NPN #Rebrand

Das New Players Network ist Teil von etwas Großem. Als Initiative der Versicherungsforen bilden wir zusammen mit den Energieforen, den Maklerforen, den Bankenforen und den Digital Impact Labs die LF Gruppe – und feiern dieses Jahr unser 20-jähriges Jubiläum (auch wenn das NPN in 2020 erst vierjähriges Bestehen feiert 😄). Ein Anlass, den wir genutzt haben, um uns selbst zu beschenken: Wir haben unsere Zähler auf Null gesetzt und unseren Online-Auftritt, vom Logo bis zum Impressum, komplett überarbeitet und neu designt. Durch die Abstimmung unserer Logos aufeinander wird die Verbundenheit zu unserer #Family somit auch in der Gestaltung deutlich.

Wie gefällt euch das New Players Network im neuen Gewand? Wir freuen uns über euer Feedback und wünschen euch viel Spaß beim Entdecken!

Beitragsbild: Eigene Darstellung mit Logos der Versicherungsforen Leipzig / Andreas Fischer

Dr. Moritz Finkelnburg im Interview | Global InsurTech Roadshow 2020

Die Global InsurTech Roadshow findet dieses Jahr in Leipzig statt – doch wo liegen ihre Ursprünge? Wir haben mit Dr. Moritz Finkelnburg, Initiator der ersten Stunde, gesprochen und uns über das innovative Format, die entstandene Kooperation mit dem New Players Network und die gemeinsame Zukunft ausgetauscht.

Dr. Moritz Finkelnburg ist der Gründer und Kopf hinter der Global InsurTech Roadshow (GIR). Der gebürtige Berliner und Jurist verbrachte sein ganzes Berufsleben im Management führender Versicherungsunternehmen, bevor er 2016 als Akademischer Direktor den Aufbau der Insurance Practice der Goethe Business School in Frankfurt startete. Seit April 2019 ist Moritz Finkelnburg Vorstand der Badischen Gemeinde Versicherung in Karlsruhe. Das Herzstück seiner akademischen Zeit war die seit 2018 in der Goethe Universität Frankfurt stattfindende GIR mit zahlreichen internationalen InsurTechs, Versicherern und Investoren und einem einzigartigen familiären Mix.

Die GIR findet im Mai 2020 in neuer Kooperation mit uns, dem New Players Network der Versicherungsforen Leipzig, in Leipzig statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Versicherer mit internationalen Start-ups und innovativen, technologiegetriebenen Akteuren zu vernetzen und Kooperationen über Ländergrenzen hinweg anzubahnen.


Lieber Moritz, Du bist der Erfinder der Global InsurTech Roadshow, ein Veranstaltungsformat, das in dieser Form einzigartig ist. Welche Vision steht hinter der Roadshow, die eigentlich gar keine ist? 

Die Idee war es ursprünglich, gerade ganz kleine, noch völlig unbekannte InsurTechs nach Frankfurt zu lotsen. Von Pre-Seeding bis Pre-A und das ganze international. Die etablierten InsurTechs finden ihren Weg und ihre Investoren. Aber gerade die Youngsters, die Verrückten, die Einzelkämpfer und Garagengründer haben kaum Plattformen – und dabei oft sensationelle Ansätze, die dann irgendwie „verhungern“.

In den letzten zwei Jahren konntest Du die internationalen Teilnehmer und Akteure begeistern. Was ist das Besondere an diesem Event im Vergleich zu anderen Start-up-Konferenzen? 

Neben den ganz jungen Gründern haben wir bewusst ein einfaches, universitäres Setting gewählt. „Pitches im Hörsaal“ war das Motto. Dabei laden wir die Gründer, die wir als „Pitching Start-ups“ ausgewählt haben, vollständig ein, übernehmen also vor Ort alle Kosten. Damit unterstützen wir sie auch ein wenig. Zusätzlich bieten wir ihnen enge Kontakte zur Presse, organisieren einen speziellen Presse-Abend und schaffen ihnen durch die teilnehmenden Investoren und Versicherer (2019 waren das immerhin 32) eine tolle Plattform für ihre Ideen. Der Goethe InsurTech-Award war immer das Highlight und wurde im letzten Jahr immerhin von EIOPA-Präsident Gabriel Bernardino verliehen. Ein besonderes Highlight ist zudem immer ein Gastland bzw. eine Gastregion, der wir besondere Aufmerksamkeit widmen. In 2018 war dies Singapur, in 2019 Israel, dessen Start-up-Delegation sogar von seinem Chef-Aufseher begleitet wurde.

Im Jahr 2020 wird die Veranstaltung mit uns, dem New Players Network, als neuer Partner durchgeführt. Wie ist es dazu gekommen?

Das ist eine tolle Entwicklung mit Leipzig, auf die ich sehr stolz bin. Da ich seit letztem Jahr für den BGV, die Badische Gemeindeversicherung, tätig bin, war klar, dass ich die GIR nicht mehr in der bisherigen Form weiterführen kann. Auch wenn der BGV ausgesprochen „digital-affin“ ist, an zahlreichen digitalen Entwicklungen beteiligt ist und der GIR auch in Zukunft sehr eng verbunden sein wird, braucht diese spannende Veranstaltung einen eigenen Motor mit innovativem Spirit. Ich kenne die Versicherungsforen Leipzig schon sehr lange, bin mit Markus Rosenbaum, dem Geschäftsführer der LF Gruppe, gut befreundet und habe die digitale Entwicklung – insbesondere durch die Gründung des New Players Network – mit viel Neugierde und Begeisterung verfolgt. Ich kann mir kaum einen besseren Nachfolger und Treiber vorstellen, als das junge Team des NPN. Ich bin absolut sicher, dass die GIR hierdurch zukünftig noch professioneller aufgestellt sein wird.

