News aus dem Netzwerk: Neodigital wird NPN-Mitglied

Wir freuen uns den digitalen Schadens- und Haftpflichtversicherer Neodigital im NPN begrüßen zu dürfen. Anfang April hat das InsurTech aus Neunkirchen die Bafin-Lizenz erhalten und reiht sich damit als achtes Unternehmen in die Riege der digitalen Versicherer im DACH-Raum ein.

Das Unternehmen will sich dabei auf die konsequente Prozessdigitalisierung der kompletten Wertschöpfungskette konzentrieren und so ausgewählten Vertriebspartnern ermöglichen, über einen Produkt-Konfigurator eigene, individualisierte Versicherungsprodukte zu gestalten. Ergänzt durch die White-Label-Option kann das Produkt von Vertriebspartnern auch unter eigenem Brand über bereits existierende Absatzwege vermarktet werden.

Neodigital bietet Versicherungsprodukte, die im Falle eines Schadens schnelle Hilfe und transparente Abwicklung garantieren. Dabei steht nicht nur der Preis, sondern gleichermaßen die optimale tarifliche Leistung im Fokus. Alle Neodigital-Produkte sind für den Kunden mit sofortiger Wirksamkeit täglich kündbar, ein Vertragsbestandteil, der dem Kunden auch nach Vertragsabschluss volle Flexibilität und ein hohes Maß an Sicherheit bietet.

Wir sind gespannt, was die nächste Zeit für euch bringt und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

InsurTechs für das Gründerprogramm des SpinLabs gesucht

Gemeinsam mit dem SpinLab suchen das Insurance Innovation Lab und dessen Partnerunternehmen aus der Versicherungsbranche auch für die kommende Klasse des HHL Accelerators innovative Gründer aus der InsurTech-Szene.

Die beteiligten Versicherer des Insurance Innovation Lab erhalten somit die Möglichkeit, neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle aus nächster Nähe kennenzulernen, die InsurTechs können sich im Zuge der neuen Klasse mit der Assekuranz verknüpfen und von langjährigen Erfahrungen profitieren.
Mehrere Klassen mit insgesamt 30 Start-ups haben bislang das sechsmonatige SpinLab-Programm durchlaufen und insgesamt über 21,5 Millionen Euro sowie 38 Preise eingesammelt. Neben einem intensiven Beratungsangebot profitieren die Gründer von zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern. Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern. Auch nach dem eigentlichen Programm sind die ausgewählten Start-ups Teil des Recruiting-Netzwerkes, können über ein internationales Austauschprogramm die Expansion planen und erhalten die Möglichkeit, neben dem SpinLab Büroräume anzumieten. Jedes Gründerteam erhält zudem bis zu 15.000 Euro. Die Teams können mit der Aufnahme in das sechsmonatige Gründerprogramm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.

Bis 18.05.2018 können sich interessierte Startups unter www.spinlab.co bewerben. Wie auch schon bei der letzten Klasse liegen die Schwerpunkte dieses Mal auf Energie (Partner: VNG Gruppe), Smart City (Partner: Leipziger Gruppe), eHealth (Partner: AOK PLUS), InsurTech (Partner: Insurance Innovation Lab) sowie darin anwendbaren Querschnittstechnologien.

Interessierte erhalten alle Details zum Programm und zum Bewerbungsprozess auf der Website www.spinlab.co/apply-now 

InsurTech Übersicht #3

Die dritte Generation der Insurtech Übersicht zeigt die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen des Markts umfassend auf. 80 Start-ups sind inzwischen Teil der Betrachtung, welche die Szene in verschiedene Cluster einteilt und systematisiert. Die wesentlichen Erkenntnisse haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Der InsurTech-Markt stagniert: Den Neugründungen steht eine spürbare Konsolidierung des Marktes entgegen. Gleichzeitig konnte eine Handvoll Player ihre Marktposition durch Skalierung und erste Kooperationserfolge stärken.

