

So viele spannende Antworten, schade dass sich unsere kleine Vorstellungsrunde nun schon dem Ende neigt. Aber nächste Woche dürft ihr euch noch auf Repairfix freuen! Und danach lugt der Messekongress Schadenmanagement & Assistance quasi schon um die Ecke. Wir freuen uns auf euch!

5 Fragen an Bdeo

Bdeo – das sechste am Claims Rockstar Award teilnehmende InsurTech – wurde 2017 von Julio Pernía und Manuel Moreno (oben im Bild) gegründet. Das Start-up hat sich vorgenommen die Versicherungsbranche zu revolutionieren, indem es die Kommunikation zwischen Versicherungsunternehmen und Kunden stärkt. Bdeo nutzt Visuelle Intelligenz, um Prozesse zu vereinfachen, Entscheidungen zu automatisieren und so Vertrauen zwischen beiden Parteien aufzubauen. Der Erfolg gibt ihnen Recht – inzwischen hat das Team Büros in Spanien, Großbritannien, Deutschland und Mexiko. Um dieser Internationalität Rechnung zu tragen, stellt sich Bdeo auch auf Englisch vor. Lest rein, wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt auf ihren Pitch!

What was the motivation for founding Bdeo?

Bdeo was founded in 2017 with the aim of transforming the insurance industry through Visual Intelligence. Thanks to the development of our technology we have been able to automate and optimise many of the processes of insurance companies, from policy underwriting to claims management.
Since 2017 we have focused on motor insurers and processes, but in 2021 we decided to start applying our technology to the water claims management processes of home insurance companies. We knew it was essential to provide a better and faster response to policyholders in situations that are far from straightforward, so we knew that our platform was the best solution to achieve this.

How are you revolutionising the insurance industry?

Our Visual Intelligence technology, supported by blockchain, geolocation and augmented reality, has managed to transform the insurance industry. Optimising company processes, making them much more efficient, giving a much faster response to policyholders and reducing costs, involving only the professionals necessary to solve the insured’s damage. In addition, we are able to offer key support to reduce the fraud that insurers suffer on an ongoing basis and which represents significant losses for them.

What are the particular strengths of your team?

We know what the main problems of insurers are, what their key pain points are. We work closely with them and have great industry experts on the team. In addition, all members of the Bdeo team strive to understand how the industry works and how we can help improve it. This gives us a much better understanding of why we do what we do and why we do it the way we do it.

What is the biggest success Bdeo has experienced since its foundation?

When we set out in 2017 to launch a solution capable of transforming the insurance industry, we never thought we would get to where we are today. By offering a totally disruptive solution to motor insurers, we were capable of using Visual Intelligence to automate a large part of their processes. And yet, we didn’t stop there.
We decided to adapt our product to different countries, with their different casuistry and different ways of operating. This has allowed us to offer a flexible platform capable of adapting to all companies’ needs.
And finally, as I said before, in 2021 we decided to start offering our technology to the home insurance industry. An innovative solution that currently aims to make the processes of managing water damage claims much more efficient, but which in the coming months will also act on other types of claims: glass-ceramic hobs, windows, sanitary ware, etc.

What was the biggest challenge you had to face and how did you deal with it?

Without a doubt, the biggest challenge for Bdeo came with Covid-19. From one week to the next, we all had to start working remotely, adapting our dynamics, with the important challenge of growing the company and starting to work on a new product still ahead. This meant that our team had to be reinforced in many areas which, until then, had not existed in Bdeo: product, marketing, sales team for other countries… And now, looking back on it, we are aware that we have done quite well, and all thanks to the flexibility with which we have worked, adapting to the situation at the time and supporting each other, because we know that the most important thing about Bdeo is the team that shapes it.

Nächste Woche stellen wir euch unseren letzten Pitch-Teilnehmer vor. Seid gespannt auf Claimflow!

Ihr habt die Vorstellungen unserer anderen Pitch-Teilnehmer verpasst? Hier geht’s zu den Blogartikeln.