Und wo soll die gemeinsame Reise (mit dem New Players Network) hingehen?

In den letzten beiden Jahren standen als Gastländer Singapur und Israel im Fokus. 2020 steht im Zeichen des Baltikums und der Central East Europe Region. Estland, Lettland, Litauen und Co. haben den Wandel ins Zentrum gerückt: Zahlreiche Forschungseinrichtungen, ein vielfältiges Hochschulsystem mit einer gründerfreundlichen Umgebung stellen die optimalen Grundlagen für digitale Innovationen. Grund genug, diese zukunftsweisende Wirtschaftsregion ins Zentrum der diesjährigen „neuen“ Global InsurTech Roadshow zu stellen. Zusätzlich soll die GIR natürlich weiterhin ein Platz für junge internationale Gründer sein und eine Gelegenheit für Versicherer, Investoren, Journalisten und viele mehr, sich in vertraulicher und gewohnt familiärer Atmosphäre auszutauschen.

Wie entwickelt sich die InsurTech-Szene aktuell aus Deiner Perspektive? Was beobachtest Du?

Im europäischen Raum ist eine gewisse Verschnaufpause oder Konsolidierung zu beobachten. Die erste Innovationswelle ist durch. Enabler versuchen, ihre Lösungen bei Versicherern zu platzieren, bei den digitalen Vertrieben und Risikoträgern setzen sich einige wenige Platzhirsche durch, die anderen verlieren langsam an Terrain. Grund genug, Ausschau nach anderen, innovativen und ungewöhnlichen Lösungen aus eher unbekannten Regionen zu suchen.

Was bietet die GIR 2020 konkret, um die Verbindung zwischen Corporates & InsurTechs zu stärken?

Der Netzwerkgedanke steht – wie in der Vergangenheit – im Zentrum des Events: Wir bringen Start-ups, Versicherer und Entscheider der Branche mit vielfältigen Interaktionsformaten in Austausch. Die Entrepreneure werden schon im Vorfeld des Events auf unseren Kanälen vorgestellt und die Teilnehmer erhalten zum Event genaue Profile und die Möglichkeit, Gründer gezielt anzusprechen. Auf der Bühne werden die Start-ups nicht nur ihr Geschäftsmodell pitchen, sondern konkrete Use Cases vorstellen, um anschließend Kooperationen schneller anbahnen zu können. Außerdem lassen wir die Expertise der Gründer in Diskussionspanels einfließen und ermöglichen so den intensiven Austausch mit den Teilnehmern über beide Veranstaltungstage. Wir verstehen uns als Plattform, die die relevanten Akteure connected und die Basis für zukunftsweisende Kooperationen bildet.

Wir danken Moritz für das spannende Hintergrundinterview und freuen uns auf die GIR am 26./27. Mai in Leipzig! Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier: http://newplayersnetwork.jetzt/gir

Beitragsbild: Unsplash / Maranda Vandergriff 

NPN startet ins neue Jahr mit Tractable, Nui Care, Oqio und Zelros

Wir starten 2020 mit vier neuen Weggefährten: Tractable, Nui Care, Oqio und Zelros. Herzlich willkommen und schön, dass ihr an Bord seid!

 

Tractable

Tractable transferiert Durchbrüche im Bereich der Künstlichen Intelligenz in reale Lösungen zur Optimierung des Kfz-Schadenprozesses. Bilderkennungstechnologie wird durch über 300 Millionen Schadenbilder trainiert und erkennt Kfz-Schäden und optimale Reparaturmethoden wie ein menschlicher Schadenexperte. Versicherer können automatisch und kostengünstig alle eingehenden Schäden überprüfen, Schadenexperten können sich auf komplexe Schäden fokussieren und Kunden profitieren von erheblich schnelleren Bearbeitungszeiten.

Mitarbeiteranzahl

Tractable: 105 | Nui Care: 11 | Oqio: 7 | Zelros: 50

 

Nui Care

Nui Care stellt Unternehmen eine digitale Lösung zur Verfügung, die Mitarbeiter bei den Herausforderungen der täglichen Pflege unterstützt und die Vereinbarkeit mit dem Beruf vereinfacht. Die Nui App bietet Unterstützung in der Organisation des Pflegealltags, der Inanspruchnahme von Pflegeleistungen und zukünftig auch der Einbindung eines Service Ökosystems und intelligenter Smart Home Technologie.

Gründungsjahr

Tractable: 2014  | Nui Care & Oqio: 2018 | Zelros: 2016 

 

Oqio

Oqio betreibt eine Softwarelösung als digitale Schnittstelle, von der Versicherer, Wohnungsunternehmen und Schadensanierer profitieren. Wesentliche Prozesse, die bei Gebäudeversicherungsschäden auftreten, werden verschlankt und digitalisiert gesteuert. Die dabei gewonnenen Daten helfen Versicherern, Wohnungsunternehmen und Handwerkern, zu fairen und marktgerechten Konditionen zusammenzuarbeiten.

Standort

London: Tractable | München: Nui Care & Oqio | Paris: Zelros

 

Zelros

Zelros bringt künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen in die Kundenbeziehung ein, um die Effizienz des Beraters zu steigern. Mithilfe von KI und ML analysieren die smarten Assistenten tausende von wertvollen Daten, um personalisierte „Next Best Actions“, Empfehlungen und Verkaufsargumente hervorzusagen. Dadurch steigt die Gewinnquote um bis zu 50%, während durch eine erhöhte Kundenzentrierung verstärkte Empathie gegenüber dem Kunden geschaffen wird.

 

Bild: eigene Darstellung mit Logos von Tractable, Nui Care, Oqio und Zelros.