Die Entwicklung des InsurTech-Marktes erlebt eine erste Stagnation. Der Anzahl an Neugründungen steht eine spürbare Konsolidierung des Marktes gegenüber. Junge Start-ups mit wirklich neuen Ideen und Ansätzen bewegen sich heute länger im Stealth-Modus, um sich einen möglichst hohen Entwicklungsvorsprung zu sichern.

Gleichzeitig war 2017 für eine Handvoll Player ein überaus erfolgreiches Jahr. Diese Tech-Unternehmen konnten ihre Marktposition durch Skalierung, strategische Partner und erste Kooperationserfolge stärken und haben ihren Proof of Concept bestanden.
Die Neugründungen besetzen nach wie vor eher Nischensegmente und Produkte mit spitzen Zielgruppenkonzepten. Während wir noch in der ersten großen InsurTech-Welle eine Vielzahl an Copycats bei der Gründung beobachten konnten, lässt sich diese Form der Nachahmung aktuell nicht mehr in einer solchen Vielzahl finden.

Die Start-ups „in the middle“, denen teilweise das einzigartige Geschäftsmodell fehlt, werden um ihre Marktrelevanz kämpfen müssen. Um langfristig zu bestehen, stehen hier zweifelsohne Pivotierungen der Geschäftsidee an.
Boom or Bust: 2018 wird es äußerst spannend sein, zu beobachten, welche der Geschäftsideen sich durchsetzen werden.

Der Trend zu digitalen Versicherungsunternehmen und Assekuradeuren wird mit großer Professionalität durch Versicherungskonzerne getrieben.

Auch in 2018 setzt sich der Trend zu digitalen Versicherungsunternehmen fort. Die neuen Player legen mittels hochgradig professionalisierten Strukturen, diversifizierten Teams, Branchenexpertise und überdurchschnittlich hohen Fundings eine große Geschwindigkeit an den Tag. Die verantwortlichen Treiber hinter den digitalen Versicherern sind neben Company Buildern erstmals vermehrt Versicherungsunternehmen. Die Innovationskraft in den Geschäftsmodellen der Digitalversicherer geht jedoch noch von der Prozessebene aus – nicht aber von den Produkten und Services.

2018 treten die ersten digitalen Assekuradeure auf den Markt, deren Geschäftsmodell dem der digitalen Versicherer zwar stark ähnelt, die allerdings selbst keine BaFin-Lizenz als Versicherer beantragen. Versicherer sind dabei häufig nicht nur Risikoträger, sondern Initiatoren.

Versicherer agieren risikofreudiger bei Kooperationen mit technologiegetriebenen Start-ups – längst nicht mehr nur mit InsurTechs – und entwickeln kundenzentrierte Innovationen.

Die zurückliegenden Monate führten auch bei Versicherern zu großen Veränderungen. So entwickelte sich ein beachtlicher Teil vom Marktbeobachter hin zum kooperativen Partner. Versicherer kooperieren dabei zunehmend mit technologiegetriebenen und branchenunabhängigen Start-ups. Diese interdisziplinären Kooperationen mit innovativen Tech-Unternehmen dienen der kundenzentrierten Weiterentwicklung der eigenen Kernleistung und scheinen die einzige Möglichkeit zu sein, um sich für den potentiellen Markteintritt der Big Techs wie Amazon, Google oder Facebook zu positionieren.

Innovateure aufgepasst!

Jetzt für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2018 bewerben!

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland geht in diesem Jahr bereits in die 14. Runde. Um die Innovationslandschaft der Region zu stärken, werden jährlich Unternehmer, Gründer/Start-ups, Studenten und Wissenschaftler ausgezeichnet, welche innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln.

Innovateure der Branchen Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/ Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences können ab sofort ihre Bewerbung für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland einreichen. Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert, der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Alle Gewinner werden zudem für ein Jahr Mitglied in der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Die Clustersieger profitieren außerdem von zahlreichen PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innovation.

Mehr Informationen zum IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2018 sowie das Online-Bewerbungsformular gibt es unter www.iq-mitteldeutschland.de. Die Bewerbungsfrist endet am 19. März 2018.