5 Fragen an Legal-I

Auch legal-i nimmt am Claims Rockstar Award teil. Das Start-up hilft Personenschaden-Expert:innen effizienter zu arbeiten, indem es mittels künstlicher Intelligenz alle verfügbaren Daten eines Schadenfalles ordnet und verknüpft. So sollen sich Informationen im spezifischen Fall und im Fall-Archiv zehnmal schneller und präziser finden lassen als mit der konventionellen Arbeitsmethode. Oben im Bild seht ihr die Gründer Achim Kohli und Markus Baumgartner, die hier visuell ihre mittlerweile 10 Mitarbeitenden vertreten. Lest weiter und erfahrt mehr über legal-i!

Aus welcher Motivation heraus wurde legal-i gegründet?

Für Achim war es als Personenschaden-Anwalt immer schwierig, den Ausgang eines Falles einzuschätzen. Wie lange wird ein neuer Fall dauern? Wie viel Zahlungen werden am Ende geleistet?

Gleichzeitig verbrachte er bei einem neuen Fall immer viel Zeit damit, überhaupt einen Überblick über alle Akten zu gewinnen. Wann hat welcher Arzt welche Diagnose gestellt? Wer ist alles beteiligt? Welche wichtigen Schriftstücke sind vorhanden? Dies alles zuverlässig abzuklären, hat immer sehr viel Zeit gekostet. Achim fand, diese Missstände müssten behoben werden – und gründete legal-i zusammen mit seinem Schulkollege und IT-Freak Markus.

Wie hilft legal-i seinen Kunden?

Wir helfen unseren Kunden dabei, schnell Klarheit über den Inhalt und den Ausgang eines Falles zu haben. Wenn eine Versicherung weiss, in welcher Bandbreite ein neuer Personenschaden-Fall schlussendlich erledigt werden wird, kann sie den Fall viel schneller und pragmatischer erledigen, als heute wo oft jahrelang verhandelt und prozessiert wird.

legal-i gibt daher allen Beteiligten Sicherheit. Der Versicherung beim Bilden von Schadensreserven und beim Einsetzen des eigenen Personals. Und dem Versicherungsnehmer, indem er schnell weiss, was Sache ist und ihm ein jahrelanges Hin- und Her erspart bleibt.

Wo liegen die besonderen Stärken eures Teams?

Wir hören unseren Usern sehr gut zu und entwickeln legal-i gestützt auf dieses Feedback schnell weiter. Dieser Feedback-Loop gibt eine unglaubliche Dynamik. Ich bin immer wieder erstaunt, in welch kurzer Zeit wir nachhaltigen Kundennutzen stiften können.

Was war euer größter Erfolg seit der Gründung?

Diesen Sommer hat uns eine grössere Schweizer Versicherung mitgeteilt, dass ihre Personenschaden-ExpertInnen mit legal-i 40% effizienter arbeiten. Und gleichzeitig zufriedener sind, da sie weniger repetitive Arbeiten erledigen müssen. Es war schon schön zu hören, dass wir im Leben von Menschen so einen positiven Effekt zu haben. Gleichzeit ist dies erst der Anfang unserer Reise. Da kommt noch ganz viel mehr! Wir sind gerade erst gestartet!

Was war die größte Herausforderung, der ihr euch stellen musstet und wie seid ihr damit umgegangen?

Unseren klaren Fokus zu behalten. Wir hatten schon verschiedene Anfragen aus anderen dokumentenintensiven Bereichen. Wenn dann ein großes Unternehmen an die Tür klopft, ist es nicht immer einfach nein zu sagen. Wir haben uns daher als Team ganz klar gesagt: Wir wollen nicht alles gut machen, sondern etwas wirklich Weltklasse.

Freut euch auf nächste Woche! Dann stellen wir euch Bdeo vor, ein Insurtech für Kfz- und Hausratversicherungen …